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Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

Swany92, Sonntag, 17. Februar 2013, 22:53 (vor 2483 Tagen)

Hallo liebe Leute..

ich habe mal eine Frage an euch,
und zwar wurde von Keppra auf Levetiracetam (von Heumann) umgestellt weil das Medikament für die Krankenkasse billiger ist. Ich war mit dem Keppra fast komplett Anfallsfrei, obwohl ich nur 500-0-500mg nehmen musste. Als ich auf das Levetiracetam umgestellt wurde, mit der Begründung es hätte den selben Wirkstoff, hatte ich aufeinmal wieder viele Auren und Anfälle jeden Tag. Daraufhin wurde ich auf 750-0-750mg hochgestuft, die Begründung lautete trotzdem das es an den Tabletten nicht liegen könne. Nach der Erhöhung der Dosis, ging es mir keinesfalls besser. Dann die nächste Erhöhung: 750-750-750mg Levetiracetam. Nach einigen Wochen fing sich das ganze wieder und die Anfälle verringerten sich deutlich. Nun habe ich vor ca. 2 Wochen ein neues Rezept für das Medikament bei meinem Neurologen rausgeholt und musste in der Apotheke feststellen, dass sich die Firma schon wieder geändert hat. Zuerst habe ich mir nichts dabei gedacht weil dort trotzdem Levetiracetam drauf stand.
Aber seit dem ich die nehme, verhäufen sich meine Anfälle schon wieder rasant!! :-( Und das schlimme ist, dass ich ab morgen meine neue Arbeitsstelle antrete, wo niemand darüber bescheid weiß das ich Epilepsie habe. Nicht einmal der Arbeitgeber.
Ich habe letzten Freitag meinen Neurologen angerufen und ihm das geschildert. Aber er behart darauf, dass es nichts mit dem Firmenwechsel zu tun haben kann. Aber ich bin mir wirklich sehr unsicher geworden, weil die Anfälle immer dann verhäuft auftreten, wenn so ein Firmenwechsel der Medikamente statt findet.
Hat jemand von euch vielleicht auch Erfahrungen damit gemacht ??
Ich weiß mir langsam nicht mehr zu helfen, ich werde noch total irre!

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

sandytimmy, Sonntag, 17. Februar 2013, 23:09 (vor 2483 Tagen) @ Swany92

Ich habe auch schon oft er unter den Generika gewechselt. Levetiracetam von unterschiedlichen Herstellern, hatte aber nie eine Verringerung oder Häufung der Anfälle, bleibt immer bei zwei anfallen pro Monat

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

anonym, Sonntag, 17. Februar 2013, 23:22 (vor 2483 Tagen) @ sandytimmy

Hallo Green,
das ist durchaus gut möglich. Ich würde mir von einem anderen Neurologen eine zweit Meinung einholen. Gebenfalls verschreibt er dein altes Medikament. Ansonsten beleibt dir noch die Epiambulanz.

Gruß
Corinna

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

Swany92, Sonntag, 17. Februar 2013, 23:32 (vor 2483 Tagen) @ anonym

Hallo anonym,

mein altes Medikament darf mir kein Arzt mehr verschreiben, da es zu teuer für die Krankenkasse sei. Und ich darf mir in Moment keine krankenhausaufenthalte erlauben, wie zb. im Epizentrum, weil ich morgen meine neue Arbeitsstelle antrete. Und die wissen nichts von meiner Krankheit. (Weil ich aufgrund dessen immer Absagen bekommen habe)

Liebe Grüße
Swany

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

anonym, Sonntag, 17. Februar 2013, 23:36 (vor 2483 Tagen) @ Swany92

Hallo Swany92,
als erstes hast du ja nur einen Termin in der Epiambulanz.

Gruß
Corinna

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

huge88 @, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Montag, 18. Februar 2013, 08:38 (vor 2483 Tagen) @ Swany92

Hi!

Auch wenn der Wirkstoff grundsätzlich erst einmal der Selbe ist, so unterscheiden sich die Medikamente z.B. durch die Zusatzstoffe in den Tabletten in ihrer Bioäquivalenz(Art wie schnell sie aufgenommen werden etc.). Und z.B. eine Veränderung des Serumspiegelverlaufs kann dann schon selbst ein Anfallsauslöser sein oder zumindest keine mehr verhindern.

