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Epilepsie, Depressionen und Sertralin

Elly2017, Donnerstag, 23. April 2020, 18:12 (vor 41 Tagen)

Hallo. Ich nehme seit 3 Wochen Levetiracetam,besser bekannt unter Keppra, 750-0-750
Seit 1,5 Wochen leide ich unter Schlaflosigkeit. Die 1. Woche musste ich oft erbrechen. Jetzt war ich beim Neurologen und berichtete ihm davon. Auch dass ich extrem viel weine, mich nicht gut genug fühle, nicht ausreichend. Das Gefühl habe ich aber schon länger, als die Epi bekannt ist. Zudem kommt ein extrem kaputter Rücken. Komplette BWS versteift, wegen Skoliose. Seit 10 Jahren chronischer Schmerzpatient. Teufelskreislauf. Schmerzen permanent, Stimmung natürlich dementsprechend, jetzt noch Epilepsie dazu. Nun gut... ich bekam von ihm Lamotrigen zum steigern und Levetiracetam soll ich ausschleichen lassen. Dauert 12 Wochen. Gegen meine Schmerzen hat er mir Buprenorphin Pflaster gegeben, das ist ein Morphium Pflaster. Gegen Depressionen Sertralin, auch bekannt unter Zoloft.
Pflaster geklebt und siehe da, morgens hatte ich das erste mal seit Jahren kaum Schmerzen. Zwei Tage später fing ich mit Sertralin an und bin seitdem nur noch schläfrig. Soll morgens mit 25mg anfangen. Nach einer Woche erhöhen auf 50.
Nimmt sonst jemand noch zusätzlich Antidepressiva ein? Wie sind eure Erfahrungen damit?
Über Antworten würde ich mich sehr sehr freuen. Liebe Grüße

Epilepsie, Depressionen und Sertralin

Pimkie17, Freitag, 01. Mai 2020, 21:23 (vor 33 Tagen) @ Elly2017

Hallo Elly,

ich warne vor allem was Psychopharmaka betrifft ausgenommen Antiepileptika.
Antideprissiva, deckeln die Symptome, Sie heilen nicht. Das du dich wie Matschig im Kopf fühlst haben ganz ganz viele Betroffene die Antideprissiva einnehmen und schleichen es nun mühsam wieder aus, da sich Antideprissiva bereits nach 4 Wochen in die Gehirnchemie einbauen und dann ausgeschlichen gehören, aber nicht wie von vielen Ärzten suggeriert in 2-3 Wochen, sondern die Betroffenen (ich auch) sind damit Jahre beschäftigt. Ich möchte dich dazu ermutigen, lasse Dir lieber anstatt Antideprissiva eine Psychotherapie (Gesprächstherapie) verordnen, diese ist zumeist Nachhaltig und Nebenwirkungsarm.

Bei YouTube findest du dazu nützliche Videos wie zb. von Dr. Peter Ansari, die auf die Gefahren Hinweisen.

Grüße

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