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Mr. Unversicherbar dank "Verdacht auf Juvenile Epilepsie"

Rundesviereck, Dienstag, 14. Januar 2020, 20:34 (vor 249 Tagen)

Moin Moin ,

zu mir ich bin Flo, 25 und Hatte vor 4 Jahren das Reinste Chaos hinter mir.
Dies habe ich versucht zu Verdrängen aber nun beim Beantragen einer Berufsunfähigkeisversicherung ( BU) fällt mir das ganze auf die Füße und ich brauche euren Rat.

Kurz zur Diagnose ..

Herbst vor 4 Jahren , ich steckte mitten im Studium , arbeitete parallel im Sommer Vollzeit und dazwischen auf 450€ Basis in der LaWi.
Meine Freundin wohnte 130 km Entfernt von meinem Wohnort bei meiner Arbeit und meine Uni lag mittig zwischen mir und meiner Freundin . So pendelte ich Fröhlich hin und her, bis es Ätzend wurde.. Also beschlossen wir , wir ziehen zusammen zu meiner Arbeit ..

Ins letzte Kaff am ADW.
So nun musste ich Ihre Wohnung Renoviere, meine Wohnung und die Neue. Es kam zum Studium und zur Arbeit, nun auch noch Renovieren hinzu. Und das in der Prüfungszeit .

An den Tag kann ich mich gut erinnern .. bis auf ca. 15 min.
Ich fuhr zuhause mit meine Auto los, musste zur Prüfung und anschließend wollte ich zu meienr Wohnung mit einem Kumpel weiter Renovieren. Ich hatte bezüglich der Prüfung schlecht geschlafen aber Telefonierte auf einer geraden Landstraße Via Freisprecheinrichtung mit meinem Kumpel wegen der Renovierungsarbeiten des Nachmittages.

Perspektive des Gegenübers am Telefon: Während dieses Gespräches Knallte es , ich sagte " du ich bin gerade gegen einen Baum gefahren, ich Rufe zurück" und ich legte auf .. Nervosität machte sich Breit aber er Wartete Brav ..

Ich erinnere mich daran nicht nennenswert. Ich erinnere mich an den Knall, ich stieg aus, wurde von einer Frau passiert ob alles gut sei, betrachtete den schaden : Platter Reifen ( Ob der zuvor geplatzt war oder wie oder was weiß keiner) Spiegel abgefahren und leichte Krater im vorderen Kotflügel .

Ich sagte alles ist gut , stellte das Warndreieck auf und Wechselte den Reifen, begutachtete den Baum und sammelte anschließend meine Einzelteile aus der Büscherie.

Ich realisierte erst nach 15 min was passiert war und wurde erstmal recht emotional .. meine Größte sorge - Das auto.

Abends, nach der Prüfung und der Besorgung neuer Reifen und der Renovierung und einem Werkstatt Termin kam ich zur Besinnung und redete mit meiner Freundin Darüber . diese gab mir den Tipp - geh zum Arzt. Größter Fehler überhaupt wie ich heute weiß ..


Dieser tippte auf Epilepsie ( jeder normal denkt bei sowas an Schock, und überarbeitung - so wie ich )
Grund: Ich habe keine Erinnerung an die 15 min vor dem Klatsch an den Baum weder an Details aus dem Telefonat noch sonst irgendwas .. Wir reden von einer zuvor Kurvenreichen Straße und von fast 10 km ... Und habe manchmal Erinnerungslücken von mehreren Minuten in Bezug auf Gespräche Obwohl ich dazu auch Fragen und Antworten hatte.


Mist. Ab zum Neuro . dieser verbat mir das Autofahren am selben Tage ( Für ein Jahr) und ich musste 3 Wochen Später ins KH ..

Prüfungszeit, 2/3 des Studiums beendet , arbeit auf der Kipp - läuft..

Also ich ins KH 24h EEG über 7 !! Tage ! ..

Ende des letzten Tages " Sie haben Juvenilie Epilepsie , nehmen sie diese Tabletten" ..

