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Kurze Frage ( etwas länger)

Pimkie17, Samstag, 03. Februar 2018, 13:47 (vor 197 Tagen)

Hallo,

Kurze Erklärung vorab: Angebliche Epilepsie, ich lehne aber Medikamente diesbezüglich ab und nehme sie nicht.

Nun ist es so das ich eigentlich am 29.01. Meinen nächsten Termin gehabt hätte der aber aufgrund von Krankheit der Ärztin verschoben wurde und jetzt Mitte Februar ist.

Eine Blutabnahme werde ich Ablehnen ich frage mich nun können die mir was wenn ich beim nächsten Termin der Ärztin sage das ich mich nicht behandeln lasse und in Zukunft keine Termine mehr diesbezüglich haben will?

Ich habe bei meiner Überlegung dieses so zu machen halt Angst das sie dafür sorgt das ich mein Führerschein abgeben muss was ich niemals machen würde.

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lyrella, Samstag, 03. Februar 2018, 15:02 (vor 197 Tagen) @ Pimkie17

Hallo Pimkie17,

ich verstehe nicht ganz warum du es nicht wahrhaben möchtest Epilepsie zu haben?
Ich an deiner Stelle würde brav die Medikamente nehmen und auch regelmäßig zum Neuro gehen. Es geht um dich und deine Gesundheit...
Und auch das mit dem Auto... klar, man ist beruflich vielleicht auf das Auto angewiesen und braucht den Führerschein eigentlich.... aber heutzutage kommt man ja auch mit den öffentlichen gut von A nach B. Ist bei mir genauso...
Ich habe auch den Führerschein schweren Herzens in die Schublade gepackt und dort wartet er auf seinen Einsatz nach Anfallsfreier Zeit... ich war zuerst niedergeschlagen und sehr traurig darüber... aber, das richte ich an dich- es soll kein Angriff sein, nur ein "Augenöffner": Was wenn du trotz Epilepsie fährtst, du hast einen Anfall wahredessen- das braucht kein GM sein, da reicht schon eine kurze Absence. Du kommst von der Straße ab und fährst ein 2 jähriges Kind tot, das auf dem Gehweg mit seiner Mutter läuft.... - du wirst deines Lebens nicht mehr froh! Ich rate dir dringend: Auch wenns schwerfällt, nimm das Fahrverbot an, fahr mit den öffentlichen.
Und vorallem: Nimm dein Medikament und geh regelmäßg zum Neuro. Akzeptiere die Epilepsie als Teil deines Lebens, auch wenn es schwerfällt. Alles andere bringt nichts.

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Pimkie17, Samstag, 03. Februar 2018, 15:29 (vor 197 Tagen) @ lyrella

@ Lyrella,

Erstmal vielen Dank für deine Antwort.

Ich war bis jetzt regelmäßig ( seitdem die angebliche Diagnose bekannt ist) beim Arzt auch werde ich Übernächste Woche dentermin wahrnehmen.
Den "A... Hab ich schon in der Hose um ihr das persönlich zu sagen.

Ich habe ja kein Fahrverbot dem bin ich ja entkommen in dem ich mir Medikamente geholt habe allerdings nicht genommen habe. Übernächste Woche muss ich ihr das ja aber irgendwie mitteilen den die Ärztin möchte ja ein Medikamentenspiegel machen was ja Kontraproduktiv ist den da gibt es ja nichts zu finden.

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Pimkie17, Samstag, 03. Februar 2018, 15:38 (vor 197 Tagen) @ lyrella

Nachtrag: Na wenn ich schon je ein Anfall gehabt hätte könnte ich es ja verstehen dem ist aber nicht so. Lediglich das Eeg soll darauf hinweisen ( ihre Worte es sei wohl Grottenschlecht). Leuchtet mir aber nicht ein was und von wem sie da ein Eeg ausgewertet haben von mir kann es definitiv nicht sein. Ich bin 2010 einmal Bewusstlos gewesen allerdings bin ich mir 100 % sicher das es ein Schwäche Anfall war und 2016 genau das gleiche. Ansonsten war ich nie Bewusstlos oder dergleichen. Auch war ich nach den 2 Vorfällen nie Müde oder so und ich wusste auch wie es passiert ist wo ich war also alles was gegen Epilepsie spricht.

Ich hab hin und wieder mal das mal ein Daumen oder so zuckt allerdings bin ich immer bei Bewusstsein und es dauert dann seine Zeit und dann ist wieder gut das ist aber täglich mehrere Male und das kann ja wohl nicht Epilepsie sein.

