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Nikotinentzug - Angst vor Entzug

Timo.M-45, Montag, 22. Oktober 2018, 07:32 (vor 24 Tagen)
bearbeitet von thomas, Samstag, 27. Oktober 2018, 11:37

Hallo Leute,

mein Name ist Timo und ich bin seit mittlerweile 12 Jahren Raucher. Nun bekomme ich mit meiner Frau ein Kind und will unbedingt aufhören. Mir ist es persönlich sehr wichtig, dass mein Kind ein gutes Vorbild hat und auch gesund bleibt. Aus diesem Grund habe ich mich bereits auf verschiedenen Portalen über Methoden, Erfolgsquoten & die verschiedenen Entzugsphasen informiert. Leider fühle ich mich nun noch wesentlich schlechter als vorher, da ich sehr viel negatives Lesen musste, was die Symptome anbelangt. Vor allem auf diesem Artikel zum Thema (DER ARTIKEL MUSSTE VON REDAKTION ENTFERNT WERDEN; DA ES EIN AMAZON-WERBEARTIKEL IST) wird von Schlafstörungen, starker Nervosität bis hin zu Depressionen berichtet. Da ich diesen Dingen so gut wie möglich aus dem Weg gehen möchte, hoffe ich einfach, dass der Eine oder Andere hier mir diesbezüglich weiterhelfen kann. Gibt es bereits gemachte Erfahrungen mit dem Nikotinenzug oder generellen Methoden, die sehr gut funktioniert haben?

Danke im voraus

Timo

Werbung?

Green @, Montag, 22. Oktober 2018, 08:19 (vor 24 Tagen) @ Timo.M-45

Welche Form der Epilepsie haben sie?

Lg Green

Nikotinentzug - Angst vor Entzug

sandytimmy, Montag, 22. Oktober 2018, 10:13 (vor 24 Tagen) @ Timo.M-45

Einziges wirksames Rezept ist ab einem Moment den man selbst bestimmt den Quatsch weglassen. Haben schon viele ex Raucher gesagt
Und sagen auch viele Raucher.

Aber hier bzw überhaupt in irgendeinem Forum ist man damit total falsch

Nikotinentzug - Angst vor Entzug

Anton, Montag, 22. Oktober 2018, 19:11 (vor 24 Tagen) @ Timo.M-45

Hallo Timo,

ich habe 1995 nach über 3 Jahrzehnten unter Dampf das erste Mal einen Versuch unternommen, vom Rauchen wegzukommen. Und zwar durch Akupunktur. Kosten lagen bei ca. 100 DM. Auf dem Weg nach Hause konnte ich es gar nicht begreifen, dass ich keinen Drang mehr nach dem sonst so geliebten Nikotin hatte. Der Aschenbecher hat sich damals gefreut, er war so und so übervoll. Leider hat es nicht lange gehalten. Erstens konnte ich nicht verstehen, wie das angehen konnte, mit ein zwei Nadeln keine Sucht mehr nach dem Rauchen zu haben. Da der Stress es mir erlaubte, habe ich es wieder probiert, bis mir die Zigarette wieder schmeckte.

10 Jahre später gab es erneut einen Anlass, das Rauchen zu beenden. Um es dieses Mal zu schaffen, habe ich von Beginn an auf eine Dreifachtherapie gesetzt. Erstens habe ich das Buch von Allen Care „Nie wieder rauchen“ gelesen, hat aber nichts gebracht. Auch zur Akupunktur bin ich wieder gefahren, allerdings dieses Mal zu einer anderen Therapeutin, ich fühlte nicht die Veränderung wie 10 Jahre zuvor. Dann habe ich mir die Nikotin-Ersatz-Pflaster geholt, und zwar die stärkste Sorte. Kosten lagen bei ungefähr 200 Euro.

Das ist jetzt 12 Jahre her. Von den Nikotinpflastern wusste ich, dass nicht noch zusätzlich geraucht werden darf, weil eine doppelte Nikotinzufuhr zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen konnte. Damit hatte ich mir selbst ein Rauchverbot verordnet.

Die Frage nach dem Motiv, das Rauchen aufzugeben, könnte ich wie folgt beantworten. Erstens hatte ich wenige Monate zuvor auf der Intensivstation eines Krankenhauses gelegen und nach einer Zigarette gefragt. Daraufhin bin ich mit dem Bett und allen erforderlichen Versorgungen vor die Tür gefahren worden und durfte rauchen.

Zweitens hatte ich ein Alter erreicht, in dem man sich fragt, was alles man machen kann, um den Prozess des Abbaus zu minimieren. Und drittens stand eine große Kopfoperation (epilepsiechirurgischer Eingriff an rechten Temporallappen) bevor, von der ich nicht wusste, wie lange ich danach bettlägerig sein würde. Die Operation gab mir die Aussicht auf ein neues, verbessertes Leben.

Umgesetzt auf Deine Situation könnte es bedeuten, da Du jetzt durch den auf dem Wege befindlichen Nachwuchs überlegen solltest, was alles Du machen könntest, um ihm ein sorgenfreies Leben zu gewährleisten. Außerdem würde Deine Partnerin sich freuen, denn eine Nikotin-Fr. zu küssen ist wahrlich kein Vergnügen. Die Möbel und Gardinen würde nicht mehr stinken. Und vielleicht würde dir das, was ich dann 5 Jahre nach dem Aufhören erlebt habe, erspart bleiben. 5 Jahre danach bin ich an Krebs erkrankt. Mit immer neuen Rezidiven, zig Operatonen und zahlreichen Chemo. Durch den Einsatz einer neuen Therapie bin ich seit fast 5 Jahren ohne Rezidiv. Fazit bezüglich Rauchen und Epilepsie: Ich bin seit 12 Jahren anfallsfrei und Nichtraucher. Dir wünsche ich viel Erfolg.

Liebe Grüße
Anton

--
Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.
(Jean Paul, 1763 - 1825, deutscher Schriftsteller)

Nikotinentzug - Angst vor Entzug

stepl, Freitag, 26. Oktober 2018, 10:40 (vor 20 Tagen) @ Timo.M-45

Hallo,

„Ich rauche.“
rauchen ist eine Tätigkeit. Wie viel Zeit verbringst du mit dem Rauchen?

„Der Mensch ist ein Gewohnheitstier!“
Wir haben meistens einen fest geplanten Tagesablauf. So brauchen wir nicht immer über alles nachdenken. Dazu gehört auch die Zigarette zur Beruhigung.

Wenn du mit dem Rauchen aufhörst, hast du mehr Zeit. Was machst du mit der Zeit?
Also musst du den Tag, die Woche umstellen!

Es kann auch sein, warum das mit der Akupunktur nicht lange gehalten hat.
Stress - die Zigarette ist wie eine Beruhigungstablette.

Ich habe selbst mal geraucht.
Wenn ich aufhöre, spare ich Zeit und Geld! - weitere Gründe, damit aufzuhören. Warum rauchen wir überhaupt? Der Nikotin hat etwas beruhigendes.


gruss stepl

Nikotinentzug - Angst vor Entzug

thomas ⌂ @, Samstag, 27. Oktober 2018, 11:48 (vor 19 Tagen) @ Timo.M-45

Hallo Timo,

leider mussten wir deinen Link zum Artikel herausnehmen, da dieser bei jedem Klick Geld für Amazon ist (Werbung).

Deine Frage ist wichtig und gut und vielleicht hilft diese offizielle Seite Dir weiter. Es gibt auch ein Beratungstelefon und vieles kostenfrei:
https://www.rauchfrei-info.de/

Gruss
Thomas
von der
Redaktion

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