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Natriummangel wg. Oxcarbazepin

MadMatt, Donnerstag, 11. Juni 2020, 15:35 (vor 23 Tagen)

Wg. Oxcarbazepin (in meinem Fall Apydan extent) habe ich im Blutbild nachgewiesenen Natriummangel. Nehme vom OX 2250 mg (1050mg morgens und 1200mg abends).
Habe gelegentlich in der Einschlafphase (1. Stunde) nachts Anfälle. Mein Neurologe sagt mir aber das es nicht epileptische Anfälle sind, denn das EEG zeigt seit Jahren nichts mehr an.

Habe mir eine 2. und 3. Meinung von Fachärzten eingeholt und mir wurde bestätigt, das auch gravierender Natriummangel Anfälle auslöst und die Blutwerte sind in dem kritischen Bereich. Somit stecke ich im Teufelskreis...
Es sieht so aus, als ob ich wg. Natriummangel Anfälle bekomme.

Ein Nephrologe (Spezialist für Niere und Bluthochdruck) hat mir geraten wenig zu trinken (max. 1,5L pro Tag) und auf gar keinen Fall Natriumtabletten zusätzlich als Nahrungsergänzung zu nehmen, da dies in der Niere eher noch die Ausscheidung von Natrium chemisch beschleunigt. Der Körper würde das zusätzliche Natrium falsch interpretieren und genau das Falsche tun.

Wie geht Ihr mit dem Natriummangel um? Ist eine Reduzierung des Apydan extent eine Option, wenn man das Gefühl hat, das auch 2100mg reichen anstatt 2250mg pro Tag? Medi-Spiegel im Blut ist hoch und bietet Spielraum an.

Meine aktuelle Anfallssituation ist als anfallsfrei zu bezeichnen!

Grüße
Matze

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Meine aktuelle Dosierung:
Apydan extent 1050mg-0mg-1200mg
Levetiracetam 1500mg-1000mg-1500mg


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