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Green @, Samstag, 03. Februar 2018, 15:15 (vor 197 Tagen) @ Pimkie17

Hallo

ja Du kannst die Behandlung verweigern.
Ob Du den Führerschein ab geben willst oder nicht ist hier nicht die Frage...die Ärztin
muss dich melden.
Versichert bist du schon mal nicht mehr.
Lg Green

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Pimkie17, Samstag, 03. Februar 2018, 15:23 (vor 197 Tagen) @ Green

Naja ich gehe mal davon aus das sie das nirgends hin meldet.

Okay gut zu wissen, ich werde dann die Behandlung abbrechen und keine weiteren Termine mehr vereinbaren da ich noch nie ein Anfall hatte lediglich das Eeg sagt das ja angeblich.

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Green @, Samstag, 03. Februar 2018, 16:46 (vor 197 Tagen) @ Pimkie17

Hallo
hast du kein Fahrverbot....und keine Anfälle warum sollte Dich dann jemand melden wiie du fragst?????

Bin bei meiner Antwort von beidem ausgegangen.

Gruss Green

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Pimkie17, Samstag, 03. Februar 2018, 17:28 (vor 197 Tagen) @ Green

Nein die Ärztin meinte sie sieht davon ab wenn ich die Medikamente nehme also steht diesbezüglich nix in meiner Krankenakte.

Nein ich habe keine Anfälle wo ich Bewusstlos bin oder nicht mehr weiß wo vorne und hinten ist lediglich das vorher geschilderte und das hat mit allem Zutun aber nicht mit Epilepsie.

Lediglich laut Auskunft der Ärztin ist mein Eeg Grottenschlecht und so wie ich sie verstanden habe müsste ich bald täglich Anfälle haben, habe ich aber nicht definitiv nicht, ansonsten wäre das auch nochmal was anderes und ich würde es einsehen.

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Heidi, Sonntag, 04. Februar 2018, 09:04 (vor 196 Tagen) @ Pimkie17

hallo Pinkie17,
Deine Einstellung zu Deiner Krankheit Epilepsie ist allein Deine Sache. Es ist aber die schlechteste die es gibt. Du verweigerst alles was Ärzte anraten,nimmst keine Medis und fühlst Dich als eigener Diagnostiker. Ich vermute Du nimmst alternative Medizin, die aber nachweislich nur unterstützend wirken kann. Wenn Du bei Deiner Einstellung bleibst, musst Du selbst alles verantworten was passiert. Sei es ein Unfall, Anfall mit Folgeschäden oder sonstige Unabwägbarkeiten. Sicher ist, dass Dir die KK nichts bezahlt. Du mußt für evtl. Schäden sebst aufkommen, und das kann Dein Leben ruinieren. Sowas ist Anderen gegenüber verantwortungslos und vorsätzliche Schadensinkaufnahme. Ich fasse es nicht!!!!
Lieber Gruß
Heidi

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Pimkie17, Sonntag, 04. Februar 2018, 11:02 (vor 196 Tagen) @ Heidi

@ Heidi, hätte ich Anfälle würde ich das ja noch verstehen aber bei mir ist ausschließlich das Eeg auffällig ich habe sonst keine größeren Gesundheitlichen Probleme bis auf Asthma. Mein Asthma habe ich akzeptiert weil ich 2007 einen starken Asthmaanfall hatte mittlerweile ist es aber so da ich allergisches Asthma habe das ich es mit meiner Allergologen so vereinbart habe das ich im Winter kein Cortison nehmen muss ( weil meine Lungenwerte einfach gut sind) nur halt im Sommer wenn meine Atemnot Eintritt.

Das klappt ganz gut mit unserer Abmachung und die Ärztin ist zufrieden.

Gegen die Diagnose Epilepsie nehme ich nix, habe kurzezeit Lamotrigin genommen weil ich im Krankenhaus darauf eingestellt wurde nach etwa 8 Wochen Einnahme aber wieder abgesetzt weil ich nicht mehr Schlafen konnte.

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pegasus, Sonntag, 04. Februar 2018, 09:03 (vor 196 Tagen) @ Pimkie17

Ich frage mich gerade, warum du überhaupt zum Termin gehst, wenn du sowieso nicht behandelt werden willst.