Alles klar .. 2 Wochen Später noch mal 2 tage hin " Keine Auffälligkeiten- es wirkt" ..


Ich wohnte am ADW der nächste Neuro 50 km entfernt mit Wartezeit von 9 Monaten und es fuhr kein Bus keine Bahn und für ein Taxi kein Geld.. Wie kommt man zum Studium ? na ihr könnt es euch denken ..

Die Medikamente machten mich tod Müde was nicht sinn und zweck der Übung sein konnte und ich setzte sie eingenändig ab. Der neurologe hatte ja eh keine Zeit ..

So .

Nun stuft mich die BU als "Risikoreich" ein .. Top ..

Ich fand in der zeit den Arztbericht von damals in dem steht ich habe keine Auffälligkeiten gehabt in jegliche Hinsicht .. weder MRT noch EEG zeigten etwas ..


Nun ist die Frage, kann eine zweit Diagnose Helfen oder das ganze verschlimmbessern ? Denn ich tipp ganz stark auf Fehldiagnose.

Ich habe aber absolut keinen Nerv wieder in diese Klinik zu müssen , denn dann habe ich den Selben Arzt wie damals und ob der seinen Fehler eingesteht .. na ich weiß ja nicht..

Der Klinik Psychologe damals der mich die gesamte Zeit betreute war der Festen Überzeugung ich sei lediglich überarbeitet und Brauch mal Kur .. Das war die Ganze zeit über mein ZIEL ! und als die " Diagnose" des Neurologen kam meinte der Psychologe " Na man kann ja auch pest und Cholera haben " ..


Also was Tun ? Job riskieren und wieder sin EEG und dann entweder Epi Frei oder nicht und Arbeitslos oder Warten bis das Ganze verjährt und dann eine Versicherung abschließen .. Verjährt sowas überhaupt ?

Sorry für die lange Story

Mr. Unversicherbar dank "Verdacht auf Juvenile Epilepsie"

pegasus, Dienstag, 14. Januar 2020, 21:44 (vor 249 Tagen) @ Rundesviereck

Damit ich das richtig verstehe, denn das ist doch viel Text:

Es gab bisher in deinem Leben nur ein einziges Anfallsereignis, wenn man es denn so bezeichnen möchte?

Ich würde bei der Beschreibung eher auf Sekundenschlaf tippen und nicht auf Epilepsie und nach dem Unfall auf einen Schockzustand, aber nun gut.

Bei einem einmaligem bisherigen Anfallsereignis spricht man nicht von einer Epilepsie. Ich weiß nicht, inwiefern du dich bisher eingelesen hast, aber es scheint wohl eine genetische Veranlagung bei dieser Form der Epilepsie als Ursache zu sein, wenn ich das gerade richtig nebenher lese und es sind halt offensichtlich Absencen.

Da es eine genetische Epilepsie zu sein scheint, wäre meiner Meinung nach, eine Zweitmeinung sehr dringend angeraten. Die Absencen dauern in der Regel nicht so lang, wie in deiner Beschreibung, außer vielleicht bei einer Absencenserie, sondern nur 5-20 Sekunden (Sekundenschlaf halt als Alternative bei der Beschreibung).

Was deine eigentliche Frage angeht, BU meint wohl Berufsunfähigkeitsversicherung?

Wenn ja, dann ist das leider Standart. Bei Epilepsie bist du eigentlich bei jeder Versicherung durch, egal um was für eine Versicherung es sich handelt. Solltest du doch eine bekommen, wird zu erst immer alles auf die Erkrankung, sprich Epilepsie geschoben und da die meisten Vertragswerke ein Ausschluss von Epilepsie beinhalten würdest du dann leer ausgehen.

Daher noch die wichtigste Frage überhaupt:

In was für einem Krankenhaus warst du?

In einer Epilepsieklinik oder in einer normalen Klinik mit neurologischer Station?

