Epilepsie Online Logos

Rolando

skorpion-23, Freitag, 18. Mai 2018, 12:06 (vor 31 Tagen)

Hallo
Ich bin Marko und 39 Jahre alt, möchte gern mal meine Geschichte erzählen.
Es begann alles vor ca.28 jahre, habe des Öfteren beim Frühstück sachen die ich in der Hand hatte einfach ruckartig weggeworfen, hat dann auch nicht lange mehr gedauert bis der erste Anfall kam. Sind dann nach einiger zeit zum Arzt gegangen damals noch in der DDR und die haben dann eine Epilepsie festgestellt. Hab auch Medikamente bekommen die auch gewirkt haben. Drei Jahre später sind wir nach Bayern gezogen und es wurde immer schlimmer, nächste Weg in ein Kinderkrankenhaus da wurde dann die Rolando-Epilepsie Festgestellt, dort wurde ich auf Ospolot und Temonil eingestellt. Dann hatte ich 1995 und 1996 wieder einen Anfall, bin darauf hin zum neuen Neurologen gegangen der mir auf Orfiril 750mg morgens und 750mg abends eingestellt hat.

Nach über 20 jahre Anfallsfrei wo ich auch sehr stolz darauf war, hat der Neurologe gemeint wir könnten die Medikamente langsam ausschleichen lassen. Haben ein MRT gemacht (wieder einmal) und wie war es zu erwarten es war nichts zu sehen. War natürlich sehr Happy.Dann kam das EEG mit dem schrecklichen Blitzlicht auch das habe ich ohne weiteres überstanden.
Jetzt konnte es endlich losgehen mit dem absetzen, am 4. April 2018 war ich endlich fertig. Dann haben die Probleme begonnen hatte regelmäßig starke Kopfschmerzen Schwindelanfälle und stand des Öfteren völlig neben mir. Dachte mir nichts dabei weil ich das schonmal hatte. Okay das ging dann bis zum 6.Mai 2018. Habe des Öfteren IBU genommen und dann hat es sich gelegt. Ab dem 6.Mai hatte ich keine schmerzen mehr, dann am 9.Mai 2018 Tag des Geburtstags meines Sohnes, bin ich von der Arbeit gekommen mit extrem starke Kopfschmerzen Bin dann unter der Dusche gegangen mit der Hoffnung das es besser wird. Dann bin ich ins Wohnzimmer gegangen und dann ist es passiert ich hatte einen Anfall. Als ich im Krankenhaus zu mir gekommen bin ist eine Welt über mich zusammengebrochen, konnte bis dato alles machen. Okay hilft nix muß ich durch.

Dann kam ein Neurologe ins Krankenhaus (nicht mein Doktor) und hat im Arztbrief ein striktes Fahrverbot erteilt bzw steht das im Arztbrief vom Krankenhaus drin. Gestern hatte ich ein Termin bei meinem Neurologe und der hat mir nur 3 Monate Fahrverbot gegeben.

Was ist da jetzt richtig? Es ist ja ein provozierter Krampfanfall gewesen und laut Internet stehts mit 3 Monate drin. Will ja nix falsch machen.

Rolando

pegasus, Freitag, 18. Mai 2018, 15:14 (vor 31 Tagen) @ skorpion-23

Wirst du denn aktuell immer noch ausgeschlichen oder wird die Dosis wieder erhöht?

Rolando

skorpion-23, Freitag, 18. Mai 2018, 17:22 (vor 31 Tagen) @ pegasus

Muss seid Freitag wieder die Medikamente nehmen, war ja seid drei Wochen fertig mit ausschleichen. Schade hat nicht geklappt, habe so gehofft weil das nervt schon mit die medikamente

Rolando

pegasus, Freitag, 18. Mai 2018, 23:06 (vor 31 Tagen) @ skorpion-23

Ähm, ja .... Ich habe mal eben in die BAST Richtlinien nachgelesen und du hättest während des ausschleichens schon nicht mehr fahren dürfen, aber wenn du jetzt wieder eingestellt wirst, kann man das mit sehr viel wohlwollen schon als provozierten Anfall betrachten.

Anfallsrezidiv bei bestehender Fahreignung
Kommt es nach langjährigem anfallsfreien Verlauf zu einem „sporadischen“ Anfall (oder mehreren Anfällen innerhalb von 24 Stunden), so kann die Kraftfahreignung schon nach einer Fahrpause von 6 Monaten wieder bejaht werden, sofern die fachneu-rologische Abklärung keine relevanten Aspekte ergibt, die ein erhöhtes Rezidivrisiko und damit eine Fahrpause von 1 Jahr bedingen. Lassen sich in einer solchen Situation relevante Provokationsfaktoren eruieren, die in Zukunft gemieden oder verhindert wer-den, so kann die Fahrpause auf 3 Monate verkürzt werden.


Beendigung einer antiepileptischen Therapie
Bei schrittweiser Beendigung einer antiepileptischen Therapie bei einem Menschen, der aktuell fahrgeeignet ist, ist die Kraftfahreignung für die Dauer der Reduzierung des letzten Medikamentes sowie für die ersten 3 Monate ohne medikamentöse Therapie nicht gegeben. Ausnahmen sind in gut begründeten Fällen möglich (z. B. insgesamt wenige Anfälle, Epilepsie-Syndrom mit niedrigem Rezidivrisiko, erfolgreiche epilepsiechirurgische Behandlung).

https://www.bast.de/DE/Verkehrssicherheit/Fachthemen/BLL/Begutachtungsleitlinien-2017.p...

Rolando

skorpion-23, Samstag, 19. Mai 2018, 12:11 (vor 30 Tagen) @ skorpion-23

Der Neurologe hat da überhaupt nix gesagt, das ich dann nicht fahren darf. Das einzigste was er gesagt hat ist das ein Jahr Fahrverbot ist und das vorm Anfall.

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