Außerdem solltest du dir bewusst machen, dass beides möglich ist, denn bei epilepsietypischen Potentialen lässt sich beides ablesen. Sie können auf eine Epilepsie hinweisen müssen es aber nicht, wenn du allerdings eine hast und dir wird irgendwann bei einem Unfall, in einem Versicherungsfall oder ähnliches nachgewiesen, dass du davon wusstest und dich nicht hast behandeln lassen die Schuld daran gegeben und du darfst dann zahlen.

Also ganz ehrlich, wenn du Probleme mit dieser Diagnose hast gehe in ein Epilepsiezentrum und lasse es ein für alle Male abklären, denn es kann dir im Moment alles nur zum Nachteil ausgelegt werden.

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Pimkie17, Sonntag, 04. Februar 2018, 10:56 (vor 196 Tagen) @ pegasus

@ Pegasus

Ich gehe deswegen hin weil ich es nach wie vor ausgeschlossen haben will das ich keine Epilepsie habe. Aber wenn ich es richtig verstanden habe kann es auch andere Ursachen haben warum das Eeg auffällig ist? Kannst du mir dazu mehr sagen?

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pegasus, Montag, 05. Februar 2018, 02:10 (vor 195 Tagen) @ Pimkie17

@Pimkie17

Mehr kann ich dir dazu nicht sagen, weil mich diese Schiene nicht interessierte. Aber wenn es dich interessiert kannst du ja selbst mal im Internet nach "epilepsietypische Potentiale bei Gesunden" in einer Suchmaschine deiner Wahl suchen. Da findest du, soweit ich das sehe, genug zum Thema.

@Green

Da ich die Gegend wo Pimkie17 nicht im geringsten kenne und es immer noch Regionen in Deutschland gibt, wo es keine Epileptologen sind und normale Neurologen meiner persönlichen Erfahrung nach nur allgemeines Wissen über Epilepsie haben, verweise ich immer auf ein Epilepsiezentrum, denn dabei wird über einen längeren zeitraum ein EEG geschrieben und hat zusätzlich dazu auch jemanden direkt vor Ort den man mit Fragen löchern kann, was wohl eines der Hauptprobleme von Pimkie17 ist, denn er/sie wurde bisher nur vor vollendete Tatsachen gestellt und auf Fragen und ähnliches wird nicht im geringsten eingegangen.

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Green @, Sonntag, 04. Februar 2018, 13:49 (vor 196 Tagen) @ pegasus

Hallo pegasus

eine 2.Meinung bei einem anderer Neurologen/Epileptologe würde es auch tun.
Und nicht gleich ein Epizentrum. So entstehen ja auch die langen Wartezeit im Zentrum.

Und wirklich Pimkie17 läuft jetzt schon so lange damit durch die Welt das ich mir nicht vorstellen kann das sie eine Meinung von dort respektieren würde.

Lg Green

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Pimkie17, Sonntag, 04. Februar 2018, 14:51 (vor 196 Tagen) @ Green

Als ich im Krankenhaus war die haben gesagt ich habe Epilepsie daraufhin haben die mich auf Lamotrigin eingestellt. Als ich dann entlassen worden bin war ich bei einem Neurologen in Berlin der schrieb Eeg 2 Stück an der Zahl die Unauffällig waren.
Ich habe aber beim 2ten Eeg schon keine Medikamente mehr genommen. Er verneinte eine Epilepsie. Aufgrund dessen das ich aber ein P- Schein machen wollte riet mir meine Hausärztin dem nochmal auf den Grund zu gehen damit es 100% ausgeschlossen werden kann und da kam dann raus das das Eeg wohl Grottenschlecht ist.

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Pimkie17, Sonntag, 04. Februar 2018, 14:53 (vor 196 Tagen) @ Pimkie17

Nachtrag: Die Befunde hat auch die neue Neurologen ließ sich aber diesbezüglich auf keine Diskussion ein weil da das Eeg ja wohl schlecht war.

Nun kann ich mir aussuchen was stimmt.

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Green @, Sonntag, 04. Februar 2018, 16:16 (vor 196 Tagen) @ Pimkie17

Hallo
und hasste deinen P-schein?

Gruss Green

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Pimkie17, Sonntag, 04. Februar 2018, 17:28 (vor 196 Tagen) @ Green

Ne, leider nicht

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mezeg, München, Sonntag, 04. Februar 2018, 09:41 (vor 196 Tagen) @ Pimkie17

Deine Ablehnung Medikamente zu nehmen und Dich behandeln zu lassen, erinnert mich an eine meiner Großmutter. Nein, Epilepsie hatte sie nicht, Medikamente mußte sie wegen hohes Blutdruck aber unbedingt nehmen.

