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Natriummangel wg. Oxcarbazepin

Anton, Freitag, 12. Juni 2020, 13:31 (vor 22 Tagen) @ MadMatt

Hallo Matze,

ich bin Patient und verfüge weder über medizinische noch pharmakologische Kenntnisse. Ein Natriummangel bei Oxcarbazpin ist bekannt. Bei der antikonvulsiven Medikation lässt sich der schlecht abstellen, also musst Du dir etwas einfallen lassen. Auf Empfehlung meines Neurologenn nehme ich zum Ausgleich Schwedentabletten, und zwar morgens 500 mg und abends 250 mg. Beim Nephrologen bist Du da schon in richtigen Händen. Und das, was er sagt, stimmt haargenau. Es wird immer davon gesprochen, viel zu trinken, aber ein Maß nach oben selten genannt. Es liegt bei 2,5 Liter.

Ich hatte die gleichen Probleme mit Oxcarbazepin und habe von meinem Nephrologen den gleichen Tipp bekommen. Seither ist es wesentlich besser geworden. Ich liege wieder in dem Referenzbereich zwischen 135 und 150.

Begründung des Nephrologen: Wer zu viel trinkt, spült praktisch das Natrium aus dem Körper. Ein Natriummangel kann epileptische Anfälle und Ohnmacht zur Folge haben.

Solltest Du an Bluthochdruck leiden, ließe sich auch an der antihypertensiven Medikation etwas ändern, sofern Du Diuretika dagegen nimmst. Aber das eine Sache, die Du mit dem Nierenfacharzt, dem Nephrologen, besprechen solltest. Meine Trinkmenge liegt zur Zeit zwischen 1,5 und 2 Liter maximal.

Viele Grüße
Anton

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Dieser Beitrag behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.


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