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Suche gleichgesinnte Kinderwunsch aufgegeben

holly, Hamburg, Dienstag, 26. November 2019, 15:20 (vor 255 Tagen) @ Steffi1208

Hallo Steffi,

es tut mir wirklich sehr leid, dass es dir ebenfalls so ergeht.

Wenn jemand nicht unter dieser Krankheit leidet versteht er/sie es auch nicht. Auch wenn dein Mann sagt, dass er dich wo es geht unterstützt bringt dir dies überhaupt nichts. Es hat dann ja auch nichts mit seiner Abwesenheit zu tun. Er kann auch neben dir stehen und das Unheil nimmt seinen Lauf. Du könntest dein Baby auch nicht in den Arm nehmen und trösten wenn es weint, einfach kuscheln und noch nicht einmal ganz normal wickeln. Würdest du nur ihm zuliebe ein Baby bekommen wollen? Wärst du bereit definitiv nicht die mutter sein zu können die du gerne wärst? Wärst du nicht unheimlich traurig, wenn du sehen würdest, dass er normal mit dem Baby umgehen kann und du nicht? Ich denke, dass auch eine Art Eifersucht oder Wut entstehen könnte. Ich hätte auch sorgen, dass die Beziehung an dieser Situation zerbricht und der Mann das alleinige Sorgerecht beantragt. Wir als epileptiker sind dann eine Gefahr für das Kind und könnten uns alleine nicht drum kümmern. Ich habe es schon einmal in den Medien gesehen, dass die Mutter (epileptikerin) ihr Kind nur noch einmal die Woche unter Aufsicht sehen durfte. Und wenn man es mal realistisch betrachtet, dann wird bei den meisten paaren bei einer Trennung aus Liebe Hass. Einer ist immer verletzt, außer die Trennung ist einvernehmlich. Wenn man dann aber Kinder hat, würde sich der Rest der Familie definitiv einmischen. Es ist schwer über dieses Thema zu schreiben. Es gibt so viele andere Gedankengänge. Hättest du mal Lust zu telefonieren?

LG aus Hamburg


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