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Vitamin B6 gegen Nebenwirkungen

Anton @, Freitag, 12. März 2021, 11:50 (vor 42 Tagen) @ Michaela.M
bearbeitet von Anton, Freitag, 12. März 2021, 11:59

Hallo,

es sollte eigentlich jedem Neurologen bekannt sein, dass bei antikonvulsiven Wirkstoffen ein Hin und Her zwischen Originalmedikamenten und deren Generika nicht erfolgen darf. Das ist die Meinung aller namhaften Epileptologen.

Im Klartext bedeutet es, dass, sofern ein Patient anfallsfrei ist, sollte nicht daran gerüttelt werden. Es lässt sich sehr gut auf einem Rezept darstellen, damit es nicht durch die „aut idem-Regelung“ zu unerwünscht falschen Ausgaben in der Apotheke kommt.

Das hat nichts mit Sparen zu tun, sondern es liegt daran, dass es zwischen den Generika untereinander und dem Original Unterschiede gibt, die schon zu einem Anfallsrezidiv führen können. Wenn ein Patient anfallsfrei ist, gilt das Motto „Never change a running System“. Da muss man als Patient drauf achten, dass man das richtige bekommt.

Gerade bei Levetiracetam ist das einfach. Da ist zum einen das Original KEPPRA von UCB, für Keppra hat UCB ein Generikum herausgebracht unter dem Namen „Levetriracetam“. Keppra und Levetiracetam, beide von UCB, sind ein Wirkstoff in unterschiedlichen Packungen.

Liebe Grüße
Anton


Fachärzte warnen vor Präparatetausch
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/fachaerzte-warnen-vor-praeparateaustausch/

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Dieser Beitrag behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.


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