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Back to the roots ??

Peter_1967, Neu-Ulm, Dienstag, 17. März 2020, 12:25 (vor 18 Tagen)

Hallo an Alle, bin 53, seit dem 18. Lebensjahr habe ich Epilepsie. Wurde im Januar 2018 am Hippocampus links operiert.
Als erstes waren nur die tonisch-klonischen Anfälle da, bis nach einigen Jahren Medikamente richtig eingestellt wurden. Seit 2008 bis 2016 war es sehr stabil. Aber ab 2016 zwar keine tonisch-klonische Anfälle, dafür sehr viele "kleine" Anfälle. Am Tag bis zu 7 mal Absencen, Aura, Kribbeln der Arme, Beine, Bauch...
Konnte eigentlich kaum mehr zur Arbeit gehen. Habe dann für die OP zugesagt. Danach keine Anfälle, dafür ziemliche Gedächtnisprobleme--> Ergo, Logo und Neuro-Psychologe. Bis jetzt.
Im Februar war es wieder soweit. Kurz nach dem Aufstehen, fokaler Anfall. Sprache und Stimme weg, linker Arm und Bein zuckten....
Klinik und Arzt meinen es seien Psychogene Anfälle (Hatte ich letztes Jahr auch schon und Klinik konnte nichts messen!!).
Jetzt letzte Woche bei der Arbeit, tonisch-klonischer Anfall mit Zuckungen und Krampfen am ganzen Körper. Bekam es erst nach 4 Stunden in der Klinik mit.

Vor der OP hatte ich Zonegran und Levetiracetam.
Februar wurde auf Briviact (ALLEIN) 50-50 umgstellt. Nach dem "psychogenen" Anfall wurde auf 100-100 erhöht. Jetzt nach dem "großen" Anfall zusätzlich mit Lamotigrin begonnen.

Was ich damit sagen will, jetzt als es wieder mit großen Anfällen los ging, bin ich mir nicht mehr sicher, wie ich weitermachen soll. Durch die neuen Medikamente rede ich wieder viel, kann Lachen und Spaß haben, doch frage ich mich jetzt: Ist es das Wert ??
Hat von Euch jemand ähnliches durchgemacht ??

LG aus Neu-Ulm
Peter

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