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Absence oder reine Schusseligkeit?

stepl, Freitag, 10. Januar 2020, 18:01 (vor 253 Tagen) @ Kara

Hallo,

vor längerer Zeit ging mir ein Gedanke durch den Kopf:
„Ich habe aufgehört zu glauben! Ich kann wieder glauben!“
Es erinnerte mich an meine Kindheit: „Wie zwanglos das Kind ist.“ ich hörte es wie
eine Redewendung immer wieder. In der Pubertät fragte ich mich: Verlieren wir in
der Pubertät unsere Zwanglosigkeit? Der Gedanke bestätigte mir meine Vermutung.

„Werfen wir anderen Fehler vor, in dem Glauben, damit Fehlerfrei zu sein?“ Wie die
Frage nach der Selbstkritik.
»Man kann sich nur auf eins konzentrieren!« wurde gesagt. Du hast nicht nur die eine
Frau!

Jetzt im Alter kommen viele Erinnerungen und Erfahrungen zurück.

Die großen und kleinen Fehler im Diktat: Die vielen kleinen Fehler im Diktat ärgerten mich.
»Jeder macht mal einen Fehler!« Machen wir wirklich nur einen einzigen Fehler in
unserem ganzen Leben? Als werden in der Redewendungen nur die großen Schweren Fehler
anerkannt. Wenn die Stecknadel herunterfällt, ist das Kein Fehler? Nach einigem Ringen:
„Ich mach nur einmal Fehler und das ist immer!“ Aber ist nicht alles falsch im Diktat.

Jetzt im Alter bin ich wieder selbstkritischer. „Ich sehe was du nicht siehst ...“
Ich nehme wieder nur das Hier&Jetzt war. Das Kind kann nicht planen und vorausdenken.
Jetzt im Alter ist es auch so.

Die kleinen Fehler entstanden dadurch, dass ich im Diktat nicht mitkam. Welche Fehler
entstehen durch Stress?

gruss stepl


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