Aus dem Nichts heraus

Hallo,ich bin 33 Jahre jung und kerngesund.Eines frühen morgens, es war 5 Uhr, bin ich aufgestanden und zur Toilette. Danach habe ich mich wieder zum Schlafen hingelegt. Dann weis ich nur noch bruchstückhaft, das ich irgendwie mit jemandem die Treppen vom 3. Stock zur Haustüre gegangen bin (das war der Notarzt und die Sanis, was mir mein Mann später berichtete). Im Krankenwagen bin ich kurz zu mir gekommmen, weil mich wer laut und deutlich angesprochen hat (wieder der Notarzt, was ich aber in dem Augenblick nicht wußte). Im Krankenhaus, auf Station, bin ich dann nach und nach wieder zu mir gekommen, bis ich registrierte, dass die Stationsärztin mit mir sprach. Sie fragte mich Dinge, auf die ich teils bis gar keine Antworten wußte. So auch nicht, was für ein Monat sei, geschweige wußte ich nicht, dass ich einen Sohn habe. Mein Mann erzählte mir, dass ich plötzlich am ganzen Leib gezuckt habe, dass ich Schaum vor´m Mund hatte und die Augen verdreht habe. Darauf hin habe er den Notarzt verständigt, weil er ja nicht wußte, was mit mir los ist. Mein Bruder, der mit im Haus wohnt, hat er auch verständigt, damit jemand wegen unsrem Sohn da ist. Mein Mann ist im Notaztwagen mitgefahren. Ihn hatte ich als erstes wiedererkannt und ihn anscheinend auch gefragt, was denn los sei. Allerdings war ich ja noch nicht ganz wieder bei Bewußtsein. Ich bin zwar gelaufen und hatte die Augen offen. Aber ich mußte wohl, laut meinem Mann (und dem späteren Ärzteberichtentnommen), teils wirres Zeug geredet haben. Hatte deutliche Wortfindungsstörungen und verlangsamte Reaktionsfähigkeit.Das einzigste, woran ich mich erinnern kann, war eben, dass ich nach dem Toilettengang wieder eingeschlafen bin. Somit bekam ich den Anfall im Schlaf.Zwischenzeitlich bin ich auf Lamotrigin 100-0-100 mg eingestellt. Den Anfall hatte ich am 23.9.´11!Und hatte seitdem keinen Anfall mehr, gottseidank. Habe 1 Jahr lang Fahrverbot bekommen und muß alle 3 Monaten zu Kontrolle zu dem Neurologen im Krankenhaus, in dem ich war. Die Sation ist eine Epilepsie Ambulanz. Nach einem MRT, einem Schlafentzugs-EEG und einem weiteren EEG, konnte man nicht feststellen, woher der Anfall herrührt. Auch bei der ersten Nachsorge wurde ein erneutes EEG gemacht. Der Arzt hat eine minim. Veränderung der li. Hirnhälfte entdeckt, was aber, laut seiner Aussage, nichts beunruhigendes ist.

Nadine