Bereits 2006 wurde im Epikurier auf diese Problematik hingewiesen und das Problem ist noch länger bekannt und ich kenne keinen Epileptologen, der dem Widerspricht:
"Unkontrollierte Wechsel zwischen Präparaten unterschiedlicher Hersteller sind in jedem Fall zu vermeiden. Darauf zu achten ist besonders eine Aufgabe der Apotheker, wenn der Arzt „aut idem“ nicht angekreuzt hat. In diesem Fall sollte der Apotheker mit dem Arzt Rücksprache halten. Schon 2002 hat die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft in ihren Leitlinien zur guten Substitutionspraxis Antiepileptika zu den Arzneimittel gerechnet, bei denen ein Ersatz (Substitution) kritisch sein kann."

Hier der Link zum ganzen Artikel: http://www.epikurier.de/Generika-in-der-Epil.658.0.html

Hab das Ganze bereits selbst mit ein paar Zwischenstationen durchgemacht und bin auf meine "Bitte" hin - man hat ja als Patient auch eine ganze Reihe von Rechten, auf die man bestehen kann - erfolgreich wieder auf meinen ursprünglichen Wirkstoff zurückumgestellt wurden, nur dass die Epileptologen in meiner Epilepsieambulanz gleich meinten, wir könnten bei mir mal die neue Retard-Variante ausprobieren.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

Samuel_70 @, Montag, 18. Februar 2013, 12:24 (vor 2483 Tagen) @ huge88

Hallo huge88,

wenn Deine Ärtze mal die neu "Retard-Variante" probieren wollen ist das aber nicht sofort ein Generika.
Viele Medis gibt es in unterschiedlichen Formen/Arten zu Verabreichung, flüssig, Dragee oder Retard-Kapseln von einem Hersteller. Z.B das Natriumvalproat "Orfiril".
Unterschiede sind dann in der Schnelligkeit bzw. Dauer des Medi-Abbaues im Körper. Retard-Kapseln brauchen zum Abbau am längsten.
Generikas, wie Du schon sagtest von unterschiedlichen Herstellern.

S_70

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

baerli3333 @, Montag, 18. Februar 2013, 08:47 (vor 2483 Tagen) @ Swany92

Hallo
schau mal hier, täte mich wundern wenn dein Neuro sich vorher über die Besonderheiten von "Levi von Heumann" informiert hätte

www.apotheken-umschau.de/do/extern/medfinder/
medikament-arzneimittel-information-Levetiracetam-Heumann-250mg-Filmtabletten-AB3708.html

LG
Uwe

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

Mondenkind @, Montag, 18. Februar 2013, 12:57 (vor 2483 Tagen) @ baerli3333

Hallo Uwe,

irgendein Fehler ist in deiner Seite, funktioniert leider nicht... bitte nochmal kontrollieren. Danke!

Lieben Gruß
Mondenkind

--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

baerli3333 @, Montag, 18. Februar 2013, 14:09 (vor 2483 Tagen) @ Mondenkind

Hallo
Adresse ist schon korrekt, habs gerade nochmal kopiert und im Browser eingegeben.
muss allerdings darauf hinweisen, dass es sich hier nicht um 2 sondern nur um 1 Adresszeile handelt.
kann aber auch händisch eingegeben werden.
ansonsten unter Apotheken-Umschau unter Wirkstoffe bzw. dem Namen (hier erscheint auch gesondert Fa. Heumann) nachsehen.

www.apotheken-umschau.de/do/extern/medfinder/ medikament-arzneimittel-information-Levetiracetam-Heumann-250mg-Filmtabletten-AB3708.html

LG
Uwe

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

Xandri @, Niedersachsen, Montag, 18. Februar 2013, 17:42 (vor 2482 Tagen) @ Swany92

nehme auch Levetiracetam, (hatte aber vorher auch kein Keppra), habe aber auch Auren Und Trancezustände.

Der Arzt darf dir alles verschreiben.
Die Apotheke darf dir aber nur das Produkt geben, mit dessen Hersteller deine Krankenkasse einen Rabattvertrag hat.
Ansonsten: bis zum Festbetrag des Rabattvertrages werden die Kosten übernommen.
D.h. Mehrkosten und Zuzahlung selber leisten.
Aber auf Dauer ist das sicher ne ordentlich teure Angelegenheit.

Kennst du Clarimedis?
http://www.aok.de/niedersachsen/gesundheit/behandlung-clarimedis-131241.php
Da kannste auch Fachleute fragen, obs wirklich die gleichen Stoffe in dem Medikament sind.

VG

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

baerli3333 @, Montag, 18. Februar 2013, 18:41 (vor 2482 Tagen) @ Swany92

Hallo
sag deinem Neuro er soll das ursprüngliche Medikament, welches dir seinerzeit geholfen hat, auf das Rezept ausstellen ( Name evtl. auch Hersteller angeben ) und ein Kreuz bei Ad item machen.
Dann darf der Apotheker dir nur dieses eine Medikament dieses Herstellers aushändigen, Rabattvertrag hin oder her.

