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zu niedrige Medikamtendosis?

sirchuklat, Mittwoch, 15. Mai 2019, 21:16 (vor 94 Tagen)

Hi,

ich bin 24 und hatte in den vergangenen jahren vereinzelt anfälle. es wurde nie nach epilepsie geschaut, da äußere umstände oder panikattacken vermutet wurden. im oktober 18 war es jedoch schlimmer und im januar wurde dann eine unauffälligkeit bei einem eeg festgestellt und eine medikamentöse behandlung begonnen. ich nehme jetzt lamotrigin 50-0-50 seit ende februar und merke im alltag eine leichte besserung. jedoch treten die anfälle bei mir kurz nach dem aufwachen auf, wenn ich zu wenig (weniger als 7 1/2 stunden) geschlafen habe. wenn ich nicht genug schlafe merke ich sehr schnell wie es bergab geht und ich mich schnell wieder hinlegen muss, damit ich nicht umkippe.

ich war heute beim arzt und das eeg war sehr unruhig meinte der arzt, ich habe heute auch nicht so besonders gut geschlafen und auch etwas später ins bett bin. der arzt meinte ein fester rhythmus ist sehr wichtig. aber ich habe keine höhere dosis der medikamente empfohlen bekommen oder sonst einen rat. ich kenne mich mit medikamenten bei epilepsie nicht wirklich aus, daher weiß ich nicht, was eine angemessene dosis ist oder wie lange es dauert, bis die wirkung voll eintritt. aber es kommt mir irgendwie nach zu wenig vor. ich habe auch schon vor der behandlung gewusst, dass ich ausreichend schlaf brauche, abgesehen vom rhythmus.

ich werde den arzt wenn ich das nächste mal ein rezept hole auf jeden fall ansprechen, das kann doch keine dauerhafte lösung sein, oder doch?

zu niedrige Medikamtendosis?

Green @, Mittwoch, 15. Mai 2019, 21:46 (vor 94 Tagen) @ sirchuklat

Hallo

sie waren beim Arzt...welchem den ?
Ihr Neurologe?
Medikamentendosis wird per Blutuntersuchung untersucht pzw. der Medikamentenspiegel
überwacht,

Wenn es Ihr Neurologe nicht macht kann es auch der Hausarzt.

Was kann keine dauerhafte Lösung sein. ?

Oft muss man heute leider Lösungen selber ansprechen.

Gruss Green

zu niedrige Medikamtendosis?

sirchuklat, Mittwoch, 15. Mai 2019, 22:13 (vor 94 Tagen) @ Green

bei meinem neurologen war ich, der mit mir die behandlung anfing.

ich meine, dass so wie es jetzt ist keine dauerhafte lösung sein kann. mit einer behandlung die fast nichts ändert und ich nach wie vor sehr stark auf den schlaf achten muss. ich bin immer noch krank geschrieben und werde es vermutlich wieder ein halbes jahr und kann momentan gut auf den schlaf achten, aber wenn ich eine ausbildung anfangen möchte oder arbeiten, da geht das ja nicht immer, vor allem weil ich öfters in der nacht aufwache und manchmal auch länger wach bleibe. ich kann ja nicht einfach ne stunde später oder so dann in die schule/arbeitsstelle.

ich werde das mal ansprechen, dass es irgendwie ne änderung geben muss

zu niedrige Medikamtendosis?

pegasus, Donnerstag, 16. Mai 2019, 12:20 (vor 94 Tagen) @ sirchuklat

Sprech mal mit deinem Neurologen darüber in eine Epilepsieklinik zu gehen, da wirst du dann an ein Langzeitmonitoring angeschlossen und dann auch mit Medikamenten richtig eingestellt.

zu niedrige Medikamtendosis?

sirchuklat, Donnerstag, 16. Mai 2019, 13:13 (vor 94 Tagen) @ pegasus

okay, mach ich mal. und vielen dank für die antworten

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