Hat sie nicht. Alle Ärzte sind doch blöd, oder?

Dann hat sie einen Schlaganfall bekommen und blieb mehrere Jahre im Bett.

Hat nichts mit Epilepsie zu tun, die Konsequenze einer Medikamente-Verweigerung schon.

mezeg

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Pimkie17, Sonntag, 04. Februar 2018, 11:05 (vor 196 Tagen) @ mezeg

@ Mezeg, hätte ich je ein Anfall gehabt hätte ich schweren Herzens die Medikamente genommen ich hatte aber diesbezüglich nix und das was ich habe halt das mal ein Daum oder so zuckt ( mehrmals am Tag) ist alles andere aber nicht Epilepsie.
2010 und 2017 bin ich umgekippt allerdings ohne Zittern, Müdigkeit oder dergleichen ich war einfach die Alte. Hat also auch nichts mit Epilepsie Zutun.

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morti, Sonntag, 04. Februar 2018, 23:49 (vor 195 Tagen) @ Pimkie17

Hallo Pimkie17,

es ist wichtig, zu wissen woran man ist. Anderenfalls bleiben Dir Risiken verborgen und Du 'darfst' die Konsequenzen ausbaden. Stelle fest, welche Epilepsie vorliegt. Somit bekommst Du ein annährendes Bild der bei dir vorliegenden Risiken. Die Medikation erfolgte nicht grundlos. Es wird etwas Zeit kosten, bis die passende Variante herausgefunden wird. Na und? Ablehnen?...ohne den aktuellen Status zu kennen...Denke mal selber darüber nach.

Ebenfalls ist die Fahrtauglichkeit zweitrangig. Es wurden genügend Beispiele diesbezüglich genannt. Denk dran: 'Ein Fahrzeugführer ist eine juristische Person.'.

Für mich ergibt sich somit die Frage: 'Was ist Dein wahres Problem?'.(Angst vor der Medikation?)

Viel Glück bei der Betrachtung Deiner Problematik aus den verschiedenen Perspektiven.

MfG Morti

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Laura243, Mittwoch, 07. Februar 2018, 09:58 (vor 193 Tagen) @ Pimkie17

Hallo,

also ich kann dich ja verstehen wenn du die Medikamente nicht nehmen möchtest, wer will das schon. Ist alles scheiß Zeug! Aber man muss keinen großen Anfall mit Bewusstseinsverlust gehabt haben um Epilepsie zu haben. Es gibt viele verschiede Arten von Anfällen und noch mehr Arten von Epilepsien. Mit deinem Verhalten gefährdest du dich selber und auch dein ganzes Umfeld. Denn auch das Sonnenlicht was zwischen den Bäumen auf Autofahrten flackert, kann deinen ersten Anfall auslösen und dich und andere Verkehrsteilnehmer in einen schweren Unfall verwickeln.
Man muss nicht immer alles blind glauben was die Ärzte sagen und darf gerne auch mal Dinge hinterfragen. Aber Dafür kann man sich ja eine zweite und dritte Meinung einholen. Und wenn du sagst, dass du unter der Einnahme von Lamotrigin keine Anfallspotenziale im EEG hattest ist das ja wohl ein deutliches Zeichen.

Sei etwas offener für diese Diagnose. Es ist keine Schande und man kann auch mit Epilepsie und den entsprechenden Tabletten Auto fahren.

LG

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Achim74, Mittwoch, 07. Februar 2018, 10:57 (vor 193 Tagen) @ Pimkie17

Hallo Pimkie17!

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.
Wenn sich tatsächlich herausstellt, dass du einen Epilepsie hast, solltest und musst du die Medikamente nehmen. Wenn nicht zu deinem Schutz dann zum Schutz anderer Personen! Du machst dich strafbar, wenn Du trotz eines Fahrverbots am Steuer sitzt. Vor einigen Jahren ist es in HH zu einem Vorfall gekommen, bei dem ein Epileptiker trotz Fahrverbot gefahren ist. Während der Fahrt hatte er einen Anfall und ist direkt in eine Gruppe Passanten gefahren. Es gab nicht nur Schwerverletzte... Der betreffende Fahrer hat dann wegen fahrlässiger Tötung für 3 Jahre in Haft gesessen. Sicherlich ein Extremfall aber so kann es kommen.

In den sog. Führerscheinrichtlinien ist aber auch genau erklärt, wann du den Wagen stehen lassen musst. Dies ist nicht bei jeder Anfallsform der Fall!