Mr. Unversicherbar dank "Verdacht auf Juvenile Epilepsie"

Rundesviereck, Dienstag, 14. Januar 2020, 22:01 (vor 249 Tagen) @ pegasus
bearbeitet von Rundesviereck, Dienstag, 14. Januar 2020, 22:07

Also zur Klinik- Uni-Klinik mit neurologischer Station mit "gutem Ruf".

genau genannt : " Klinik für Neurologie - Zentrum für prächirurgische Epilepsie"

Aufgrund der Gedächtnisprobleme wurde damals gemeint es Könne sich auch ohne Auffälliges EEG um eben jene Juvenile Ep. handeln und sie konnten es einfach im EEG nicht nachweisen ,weil ich keine Symptome hatte.. Trotz 24h Wach, Hyperventilieren und Die höllische Angst um meine Zukunft ..

ich suche gerne nochmal die Protokolle Raus die auch mein Hausarzt bekommen hatte ..

Zählt das dann als " Chronisch" und bleibt bei den Klinik ? :-|

Edit: Protokoll von meinem Kontrollbesuche : Diagnose: Absencen- Epilepsie mit V.a. juvvenlier Absencen-Epilepsie

Das Original Protokoll habe ich bisher nicht gefunden..

Ich muss im übrigen kein Tagebuch schreiben oder sonst was . es hieß damals, wenn sie keine Probleme haben ,ist alles gut .. Joar..

Mr. Unversicherbar dank "Verdacht auf Juvenile Epilepsie"

pegasus, Dienstag, 14. Januar 2020, 22:22 (vor 248 Tagen) @ Rundesviereck

Hole dir eine Zweitmeinung ... Wie schon erwähnt, ich würde da eher auf Sekundenschlaf tippen als auf Epilepsie bei der Beschreibung...

Auch Fachärzte können sich mal täuschen ... Sollte zwar in dem Bereich weniger vorkommen, aber nun ja ...

Mr. Unversicherbar dank "Verdacht auf Juvenile Epilepsie"

Rundesviereck, Dienstag, 14. Januar 2020, 22:28 (vor 248 Tagen) @ pegasus

Ich habe bloß keine Lust, wieder so eine Klinik Tortur durchzumachen.

Ich erinnere mich noch an irgendwas mit polyspikes..
Aber Gott weiß, was das war. Habe die gesamte Wohnung auf den Kopf gestellt aber leider nicht den ersten arzrbrief gefunden.. Evtl sollte ich den mal anfordern... Also als Kopie.

Mich ärgert es einfach ungemein. Seit 4 Jahre habe ich ohne Medikamente keine Probleme und muss wegen sonem Mist wieder zum Arzt..

Mr. Unversicherbar dank "Verdacht auf Juvenile Epilepsie"

Green @, Mittwoch, 15. Januar 2020, 07:59 (vor 248 Tagen) @ Rundesviereck

Hallo

Nun ist die Frage, kann eine zweit Diagnose Helfen oder das ganze verschlimmbessern ? Denn ich tipp ganz stark auf Fehldiagnose.

Das kann Ihnen mit Sicherheit nicht helfen.....die Versicherung hat es in den Papieren
und wird es mit Sicherheit weiter nutzen ...sie nicht auf zunehmen.
Egal wie sie es drehen.

Welchen Job machen sie den...da sie schreiben Job Riskieren?

Es geht Ihnen hier doch nur darum ...das sie keine Berufsunfähigkeitsversicherung
bekommen richtig verstanden?

Lg Green

Mr. Unversicherbar dank "Verdacht auf Juvenile Epilepsie"

Rundesviereck, Mittwoch, 15. Januar 2020, 09:19 (vor 248 Tagen) @ Green

Ich hin in der Probezeit und wenn man dann 3 Wochen ins Krankenhaus muss ist das schonmal nicht gut in der freien Wirtschaft. Mein Job ist ca 70km entfernt sprich ich muss Autofahren. Ein Gang zum Arzt würde sich in egal welcher Hinsicht negativ auf meine Arbeit auswirken. Somit - schwierig.