LG
Uwe

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

Swany92, Montag, 18. Februar 2013, 20:18 (vor 2482 Tagen) @ baerli3333

Hey Leute,

danke für die vielen Antworten von euch!

@Hugo88: Ich kann lieber mit einer Wand reden als mit meinem Neurologen oder mit meinem Hausarzt. Die sind sich beide tot-sicher das es nicht an den Firmenwechsel liegen kann, trotz dauernde Erhöhungen etc. Die sagen beide, dass die mir das Originale von Keppra nicht mehr verschreibendürfen, und das die Kosten für das Medikament für die eigene Praxis zu teuer sei. Ich bin an überlegen, mal zu meiner Krankenkasse zu gehen und den Sachbearbeiter das zu schildern. Vielleicht bekomme ich so dann wieder die Erlaubnis auf das Keppra. Es kann ja irgendwie nicht angehen, dass ich mit dem Keppra nur 1000mg am Tag gebraucht habe, und jetzt mit den Ersatzprodukten 3 mal 750mg. Und selbst das bringt fast nix.

Danke für eure Hilfe :-)

Lieben Gruß

Swany

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

Noooh, Montag, 18. Februar 2013, 23:00 (vor 2482 Tagen) @ Swany92

hallo swany...

also ich kann deine eindrücke von keppra und levetiracetam nur bestätigen.
am anfang habe ich das keppra bekommen,hatte keinerlei nebenwirkungen und auch keine anfälle mehr.
ich habe dann aber ziemlich schnell das levertiracetam (neuraxpharm) bekommen und mir geht es seither deutlich schlechter.
ich nehme zwar die gleiche dosis,aber habe viel mehr nebenwirkungen.
meine neurologen und ärzte reagierten genau wie deine und auch die krankenkasse.
ich habe im märz einen termin im epizentrum und werde das auf jeden fall ansprechen...
denn was bringt es uns,wenn es billiger ist und anscheinend das gleiche und trotzdem alles schlimmer wird.die können mir viel erzählen,die müssen ja auch den scheißdreck nicht fressen....
sorry für die ausdrucksweise,aber da könnt ich mich echt aufregen.

gruss dominic

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

huge88 @, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Dienstag, 19. Februar 2013, 10:18 (vor 2482 Tagen) @ Swany92

Ich kann lieber mit einer Wand reden als mit meinem Neurologen oder mit meinem Hausarzt.

Ja, manche Ärzte sind da etwas kompliziert.

Die sagen beide, dass die mir das Originale von Keppra nicht mehr verschreibendürfen, und das die Kosten für das Medikament für die eigene Praxis zu teuer sei.

Jein. Beim Hausarzt als Nicht-Facharzt für das Thema kenn ich mich nicht so aus. Was aber Dein Neurologe als Facharzt machen kann sind folgende Dinge:
1) das firmeneigenene Keppragenerikum von UCB verschreiben(ist laut meiner Epilepsieambulanz wirklich identisch und der Wechsel unproblematisch; ist dieses Jahr, sollte ich dazu sagen, aber auch das von der Liste der bezahlten Generika geflogen)
2) wenn sich Fachärzte einmal damit wirklich genau auseinandersetzen, haben sie - inzwischen wieder - einen guten Spielraum, denn:

  • der Marburger Bund(zur Abwechslung spreche ich jetzt einmal positiv von dem) beschäftigt inzwischen Anwälte, die sich genau darauf spezialisiert haben, den Rückforderungen von den Krankenkassen zu widersprechen
  • es gibt da inzwischen dank a) auch einige Urteile und Präzedenzfälle. Hab da mal einen Bericht im Zusammenhang mit irgendwelchen anderen Medikamenten (glaub für's Herz) gesehen. Das Ganze ist aber halt anfänglich zumindest einmal für einen Arzt mit viel Papierkram, Ärger und Aufwand verbunden.


Alternativ könntest Du Dir die Rezepte für die Originalmedis aber auch, auch wenn's mit etwas Aufwand verbunden ist, über eine Epilepsieambulanz beschaffen.

Oder Du könntest etwas mehr mit Deinem Neurologen auf Konfrontationskurs gehen und ihm eine Reihe von Veröffentlichungen zu dem Thema aus der Epileptologie vorlegen und wenn er dann nicht spurt ihm einmal erklären, dass er Dich bzgl. der Umstellung auf die Generika nicht nach dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Kenntnisse beraten hat und Du Dich mit diesem Wissen einer Umstellung verweigert hättest(da gibt's irgendwas im Patientenrecht von wegen: ohne medizinische Indikation kann kein Patient zum Abbruch oder der Änderung einer erfolgreichen Therapie gezwungen werden).