Ich persönlich bin 18 Jahr unfallfrei gefahren, bis sich meine Epilepsie so verschlechtert hat, dass ich nun den PKW stehen lassen muss. Anfänglich hatte ich echt große Problem damit. Inzwischen habe ich es aktzeptiert und hoffe darauf, dass ich irgendwann den alten Stand wieder erreiche.

Im Privaten nutze ich oft den ÖPNV oder zwischezeitlich auch ein Taxi um von A nach B zu kommen. Inzwischen schätze ich es sehr, die Bahn zu nehmen und sie ist nicht immer so unpünktlich, wie ihr nachgesagt wird.
In meinen Job muss ich oftmals zu Aussenterminen. Entweder nutze ich das Fahrrad (mit dem ich auch zur Arbeit fahre) oder meine sog. "Fahrassistenz". Ab einer Schwerbehinderung von 50% kann eine sog. "Arbeitsassitenz" als sog. Nachteilsausgleich, beantragt werden. Wieviel Prozent bewilligt werden, hängt von der Anfallsfrequenz ab.
Mir wurde ein Budget bewilligt mit dem ich einen Fahrer oder anderweitige Fahrkosten zahlen kann. Ist eine super Sache! Man muss etwas mehr planen aber dennoch bin ich flexibel genug, um im Job gut klar zu kommen.

Was deine Anfälle betrifft. Ein Bewußtseinsverlust ist nicht immer notwendig, um eine Epilepsie zu haben. Dies kann sich z.B. auf einzelne Körperteile beschränken. In deinem Fall evtl. der Daumen. Während eines stationären Aufenthaltes in einem Epilepsie-Zentrum hatte mein Zimmergenosse genau diese Problematik. Bei ihm verkrümmte sich der kleine Finger. Er war dabei immer bei vollem Bewußtsein.

Unter Strich kann ich nur Raten, die Medikamente zu nehmen! Aber um auf Nummer sicher zu gehen ist es bestimmte hilfreich eine weitere Meinung eines Spezialisten einzuholen. Am besten in einem Epilepsie-Zentrum! Wurde schon ein MRT durchgeführt?

Viele Grüße!
Achim

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thomas ⌂ @, Freitag, 09. Februar 2018, 11:07 (vor 191 Tagen) @ Pimkie17

Liebe User und Pimkie 17,

im Oktober letzten Jahres hast Du auch viel geschrieben und wolltest zu Medikamentenspiegel einiges wissen.

Der Thread ist hier zu finden:
86104

Ich kann mich den letzten Beiträgen nur anschließen. Es ist sehr schlecht was Du da machst.
Im letzten Jahr wurde Dir von deiner Neurologin auch angeboten in deiner Nähe in eine Epilepsie-Klinik zu gehen. Du hats geschrieben, dass Du es abgelehnt hast.
Es ist schade und gefährlich alles ohne ärztliche Hilfe zu machen. man sollte nicht nur an seine Gesundheit denken und auch an Gefahren, wenn man sich ans Steuer eines KFZ setzt. Beispiele gibt es genug.
Es freut mich, dass so viele auch die guten Seiten aufzeigen einer Behandlung.
Lasst uns auch über gute Seiten und Erfolge sprechen.
thomas

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Heidi, Freitag, 09. Februar 2018, 13:30 (vor 191 Tagen) @ thomas

ja Thomas, ich habe jetzt den Eintrag vom vorigen Jahr auch gelesen. Ich habe das Gefühl das wir uns im Kreise drehen und Pimkie sich kaputt lacht. ich werde hier nicht mehr schreiben,
Lieber Gruß
Heidi

Danke für Deine fachliche, verantwortliche...

mezeg, München, Samstag, 10. Februar 2018, 11:20 (vor 190 Tagen) @ thomas

wie wohlwollende Betreuung des Forums!

mezeg

(bin bestimmt nicht die Einzige Dieser Meinung)

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stepl, Sonntag, 11. Februar 2018, 18:20 (vor 189 Tagen) @ thomas

Hallo

paar Gedanken und Erfahrungen zum Nachtrag:

Plötzlich bekam ich Angst.
KAMPF ist angesagt!

Die Angst überwinden.
Mutig sein und zum Arzt gehen, auch wenn wir Angst haben!

