Entzug und Reaktionen

Hallo ihr Lieben,bin 54 Jahre alt und seit ich meine Epilepsie näher betrachte, geht es mir wesentlich besser. War es eine Art Midlife Crises oder Selbsterfahrung? Heute ist mir meine Epilepsie sehr wichtig. Und je mehr ich mich ihr öffne, desto feiner werden die Informationen, welche sie mir gibt.In der Schule und als Jugendlicher war ich zurückgezogen, da Epilepsie kein Thema war und dementsprechend keine Kommunikationspartner vorhanden waren. Vermutlich auch eine Reaktion vom Medikament.Die nähere Partnerschaft hat sich hinausgezögert, da ein Anfall auftreten könnte und die Partnerschaft damit in Frage stellt. Mit 21 Jahren hatte ich einen nächtlichen Anfall, der von einer außerfamiliären Person miterlebt wurde. Die Reaktion war positiv. Dennoch habe ich mich weiterhin in Schweigen gehüllt. Erst 28 Jahre später, wie ich im Betrieb zu Boden ging und der Rettungswagen kam, konnte ich die Tatsache eh nicht mehr verbergen. Während einem darauffolgenden Medikamentenwechsel hatte ich Entzugserscheinungen und ein halbes Jahr später eine Reaktion des neuen Medikaments.Im Jugendalter hab ich mich wegen der Epilepsie zurückgehalten und später die Menschen verunsichert, welche meine Zurückhaltung kennen doch den Grund von meinem späteren Geplapper nicht.Heute hab ich einen angenehmen Mittelweg gefunden, ein gutes Medikament und zusätzlich Gesprächspartner.Gruß an Alle