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Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

pegasus, Dienstag, 19. Februar 2013, 11:30 (vor 2482 Tagen) @ Swany92

Das gleiche Problem hatte ich auch, aber mein Neurologe hat mir dann Levetiracetam UCB aut Item verschrieben (ist das Billigmedikament vom Original) und seit dem habe ich keinerlei Probleme mehr.

Im übrigen würde ich dir raten, weise deinen Neurologen und deinen Hausarzt mal auf die Nebenbestandteile der Medikamente hin, denn diese haben auch einen großen Einfluss, auch wenn Sie es nicht wahr haben wollen und die Originalrezeptur darf nicht 1:1 kopiert werden.

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

Heidi, Dienstag, 19. Februar 2013, 21:09 (vor 2481 Tagen) @ Swany92

Hallo Swany,
Keppra hat den Wirkstoff Levitiracetam. Und das Medi Levitiracetam UCB ist haargenau das gleiche wie Keppra und hat auch den Generika-Preis. Wenn Du mit Keppra fast anfallsfrei warst, MUSS Dein Arzt eines der beiden verschreiben. und zwar mit "aut idem" und dem Herstellernamen. Wenn er das nicht macht, nimmt er vielleicht vorsätzlich Anfälle in Kauf. Und das kanns wirklich nicht sein. Lass Dir von Deinem Epileptologen schriftlich geben, dass Du mit Keppra anfallsfrei warst und genau dieses wieder brauchst. Wie meine Vorschreiber schon sagten, verändert die Bioverfügbarkeit eines Generikums die Wirkung und das kann wieder zu Anfällen kommen. Es kann aber auch zu erhöhten Nebenwirkungen kommen. Mein dringender Rat, stell Dich auf die Hinterfüße; Experimente würde ich nicht eingehen, das weiß aber Dein Epileptologe. Viel Glück
Heidi

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

Maik010385, Sonntag, 27. Oktober 2019, 16:53 (vor 40 Tagen) @ Swany92

Ja ich habe die selben Erfahrungen gemacht. Das schlimme ist ja auch das selbst in der Epilepsieklinik Bethel unterschiedliche Ärzte auch unterschiedlicher Meinung sind. Der Stationsarzt Dr. Specht meinte damals zu mir es gibt kein geeignetes Ersatzmedikament für Keppra doch meine Neurologin gab mir dann das Levetiracetam von STADA. Daraufhin habe ich bei der Stationsärztin Fr. Dr. Tomka-Hoffmeister und die sagte zu mir das es das schon gibt. Zuletzt habe ich wieder ein anderes Levetiracetam bekommen gehabt von Hexal weil meine Apotheke das von STADA auf längere Zeit nicht hatte und hat das denn auch meiner Neurologin mitgeteilt die das Okay gab. Nun habe ich letzte Woche wieder das von STADA bekommen und hatte gestern Abend 2 Anfälle und der 3 war kurz davor. So wissen glaube ich alle Ärzte untereinander auch nicht Bescheid.

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

Anton, Sonntag, 27. Oktober 2019, 17:41 (vor 40 Tagen) @ Maik010385

Hallo,

Du hast in der Anfangszeit das Original „Keppra“ von UCB bekommen. Und warst damit anfallsfrei. Zur Information: Für „Keppra“ gibt es ein Generikum, das genau die gleichen Inhalts-, Verpackungs- und Herstellungsstoffe hat wie „Keppra“. Es ist „Levetiracetam“ von UCB. Auf dem Rezept muss es dann so aussehen: 200 Stück Levetiracetam von UCB, 500 mg. Das „aut idem“ muss vom Arzt durchkreuzt sein. Dann erhältst Du Keppra, nur etwas anders verpackt und beschriftet. Nur ein Rezept, das so ausgestellt ist, nimmst Du, sonst versuchst Du es beim nächsten Arzt.

Gute Grüße
Anton

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Dieser Beitrag behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.

Keppra und Levetiracetam, wirklich der selbe Wirkstoff?

Johanna Seidlmayr, Dienstag, 12. November 2019, 14:23 (vor 25 Tagen) @ Swany92

Hallo
mein Mann mußte auch bei Levetiracetam 2x1000mg von Beta auf UCB umstellen, da es den ganzen Sommer bei diesen tabletten Lieferschwierigkeiten gab, nach der Umstellung bekam er auch gleich nach 14 Tagen einen Anfall. Ich bin der Meinung alle Firmen haben verschiedene Hilfsstoffe (kann man im Internet feststellen) und dadurch sind für mich diese Medikamente nicht alle gleich , wie die Ärzte behaupten.
Alles Gute Edith

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