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Wie verhalten gegenüber Kind

Pimkie17, Donnerstag, 08. August 2019, 08:09 (vor 15 Tagen)

Hallo,

mir war und ist immer noch flau im Magen. Vorgestern Abend kuschelt mein Kind 9 Jahre, sich an mich und sagte mir....

Mama ich mache mir Sorgen um Dich, du kippst ja immer um, ich war so überrumpelt das ich meinem Kind eigentlich nicht geantwortet habe, denn mein Kind versteht es aufgrund von eigener Baustellen wieso noch nicht. Mein Kind sagte Mama du hast geschlafen, saß neben mir und hat mein Kopf gestreichelt.

Ich weiß das mein „derzeitiges“ Umkippen kein Epileptischer Anfall ist, da kein Zungenbiss, das ist ja ein Zeichen wo man sowas erkennt und sowas habe ich nicht bei 98 % meines Umkippen‘s.

Ich möchte meinem Kind so gerne die Angst nehmen, aber Wie kann man einem Kind ( was auf dem Stand eines 6 Jährigen Kindes ist, den Unterschied erklären, zwischen einem Kreislaufzusammenbruch und einem Epileptischen Anfall erklären, ich bin da sehr überfragt wie ich das besten angehe, muss meinem Kind dazu aber was erklären, allerdings Kindgerecht, mein Kind denkt mittlerweile ich bin „Sterbenskrank“.

Sowas möchte ich nicht, habe mein Umkippen aber auch nicht unter Kontrolle sodass ich es nicht verhindern kann.

Vielleicht hat jemand eine Idee wie man es Kindgerecht „verpacken“ kann ohne mein Kind noch mehr zu verunsichern.

Lg

Wie verhalten gegenüber Kind

Green @, Donnerstag, 08. August 2019, 12:17 (vor 15 Tagen) @ Pimkie17

Hallo

musst du ihm den Unterschied erklären...nein.
Es macht sich so oder so sorgen...…….und ist froh wenn es auf hört.

Eventuell motiviert es dich ja so weit das möglich ist mehr gegen das Kreislauf um
kippen zutun.

Eventuell sagts du ihm wo es sich selber hilfe holen kann wenn es passiert...jemanden
anrufen z.b. damit es sich nicht so hilflos fühlt.

lg Green

Wie verhalten gegenüber Kind

Pimkie17, Donnerstag, 08. August 2019, 13:22 (vor 15 Tagen) @ Green

Hallo Green,


es wird mir „unterstellt“ es ist kein Umkippen sondern ich „verdränge“ wieder was.

Habe gestern eine Psychologin um Rat gebeten, es gibt wohl verschiedene Kinderbücher womit man einem Kind ein „Epileptischen Anfall“ besser erklären kann Bzw. vielleicht aber auch die Angst nehmen.

Nun ich werde mir die Bücher mal angucken und dann mich mit meinem Kind dort ran machen, das Sie einfach weiß es passiert dabei nix.

Im Zweifelsfall muss ich mir was anderes überlegen.

Grüße

Wie verhalten gegenüber Kind

stepl, Sonntag, 11. August 2019, 06:10 (vor 12 Tagen) @ Pimkie17

Hallo,

mir war und ist immer noch flau im Magen. Vorgestern Abend kuschelt mein Kind 9 Jahre, sich

Ich möchte meinem Kind so gerne die Angst nehmen, aber Wie kann man einem Kind ( was auf dem Stand eines 6 Jährigen Kindes ist, den Unterschied erklären, zwischen einem Kreislaufzusammenbruch und einem Epileptischen Anfall erklären, ich bin da sehr überfragt wie ich das besten angehe, muss meinem Kind dazu aber was erklären, allerdings Kindgerecht, mein Kind denkt mittlerweile ich bin „Sterbenskrank“.

Lg

Als Kind stellte ich mal im Unterricht fest:
Ich lerne ja Sprechen! Was ist wichtiger? Sprechen lernen!

Am Anfang lernt das Kind die Aussprache.
Was die Eltern dann beobachten ist: Welche Wörter das Kind schon kann, großer Wortschatz, kleiner Wortschatz.
Als ich wieder aufwachte, saß meine Mutter neben mir am Bett. Du hattest einen epileptischen Anfall in der Badewanne. Ich hörte das Wort Epilepsie damit das erste mal.

Kennt dein Kind das Wort Epilepsie überhaupt? Hat es schon mal davon gehört.
So wie du schreibst, kann es auch so sein: Es macht sich sorgen, ohne die Ursache überhaupt zu kennen.

Dein Kind macht sich nur Sorgen!


Ich werde nächstes Jahr 65. Aus meiner Kindheit kenne ich auch solche Redensarten:
»Was Du wieder denkst« »Was Du wieder glaubst!«
– glauben hat auch was mit Vermutungen, Spekulationen zu tun. Etwa so: Ich glaube, den Bus schaffen wir noch.

gruss stepl

Wie verhalten gegenüber Kind

Inger, Sonntag, 11. August 2019, 18:05 (vor 11 Tagen) @ Pimkie17

Ist ne schwere Frage, ich schätze mal dass Ehrlichkeit die richtige Antwort ist.

Wie verhalten gegenüber Kind

mathilda @, Montag, 12. August 2019, 08:37 (vor 11 Tagen) @ Inger

Ehrlichkeit ist auf jeden Fall wichtig. Als mein Kind noch klein war, erklärten wir, dass ich manchmal Gewitter im Kopf habe, alle "Lampen" anspringen und dass das zu viel für den Körper ist und er deshalb so reagiert. Danach ist man erschöpft und braucht ein bisschen Ruhe, aber es ist nicht schlimm.
Da er auch die Anfälle immer mitbekommen hat, hatte er keine Angst mehr davor. Wenn er kam und sich Sorgen um seine Mutti machte, habe ich es immer wieder erklärt und ihn beruhigt, dass es nicht schlimm ist und ich regelmäßig zum Arzt gehe.
Und den Unterschied zwischen Kreislauf und Anfall würde ich nicht erklären, dafür finde ich deinen noch zu jung.

LG

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