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Gebete, Meditationen

Sipahix, Donnerstag, 11. Februar 2021, 03:08 (vor 16 Tagen)

Liebe Forumitglieder,

gibt es welche die damit, ihre Emotionen besser in Griff bekamen und somit die Tendenz zum Anfâlle dadurch erheblich gesunken ist?

Gruß

Gebete, Meditationen

pegasus, Donnerstag, 11. Februar 2021, 15:23 (vor 16 Tagen) @ Sipahix

Ich frage mich gerade, was Emotionen mit den Anfällen zu tun haben. Den einzigen Zusammenhang den ich kenne, wäre Dissoziativ.

Gebete, Meditationen

sandytimmy, Donnerstag, 11. Februar 2021, 17:00 (vor 16 Tagen) @ Sipahix

Kann ich mir nicht vorstellen. Die Anfälle kommen egal welche Emotionen ich habe.
Sonst müssten Atheisten ja mehr Anfälle haben.

Gebete, Meditationen

Sipahix, Montag, 15. Februar 2021, 06:28 (vor 12 Tagen) @ Sipahix

Ich laß gestern einiges darüber. Was ist disoziativ genau? Bzw. Gibt es welcher hier?
Es gibt auch anderweitige Anfälle kann es denn nicht sein, dass Epileptiker auch anderweitige Anfälle haben könnten?

Weil, während meine Anfälle beginnen, bekomme ich starke Schüttelfrost, meinten mir meine Eltern. Es ähnle sich, von der Bewegung her wie generalisierte Anfälle an. Sobald mich meine Eltern zudecken, höre dies auf, während bei einem richtigen Anfall,es gar zu einer Midazolamverabreichung kommt.

Auch meine Anfälle beginnen meist mit Gedanken an, natürlich auch manchmal aus natürliche Reize. Allerdings bin ich langsam auf Vermutung, dass einige meine Beschwerden nicht nur von meinen epileptischen Herd aus (Narbengewebe aufgrund Tumor-OP) kommen sondern bzw. dass es um anderweitige Anfälls handle - evtl. folg epileptische Anfall. Natürlich der Prinzip bei mir ist klar:

Hohe Erfolgserwartung um Bekümnisse zu eliminieren- Versagen- Schlafstörung -Anfall.

Ich weiß. Viele werden denken, warum ich nicht einfach mal zum Psychologen gehe. Vor Ort gibt es auch einen Neuroppsychologen. Blöderweise will er Geld, wenn man absagt. Bei meiner aktuellen Tabletten (Lamo, Valproat, Briviac) habe ich zwar keine Status Epilepticus, wie vor 5 Jahren mit Keppra und Apydan, allerdings sehr gehäuft kommt es zu Anfallgedanken,Prodrome und Auras und manchmal zu Anfälle. Ich lasse mal alles revue passieren. Vielleicht kann sich der einer oder anderer identifizieren. Ich kenne mich mit der Tiefenpsychologie 0 aus. Ich treibe Sport und lerne um mich abzulenken. Hunger und versuch abzumagern wie ein Blumiepatient. Früher hat es Wunderbar geklappt. All Enttäuschun von Familie und Erwartungen von Freunden kam ich mit Schulerfolge durch. Doch nach einer Liebesbeziehung und Schulversagen, zum Teil beeinflusst von Kummer und Familie, fing die Schlafstörung, die einmal im Monat kam, täglich an.

Ich entschuldige mich für den langen, unstrukttietten Text mit evtl einige unnötige und sinnlosen Textpassagen und WÜRDE MICH SEHR FREUEN. WENN EINER, DER GEDANKLICH NUR AN SCHÖNEN SACHEN DENKT IN VERGANGENHEIT DENKT UND SCHLECHTE VERGISST, UND SICH DIE SCHULD GIBT, DASS DIE SCHÖNÖNEN WEG SIND, IN DER GEGENWART MIT TICKS UND ÄHNLICHES KÄMPFT UND ZU HOHE ERWARTUNGEN VON DER ZUKUNFT HAT.