Mr. Unversicherbar dank "Verdacht auf Juvenile Epilepsie"

pegasus, Mittwoch, 15. Januar 2020, 10:30 (vor 248 Tagen) @ Rundesviereck

Bis man heute in ein Krankenhaus eingeladen wird für eine epileptische Diagnostik kann das schon einmal dauern ... Ich musste für meinen letzten Aufenthalt 2 mal ca. 6 Monate warten (ging nur Etappenweise).

Mr. Unversicherbar dank "Verdacht auf Juvenile Epilepsie"

Perchen, Mittwoch, 15. Januar 2020, 16:29 (vor 248 Tagen) @ Rundesviereck

Hallo,
auch ich würde mir eine zweite Diagnose beschaffen. Mit der Berufsunfähigkeitsversicherung wirds leider nichts, wie ich denke, die stellen sich da sehr schnell quer. Manchmal gibts aber welche über die Arbeit, wo du keine Gesundheitsfragen beantworten musst. Da könntest du dich bei deiner Arbeit informieren.

Ich würde um ehrlich zu sein nach einem neuen Neurologen suchen. Nicht jeder Neurologe hört gut zu und passt zu einem. Meine Variante ist dabei Fragen über Fragen stellen. Vielleicht hilft dir in der Hinsicht ein Neuanfang. Es ist dein Leben dein Körper und dir soll damit geholfen werden und es soll nicht leichtfertig eine Diagnose gestellt werden und du musst auch verstehen, was das Problem ist. Wurde ein Epilepsie-MRT gemacht (gehört ja eigentlich zur Grundprozedur)? Ich weiß zwar nicht wo du wohnst aber in Hamburg gibts ne Klinik auch auf Epilepsie spezalisiert, fall du nochmal ins KH musst und gerne ne andere Klinik möchtest.

Hoffe du kannst das alles Entwirren.
LG

Mr. Unversicherbar dank "Verdacht auf Juvenile Epilepsie"

stepl, Mittwoch, 15. Januar 2020, 16:49 (vor 248 Tagen) @ Rundesviereck

Moin Moin ,

Kurz zur Diagnose ..

Herbst vor 4 Jahren , ich steckte mitten im Studium , arbeitete parallel im Sommer Vollzeit und dazwischen auf 450€ Basis in der LaWi.
Meine Freundin wohnte 130 km Entfernt von meinem Wohnort bei meiner Arbeit und meine Uni lag mittig zwischen mir und meiner Freundin . So pendelte ich Fröhlich hin und her, bis es Ätzend wurde.. Also beschlossen wir , wir ziehen zusammen zu meiner Arbeit ..

Ins letzte Kaff am ADW.
So nun musste ich Ihre Wohnung Renoviere, meine Wohnung und die Neue. Es kam zum Studium und zur Arbeit, nun auch noch Renovieren hinzu. Und das in der Prüfungszeit .

An den Tag kann ich mich gut erinnern .. bis auf ca. 15 min.
Ich fuhr zuhause mit meine Auto los, musste zur Prüfung und anschließend wollte ich zu meienr Wohnung mit einem Kumpel weiter Renovieren. Ich hatte bezüglich der Prüfung schlecht geschlafen aber Telefonierte auf einer geraden Landstraße Via Freisprecheinrichtung mit meinem Kumpel wegen der Renovierungsarbeiten des Nachmittages.


Sorry für die lange Story

Für mich hat sich im Leben so was wie die 4-Säfte-Lehre oder wie man das in der Antike nannte
herausgebildet. Durch mein logisches Denkvermögen ist wie etwas aus dem Gleichgewicht gekommen.
Die Frage des Gleichgewichts. Früh in der Kindheit hat mich schon was gewarnt. Als wir stark
körperlich gearbeitet haben, haben wir gesehen was wir schon geschafft haben und noch schaffen
müssen. Heute übersehen wir das oft und wir überarbeiten uns.
Bei Epilepsie rate ich immer wieder, kürzer zu treten. Mit dem Glauben damit die Anfallshäufigkeit
zu reduzieren.

Im Internet las ich, dass die Epilepsieform in der Pubertät auftritt und später nicht mehr?


gruss stepl

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