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Umgang mit Epilepsie Diagnose

Anton, Sonntag, 07. Februar 2021, 12:47 (vor 20 Tagen) @ Anika
bearbeitet von Anton, Sonntag, 07. Februar 2021, 12:51

Hallo Anika,

herzlich willkommen bei uns im Forum. Dir ist bekannt, dass wir ärztlichen Rat nicht geben dürfen, da uns das Wissen fehlt. Ich bin Patient und kann nur aus Erfahrung deinen Beitrag kommentieren. Und das einbringen, was ich mir im Laufe der letzten Jahre über Epilepsie angeeignet habe.

Es stellt sich dann die Frage, was ich an Deiner Stelle machen würde. Wenn Du vor einem Jahre eine Anfallsserie hattest, war es mehr als ein einziger Anfall, was für mich bedeutet, dass die Ärzte es schon als „Epilepsie“ diagnostizieren können.

Bei der Diagnose würde ich erstens einen Anfallskalender führen, zweitens genau aufschreiben, ob es Besonderheiten gegeben hat und drittens einmal im Quartal eine Beratung beim Neurologen wünschen. Dazu gehörte dann ein EEG, eine Besprechung über das weitere Vorgehen und das Vortragen der Nebenwirkungen.

Dann habe ich noch eine Frage. Ist dem Arzt Deine vollständige Vorgeschichte bekannt, hast Du ihn über Deinen Lebensstil informiert und über andere gesundheitliche Auffälligkeiten?

Bei Deiner Medikation, nämlich Lamotrigin 50 -- 50 mg, würde mein Neurologe von einer „Kinderportion“ sprechen, die dem Körper kaum etwas anhaben kann. Aus diesem Grunde würde ich wie vom Arzt gewünscht, die Medikamente erst noch weiternehmen und abwarten, was da kommt. Schlimm wäre, wenn Du sie jetzt absetztest und es zu einem Anfallsrezidiv kommen würde.

Es gibt viele Epilepsien, bei denen die Ursache nie gefunden wird. Es gibt ferner oft Patienten mit einem guten, unauffälligen EEG, die trotzdem Anfälle haben. Und welche, mit einem miesen EEG-Befund, die völlig anfallsfrei sind. Entscheidend aus Sicht der Ärzte ist immer, was hinten dabei herauskommt. Ich kann nur empfehlen, den ärztlichen Rat anzunehmen und ohne Sorgen um die unerwünschten Nebenwirkungen die Sache so hinzunehmen, wie sie ist. Ich wünsche einen guten Weg.

Liebe Grüße
Anton

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Dieser Beitrag behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.


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