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Nach über 40 Jahren ein Anfall.

stepl, Mittwoch, 21. Oktober 2020, 12:24 (vor 41 Tagen)

Fast verrückt, nach fast über 40 Jahren wieder ein Anfall.

Mit 14 hatte hatte ich den 1. epileptischen Anfall. Ich wachte im Bett auf. Meine Mutter saß neben mir und fragte mich, ob ich wüsste was passiert ist. Sie sagte mir, dass ich einen epileptischen Anfall.

„Warum gibt es überhaupt die Pubertät? Was ist Sinn und Zweck der Pubertät? Und die Wechseljahre? Die Wechseljahre sind das Gegenteil der Pubertät! Sagte ich mir.
Meine Mutter war Hebamme auf der Entbindungsstation im Krankenhaus und erzählte mir von ihrer Arbeit, von ihrer Schicht. Täglich kommen Kinder zur Welt. Im Biologieunterricht hielt ich den Vortrag über externe und interne Befruchtung. In der Pubertät werden wir Geschlechtsreif.
Heute könnte ich so sagen: Ich bin als Junge geboren. Irgendwann nahm ich mich als Junge war.
Ich hatte eine weiteren Anfall im Schlaf. Er war sehr stark, als hat er viel Kraft gekostet, so dass ich danach am Tag immer wieder schlafen musste. Später danach hatte ich das Gefühl, mein Bewusstsein hatte sich geändert. Die Pubertät ist vorbei. Etwa so: Jetzt bin ich ein Mann.

Jetzt in den Wechseljahren hatte ich wieder einen Anfall. Er war schwerer als der in der Pubertät. Es kam mir fast wie ein Traum. Als würde einer neben mir liegen und ständig herumwurschteln. „Kann der nicht mal still liegen. Als würde er mich ständig bewegen. Als ich danach Wasser lassen musste, bekam ich noch gar nicht mit, was passiert war. Beim nächsten mal mehr. Erst nach dem 3. mal, merkte ich wie schwer mir das Gehen viel und wie benommen ich war. Ich brauchte fast über eine Tag, bis ich mich richtig konzentrieren konnten.
Ich hatte das Gefühl, die Wechseljahre sind vorbei. Ich nahm mich wieder anders wahr. Mein Bewusstsein hatte sich geändert.
Mein Gedanke: Geburt - Pubertät - Wechseljahre - Tod
hat sich bestätigt.

gruss stepl


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