Gruß
Sipahix

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pegasus, Montag, 15. Februar 2021, 13:58 (vor 12 Tagen) @ Sipahix

Okay, war meine Vermutung richtig, du hast beide Anfallsformen scheinbar noch nicht voneinander getrennt.

Ich habe auch beide Anfallsformen, sowohl echte, wie eben auch unechte (disoziative) Anfälle und bei den unechten Anfällen kann es helfen, wenn man sich mit sogenannten Imaginationsübungen beschäftigt und auch anwendet. Je nachdem, was die Ursache für die unechten Anfälle ist, kann man sich eine passende Übung heraussuchen und es sich selbst antrainieren oder eben auch mit Anleitungen (mit Anleitung macht nur Sinn, wenn man bei einem Psychiater/Psychologen in Behandlung ist, ggf. kann auch dein Neurologe hier behilflich sein).

Was das übrigen bei dir angeht, so solltest du erst einmal herausfinden, was die Ursache an sich ist bevor du dir einen Plan zurechtlegst, was für eine Therapie machen möchtest.

Bei mir zum Beispiel stand an erster Stelle immer Traumatherapie, um das alles geregelt zu bekommen, aber etliche Versuche scheiterten aufgrund der psychischen Instabilität und seit dem ich bei einer Begutachtung durch das DRV war suche ich jemanden zu erst für die Schematherapie, damit sich mein allgemeiner psychischer Zustand stabilisiert und normalisiert.

Was bei dir angeraten wäre oder nicht, musst du mit Hilfe von deinen Ärzten/Psychologen herausfinden.

Gebete, Meditationen

Sipahix, Montag, 15. Februar 2021, 18:05 (vor 12 Tagen) @ pegasus

Hallo Pegasus,

vielen vielen herzlichen Dank.

die Punkte sprechen mich an, Trauma vor allem, unechte Anfälle und co.

Ist Traumatherapie Bestandteil von Imaginationstherapie?

Gibt es Online Selbsttest?

Ich bin an einem Epilepsiezentrum angebunden, kann jegliche Einweisung/Überweisung/Rezepte einholen.

2015 war ich zum ersten mal in der Epilepsiezentrum und verpasste viel Stoff von Abi-Mathe und versagte meine Abitur.

Aber, bin ehrlich, im Allgemein fehlt auch die Motivation für Therapien bzw. die Vollendungskraft hierzu. Auch das Vertrauen fehlt, die Therapeuten klingeln nicht erfolgsversprechend an. Ich bin eher ein Einzelgänger was das anbelangt, denke ich schaffe es auch alleine. Nur Neuropsychologen halte ich als passend, doch die werden blöderweise nicht von den Krankenkassen bezahlt.

Ich werde natürlich im Net selber auch über Imagination- und Traumatherapie recherchieren.

Nochmals vielen herzlichen Dank

Gruß

Sipahix


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Gebete, Meditationen

pegasus, Dienstag, 16. Februar 2021, 15:48 (vor 11 Tagen) @ Sipahix

Die Traumatherapie ist ein Prozess und endet meist in der EMDR Therapie, davor gibt es aber eine Menge Stolpersteine, wie du meinen Schilderungen entnehmen kannst und solange deine unechten Anfälle noch vorhanden sind, solange ist die eigentliche Traumatherapie, sprich EMDR, nicht möglich.

Daher muss man halt schauen, was bei dir zuerst angezeigt ist. Es gibt da keinen Masterplan oder so, sondern ist eigentlich nur durch Versuch und Irrtum herauszufinden.

Bedeutet, wenn du schon dort angebunden bist, solltest du denen schon sagen, dass du auch ein Trauma erlebt hast.

