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Diagnose Epilepsie

Killekie, Mittwoch, 03. März 2021, 04:33 (vor 51 Tagen)

Hallo zusammen, ich bin ganz neu hier angemeldet. Seit November habe ich die Diagnose komplex fokale Anfälle mit Bewusstseins Störungen und unangemessen Handlungen und beginnender Hippocampusatrophie.An Medikation erhalte ich zur Zeit Levetiracetam 1500mg 1-0-1, mit keinerlei Wirkung. Ich hab immer noch zwischen 4-6 Anfälle/Absencen im Monat.Jetzt bekomme ich noch Lamatrigin zusätzlich ( noch in geringer Dosis). Ich bin 45 Jahre alt und arbeite seit 23 Jahren in einer Einrichtung für geistig beeinträchtigte Menschen und bin seit November auch arbeitsunfähig geschrieben. Vor 2 Wochen war ich laut Empfehlung meiner Neurologin in der Uni Klinik Bonn. Unter anderem für ein 24 Std EEG( bisher waren alle anderen EEGs ohne Befund)und für eine PET Untersuchung. Beide Untersuchung wurden dort nicht durchgeführt ( sei zur Zeit nicht notwendig). Der behandelnder Arzt sagte,daß meine Epilepsie Lehrbuch mässig sei. Auf Nachfrage wie es beruflich weitergehen kann,sagte er mir das es keine Bedenken bzgl meiner Arbeit als Heilerziehungspflegerin gibt. Er fragte aber auch nicht nach meiner genauen Tätigkeit. Als ich ihm sagte,das ich das schriftlich für meinen Arbeitgeber benötige,verwies er mich an meine Neurologin. Auch fragte er nicht meinen Mann wie genau diese unangemessen Handlungen aussehen....letzte Woche bin ich aus dem Haus und Orientierungslos im Garten herum gelaufen, u.a hab ich unsere Katze schon mal in den Kleiderschrank gesteckt und weiß es nicht mehr :-) ...so könnte ich einige Geschehnisse aufschreiben. In dieser Woche erhielt ich dann auch meinen Arztbrief...Dort steht "Für Ihren Beruf Heilerziehungspflegerin gibt es keinerlei Bedenken ". Jetzt weiß ich echt nicht wie es weitergehen soll :-(. Wenn ich das meinem Arbeitgeber zeige,bin ich ab morgen alleine im 24 Std Dienst mit 11 Jugendlichen (teilweise stark aggressiv und auch epileptiker). Jeder der in einer Pflegeeinrichtung arbeitet,weiß das wir meistens alle im Dienst sind. :-| Was soll ich jetzt tun? Zur Zeit habe ich Angst zu arbeiten...habe ja auch eine Aufsichtspflicht gegenüber meinen Klienten ( zwischen 8-18 Jahren). Bin echt verzweifelt...kann ich echt so arbeiten gehen. Nächste Woche habe ich wieder einen Termin bei meiner Neurologin. Bisher war sie auch der Meinung das ich so nicht arbeiten gehe kann.
Hat jemand einen ähnlichen Job und kann mir weiterhelfen? Vielen Dank fürs lesen dieses langen Text:-). Ach ja,das nächste Problem wird sein das eine Fahrstrecke 70 km beträgt und ich ja zur Zeit nicht fahrtauglich bin...ich weiß aber auch das man deshalb nicht krank geschrieben werden kann.
Liebe Grüße Killekie


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