mein Leben mit Epilepsie

Hallo,mein Name- Thomas, bin 55 Jahre alt, und hattein 2000 meinen ersten Anfall bei meiner damaligen Partnerin.Wollte ich nicht wahrhaben, hab das als einmaligesEreignis abgetan.Denn mit einem Fahrverbot wäre meine Karriere im Außendienst der größten Bausparkasse sofort! beendet.Das passierte zwei Jahre später, als bei einem Autounfall ein Mitfahrer mich später informierte.Da konnte ich nicht mehr leugnen.Die beruflichen Auswirkungen sind bis heute schlimm.Nicht nur die finanziellen Verluste.Ich muss den Arbeitsplatz auch danach auswählen, ob dieser mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrrad erreichbar ist.Die Arbeitgeber wundern sich über meinen Lebenslauf. Nur im telefonischen oder persönlichen Dialog kann ich eine Erklärung liefern- und noch wichtiger: Fragen beantworten.Dann erlebe ich oft Verständnis der Arbeitgeber, ebenso Kenntnis der Chefs oder Personnal-Leiter zu Epilepsie.Bin trotzdem der Meinung, dass Epilepsie im Arbeitsleben nicht so locker bewertet wird, wie Diabetis- bei ähnlich hoher Anzahl der Betroffenen. Welche Erfahrungen habt Ihr in der Arbeitswelt gemacht? Was ist mit Schwerbehinderung- nennen?Freue mich auf Dialoge! hinschendorf@gmail.comViele Grüße, Thomas