Die Imaginationsübungen dienen in erster Linie dazu, dass du im hier und jetzt bleibst und nicht abdriftest, so dass deine Psyche nicht zu dem Punkt kommt, einen unechten Anfall zu produzieren, denn dissoziative Zustände entstehen immer, wenn die eigene Psyche mit der Situation/den Gedanken/den Erinnerungen nicht zurecht kommt und schaltet deswegen ab.

Gebete, Meditationen

Sipahix, Mittwoch, 17. Februar 2021, 08:57 (vor 10 Tagen) @ pegasus

Hallo Pegasus,

ne ich besuche keine Therapie. Bin nur an einer Uni Klinik und einer Epi Zentrum angebunden.

Ja, du hast Recht, aber jegliche Arten, sind Gedanken. Wenn man bestimmte Voraussetzung erfüllt, Sprich bsp. ein disziplinierten Alltag wie Ronaldo hat, hat man schonmal vornherein einen Vorteil. Die Gedanken sind ähnlich wie Weh Schmerhafte Gedanke ist wie Kraftsport. Einfach wegdrücken. Bis sie schwach werden und nicht davor fliehen -Vorallem, wenn man schon zig mal analysiert und einen Beschluss gezogen hat. Während eines Anfall ist halt dieser Moment,wo man bereits angeschlagen ist und in den verletzt rein muss. Das Sprechen mit Bezugspersonen vor allem das Sprechen mit einem Fachperson im Rahmen einer Therapie ist zweifellos der wohl ein sehr starkes Mittel hierfür.


Aber naja jeder Therapeut meinte mir, die Gedanken werden mit der Zeit schwächer, wenn man diese ignoriert. Der einer sitzt tiefer, der andere ist kurz vom Verschwinden.

Fakt ist: Neue Erfolge zu jagen, während man mit den Füßen auf dem Teppich bleibt. So ist man unüberfordert abgelenkt mit Siegergefühle.

Vielen Dank

Gruß

Sipahix

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pegasus, Mittwoch, 17. Februar 2021, 19:21 (vor 10 Tagen) @ Sipahix

Die Gedanken werden nur stiller, wenn man mit diesen arbeitet. Tut man es nicht, kommen Sie ständig und unkontrolliert wieder und brechen mit so einer Wucht aus, so dass die Psyche nicht damit zurecht kommt.

Das sage ich dir, weil ich den gleichen dummen Spruch auch immer gehört haben. Für normale Gedanken stimmt das, aber nicht für psychisch belastende Gedanken, es wird dann alles mit so einer geballten Wucht wieder auftauchen, dass man dabei durchdreht (ich bin schon über 40 und ich kämpfe seit meinem 20 Lebensjahr mit echten und unechten Anfällen und die unechten Anfälle werden erst weniger, seit dem ich mit den unechten Anfällen lösenden Gedanken aktiv arbeite).

Gebete, Meditationen

stepl, Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:33 (vor 2 Tagen) @ Sipahix

Hallo,

die Emotionen – Gemütsbewegungen, seelische Erregung; Gefühlszustand – sind in der Pubertät sehr stark.
„Verliere ich jetzt meine Zwanglosigkeit?“, „Werfen wir anderen Fehler vor? In dem Glauben, selbst fehlerfrei zu sein.“
Davor hat uns das Tun und Handeln anderer uns nicht weiter berührt. In der Pubertät – der Übergang von der 1. Generation in die 2. Genration – ändert sich einiges.
Ich hatte große Konzentrationsprobleme.

Heute in der 3. Generation weiß ich noch eins:
„Ein Kind kann kann nicht Planen, Vorausdenken!“
Wie weit vergessen wir „das Hier und Jetzt!“ wenn wir uns ständig mit der Zukunft beschäftigen?

In der Pubertät entstehen Ängste und Zwänge. Etwa so: Angst um das eigene Kind haben. Auch die Frage der Selbständigkeit.

Sie entstehen unabhängig von der Epilepsie. Ich versuchte mehr Ruhe und Gelassenheit zu üben.
- neben bei bemerkt

gruss stepl

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