Der eine in unserer Selbsthilfegruppe hat Auch Epilepsie.
Er hat eine Operation. Seit dem hat er keine Anfälle mehr und bekam seine Fahrerlaubnis wieder.
Die Tabletten muss er trotzdem weiter nehmen. Jetzt nach längerer Zeit haben sie den Abstand, wann er wieder zur Kontrolle muss, erweitert.

Es gibt sogenannte stille Anfälle. Die fallen nicht weiter auf. Sie sind meistens nur auf dem EEG sichtbar.
Viele denken nur an die großen schweren Anfälle.
Wie schwer ist der Anfall?
"feste Vorstellungen haben" wie manche sagen.

gruss stepl

Aktuelle Infos

Pimkie17, Montag, 12. Februar 2018, 19:42 (vor 188 Tagen) @ Pimkie17

Hallo ihr Lieben,

Danke erstmal für die vielen Antworten.

Heute hatte ich Termin bei "meiner Neurologin" Kurze Zusammenfassung:
Ärztin fragte: Haben Sie Die Tabletten genommen?
Ich: Nein habe ich nicht, weil ich keine Epilepsie habe.
Ärztin: Sie machen mich wütend sie haben Epilepsie ihr Eeg sieht diesbezüglich eindeutig aus und sehr schlecht. Haben Sie Anfälle gehabt?
Ich: Nein! Ich möchte trotzdem keine Tabletten nehmen.
Ärztin: Naja so macht es garkein Sinn sie weiter zu behandeln ich erteile Ihnen hier ein Fahrverbot sie müssen ein Jahr Anfallsfrei sein. Sie fragte mich ob ich damit einverstanden bin nochmal ein Eeg schreiben zu lassen? Bzw. Das Eeg mit ihr dann auch zu besprechen. Dem stimmte ich zu. Termin hierzu beides im Mai 2018...

Auf dem Weg Nachhause hat mich dann mein Kampfgeist gepackt, Zuhause angekommen habe ich dann in Bernau in der Epilepsie Klinik angerufen. Und habe mir unverbindlich Informationen geholt.
Lange Rede kurzer Sinn: Ich war also Nachmittags nochmals bei meiner Neurologin und habe nochmal mit ihr gesprochen und doch um eine Einweisung für die Epilepsie Klinik gebeten um damit ein Langzeit Eeg gemacht werden kann. Ich glaube meine Ärztin war "Stolz" auf mich. Naja sie gab mir dann ihren aktuellen Befundstand mit und das Eeg für die Ärzte dort.

Sie schrieb zwar Diagnostik und Therapieeinleitung bezüglich Klinikaufenthalt aber bei der 2ten werde ich kurzfristig über mein Schatten springen oder auch nicht, das entscheide ich dann vor Ort.

Morgen erfahre ich wann ich Stationär in die Klinik gehen "muss" vermutlich aber die 1te oder 2te März Woche. Aber ich lass es jetzt einfach auf mich zukommen.

Eine kurze Frage noch an die jenigen die schon in solch einer Klinik waren, wenn ich auf Toilette muss oder Duschen will da darf man doch die Tür verriegeln wenn man nicht schwere Epeleptikerin ist oder?
Ich hätte sonst keine ruhige Minute beim Duschen.

Aktuelle Infos

morti, Samstag, 10. März 2018, 22:23 (vor 161 Tagen) @ Pimkie17

Hallo Pimkie,

schön, daß Du eine Entscheidung gefunden hast. Du bekommst somit eine Zweitmeineung und kannst somit Deine eigenen Entscheidungen treffen.

Was Deine Fragen im letzten Abschnitt betrifft, so gibt es hier für med. Einrichtungen klare Regeln. Möchte jemand Dein Zimmer (oder auch das Bad) betreten, so muß vorher angelopft werden und deine Antwort die Freigabe bestätigen. So hatte ich es in allen Einrichtungen erlebt. Das sollte doch auch für Dich machbar sein, oder?

Nutze die Klinik. Du kannst dabei persönliche Erfahrungen sammeln. Das Ergebnis zeigt Deinen weiteren Weg.

Ich wünsche Dir viel Glück.

MfG Morti

Aktuelle Infos

Green @, Dienstag, 13. März 2018, 17:18 (vor 159 Tagen) @ Pimkie17

Hallo Pimkie17

und haben sie so schnell einen Termin bekommen in der Klinik?
Was ist das Ergebniss?

Gruss Green

Kurze Frage ( etwas länger)

Klaus90, Dienstag, 13. März 2018, 12:28 (vor 159 Tagen) @ Pimkie17

Ich bin mit dir nicht einverstanden...

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