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Anfallskalender

sandra79, Donnerstag, 18. Januar 2018, 11:58 (vor 32 Tagen)

Hallöchen Zusammen,

ich habe lange Zeit keinen Anfallskalender geführt weil ich meine Anfälle praktisch nicht mitbekommen habe wenn ich nicht mit einer blutigen Nase aufgewacht bin.

Mittlerweile kriege ich einige wieder mit und möchte zumindest für diese einen Anfallskalender führen. Wie tragt ihr die verschiedenen Arten eurer Anfälle ein? Einfach ein X an dem entsprechenden Tag? Teilweise kann ich auch nicht richtig unterscheiden was genau für eine Art von Anfall es war. Habt ihr da einen Tipp damit ich meinen Neuro so genaue Angaben geben kann wie möglich?

Bin schon ganz gespannt und vielen Dank schon einmal

LG
Sandra

Anfallskalender

Green @, Donnerstag, 18. Januar 2018, 13:27 (vor 32 Tagen) @ sandra79

Hallo

ja wie du es beschreibst würde ich es machen ...mit dem X.
Wenn du es nicht geanu weist...ein w dahinter für weis nicht genau.

Ansonsten würde ich noch Periode und Eisprung eintragen.
Und Vollmond und Neumond.
Zuwenig geschlafen auch .

Um zusehen ob es da einen zusammenhang für Dich gibt.

Lg Green

Anfallskalender

pegasus, Donnerstag, 18. Januar 2018, 13:40 (vor 32 Tagen) @ sandra79

Ich mache kein X, sondern führe einen selbstgebastelten Kalendar. Hierfür habe ich in Word eine Tabelle gemacht, in der ersten Spalte trage ich dann das jeweilige Datum ein und in der zweiten was vorgefallen ist.

Anfallskalender

Petrus, Saarland, Donnerstag, 18. Januar 2018, 23:07 (vor 32 Tagen) @ sandra79

Hallo zusammen
Ja ja das mit dem Anfallskalender ist so eine Sache.

Wir sollten ihn pflegen, es gelingt mir aber eher selten.
Ich habe mal damit angefangen in meinem Smartphone den Kalender zu nutzen und habe einen Kalender EPI angelegt und dort mit einem
X normale Krämpfe und mit GM na ihr wisst schon gekennzeichnet.
Das hat den Vorteil wenn ich z.B wissen will wieviele GM ich hatte gebe ich bei der Suchfunktion GM ein oder X und dann steht schön aufgelistet jeder "Termin" an dem ich eine Anfall hatte.

Nur so eine Idee

Euch allen ne Anfallsfreie Zeit
LG HaPe

Anfallskalender

morti, Freitag, 19. Januar 2018, 23:56 (vor 31 Tagen) @ sandra79

Hallo Sandra,

ich finde das Thema: 'Anfallskalender' durchaus interessant. Auch ich nutze einen Kalender. Ich nutze hier für Excell, da ich somit auch vielseitige Auswertungsmöglichkeiten zur Verfügung habe. Es ergibt sich allerdings eine Grundfrage, die sich jeder Benutzer eines Kalenders stellen sollte. Nutze ich die Erfassung der Anfälle postum oder möchte ich Auren (falls ich solche habe) im Vorfeld besser erkennen und nutzen lernen?

Ursprünglich hatte ich beide Erscheinungen erfasst. Ich habe mich aber im Laufe der Zeit auf das Erfassen der Auren konzentriert, einfach um vorbeugend aktiv werden zu können. Anfälle kann ich ja eh nicht beeinflussen. Ich kann es nur versuchen, die Vorwarnungen zu erkennen und zu nutzen. Es hilft mir etwas, ist aber keine Garantie.

Zu meiner Tabelle. Auf der ersten Seite/Tabelle habe ich alle symptomatischen Erscheinungen erfasst und einem Gesamtbegriff zugeordnet. Es ist eine persönliche Niederschrift in dem auch die Zeitdauer erfaßt ist. Hierbei ist es wichtig, daß eine klare Trennung der verschiedenen Erscheinungen erfolgt. (ich habe zB. vier verschiedene optische Störungen) Dies ist sehr individuell. Ich brauchte dafür etwa drei Monate. Das hört sich lange an, ist aber auch notwendig, wenn man wissen will, woran man ist.
In dieser Phase fand ich auch heraus, wie mein Tageszyklus strukturiert ist. Der Sinn ist es, den zeitlichen Zusammenhang der jeweiligen Störungen mitzuerfassen. (bei mir sind vier klar definierte Zeitfenster/Tag definiert)

Was bedeutet das jetzt alles? Ich habe acht Symptome unter Beobachtung. Da jeder Tag vier Zeitintervalle enthält, welche auf die zu beobachtenden Symptome zu übertragen sind, erhalte ich hiermit 32 Eintragsfelder. Ich muß also pro Tag im jeweiligen Feld ein Kreuz setzen... oder auch nicht.

In weiteren Tabellen kann ich die Kalendererfassung in Zahlen umwandeln und weitere Schlüsse ziehen. Das ist aber ein anderes Thema. Wenn Du magst, so können wir uns auch darüber unterhalten.


Fazit: Ein Anfallskalender ist der erste Schritt zur Selbstbeobachtung. Du kannst daraus lernen und persönliche Schlüsse ziehen. Egal, was die tollsten statistischen Auswertungen eines Kalenders ergeben mögen, Dein Leben ist die Praxis, also das Sammeln von Erfahrungen. Der Kalender ist nur eine nutzbare Methode.(ps. nutze, was möglich ist)

MfG Morti ;-)

Anfallskalender

sandytimmy, Samstag, 20. Januar 2018, 13:01 (vor 30 Tagen) @ sandra79

Ich habe in der Küche einen großen jahreskalender hängen und trage dort nur die Uhrzeit den zyklusbeginn und am Monatsende die Anzahl für den monat ein.
Ich habe aber auch nur eine anfallsart, und keinerlei regelmäßigkeiten dabei.

Anfallskalender

stepl, Samstag, 20. Januar 2018, 22:14 (vor 30 Tagen) @ sandra79

LEBEN MIT EPILEPSIE -- Pfizer
Ihr Anfallstagebuch
habe ich.

Ich habe Schlaf-Epilepsie
Datum - trage ich ein
Anfall -
Schweregrad -
Dauer - gab es ab und zu mal an
Wann (Uhrzeit) - trage ich selten ein, da sie im Schlaf sind, bekomme ich sie meistens nicht mit.
mögliche Auslöser - hier trage ich meistens ein, was ich beobachtet habe. Woran ich merkte, dass ich einen Anfall hatte.

Ich habe eine fokale Epilepsie und daher kaum größere Anfälle. Besonders in den letzten Jahren. Ich schlafe alleine. Als ich mal eine Partnerin hatte, sagte sie mir, dass ich nach dem Anfall urinieren gehe.
Früher gab es Fälle, wo ich kurz wach wurde, die Gefühle des Krampfens der Hände u. des Kauens (wenn es mit auftrat) Wohl nicht mal eine Sekunde. Folgende Müdigkeit und leichte Kopfschmerzen, sagen mir, dass ich in der Nacht einen Anfall hatte.

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