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Einschränkungen

vroni996, Sonntag, 26. August 2018, 18:47 (vor 83 Tagen)

Hallo :)

mein Name ist Vroni und ich habe jetzt seit 12 Jahren Epilepsie.
Ebenso schreibe ich derzeit meine 1. Hausarbeit im Studium, bei der das Thema frei wählbar war.
Somit habe ich mich für "Epilepsie - Einschränkungen im Alltag" entschieden.

Und da kommt hoffentlich ihr zum Zug! Ich würde mich freuen neben meinen persönlichen Erlebnissen auch noch von außerhalb ein paar Situationen oder Meinungen zu diesem Thema zu hören.
Bleibt natürlich alles anonym !

Vielen Dank und ganz liebe Grüße!

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sandytimmy, Sonntag, 26. August 2018, 22:48 (vor 83 Tagen) @ vroni996

Es gibt natürlich Einschränkungen an die man sofort denkt
Man kann kein Auto fahren, ist also entweder auf andere angewiesen oder auf öffentliche Verkehrsmittel. FAS ist aber oft komplizierter, dauert länger
- ich geh nicht alleine schwimmen
- als Jugendliche kann man nicht jeden Beruf wählen z.b. Pilot Polizist Koch....
- bei wichtigen Terminen Brauch ich Begleitung weil ich ein schlechtes Gedächtnis habe
Daneben gibt es Dinge wo man mehr Beratung oder Hilfen Brauch
Besonders bei Themen wie Schwangerschaft und den Umgang mit Kindern. Selbst wenn das Kind gesund auf der Welt ist
Wo wickelt man es. Wie hält man es beim füttern...
Oder später 3-5 Jahre alte Kinder wollen laufen. Wie verhindert man auf dem Weg zum Spielplatz dass das Kind weiterläuft im Falle des anfalls
Einfache Situationen werden komplizierter.

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pegasus, Montag, 27. August 2018, 13:54 (vor 83 Tagen) @ vroni996

Die Einschränkungen im Alltag sind genauso individuell zu beurteilen, wie auch für das Arbeitsleben. So gibt es Epilepsien, die einem so ziemlich alles verbieten, aber auch leichtere Formen, welche mit so gut wie keinen Einschränkungen zurecht kommen. Eine leichtere Form wäre zum Beispiel die schlafgebundene Epilepsie. Auch kommt es auf die Anfallsfrequenz an, sowie die Einstellung mit Medikamenten etc pp.

Daher kann man hierzu keine pauschalen Angaben machen. Während die einen sehr viele Einschränkungen haben können, muss es bei anderen nicht der Fall sein.

Wenn du daher eine Arbeitshilfe möchtest, wie du daran gehen kannst, wäre zum Beispiel "Berufliche Beurteilung bei Epilepsie und nach erstem epileptischen Anfall (DGUV Information 250-001)" eine Möglichkeit, wobei dann halt eben auf den Alltag das ganze übertragen werden und man eben sich Situationen aus dem Alltag als Grundlage nehmen muss.

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stepl, Montag, 27. August 2018, 17:12 (vor 82 Tagen) @ vroni996
bearbeitet von stepl, Montag, 27. August 2018, 17:17

Es ist schwer zu verstehen. Es ist gar nicht zu verstehen!
Warum hat der Mensch die Uhr erfunden?
Was wir schon länger wissen, dass hinter körperlicher Arbeit auch Zeit steckt: hacken - Holz hacken.
Lernen - Wie schnell lerne ich etwas?
wenn ich etwas leicht lerne, lerne ich es schnell!
wenn ich etwas schwer lerne, lerne ich es langsam!

Unterricht: Wie schnell merke ich mir es? - Wie viel merke ich mir? Wenn ich aus dem Unterricht komme: Wie viel weiß ich noch, von dem was ich gehört und gesehen habe?

Ich fragte mich „Woher kommt der Stress?“
Der Satz besteht aus Subjekt und Prädikat! Das Prädikat ist eine Tätigkeit, hinter der eine Tätigkeit steckt. Hinter der Tätigkeit steckt Zeit und Kraft!

„Das lernst du nicht im Schlaf!“
Albert Einstein, die Relativitätstheorie. Hängt sie mit der Frage zusammen: Woher kommt die Zeit!
Der eine ist Schlagfertig! Ich bin das Gegenteil dazu! Ich bin im Denken und Handeln langsam.
Ich lebe in einer Welt der Gegensätze!
Ich bin introvertiert. Ich habe Konzentrationsschwäche. Nach einiger Zeit kann ich dem Lehrer nicht mehr zuhören. Ich werde nervös und spiele mit meinen Schulsachen. Wie weit das mit der Epilepsie zu tun hat, weiß ich nicht. Den 1. Anfall hatte ich mit 14.
Die Konzentration ist die geistige Leistungsfähigkeit, die aus Zeit und Kraft besteht. Dadurch entstehen wieder Erschöpfungserscheinungen. Stress - wie weit führt der Stress wieder zu Anfällen?

– die Frage der geistigen Leistungsfähigkeit. Was kann ich gut? Was kann ich schlecht? / wie weit beeinflusst die Epilepsie unsere geistige Leistungsfähigkeit?
Ich hatte mich gerade wieder mit dem Gedanken Kurzzeitgedächtnis/Langzeitgedächtnis auseinander gesetzt.

gruss stepl

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Perchen, Sonntag, 14. Oktober 2018, 12:12 (vor 35 Tagen) @ vroni996

Hey ich habe generalisierte Krampfanfälle mit Umkippen, Bewusstseinverlust etc... Nun ist es so, dass ich ein sehr Outdoor geprägter Mensch bin, gerne Radreisen mache,Wandertouren mache und Campen gehe. Etwas, was ich mit der Epilepsie nicht mehr wirklich machen kann, vorallem nicht in Ländern mit schlechten Gesundheitssystemen.

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