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Tipps für Umgang als Angehöriger

Mika, Montag, 01. März 2021, 20:54 (vor 52 Tagen) @ Seifenblase

Hallo,
ich als Angehörige kann deine Unsicherheit verstehen. Nach den ersten Anfällen habe ich meinen Sohn sehr genau beobachtet. Dinge, die für ihn bisher selbstverständlich waren und weiter selbstverständlich sind (schwimmen gehen, Fahrradtouren...) haben bei mir Ängste ausgelöst. „Was ist, wenn jetzt etwas passiert und er allein ist?“ - sind Gedanken, die nur schwer abzustellen sind. Bei Anfällen hat mir die Routine wie oben beschrieben (Hindernisse wegräumen, auf die Uhr schauen...) geholfen. Jetzt mittlerweile bin ich ruhiger, was die allgemeine Situation angeht. Bei jedem Anfall kommt die Angst nochmal etwas wieder. Aber er lebt mit der Epilepsie, er kommt gut damit zurecht und lässt sich nicht davon unterkriegen. Daher versuche ich das auch.
Manchmal hilft der Austausch mit dem eigenem Partner oder auch mit anderen Angehörigen. Ich fand es gut, mich mit anderen Eltern auszutauschen und zu merken, dass die Fragen oder auch Sorgen normal sind. Das hat mich sehr beruhigt.
Euch weiterhin alles Gute. :-)


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