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Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

Yvonne @, Donnerstag, 17. Januar 2008, 15:57 (vor 2530 Tagen)

Hallo!

Seit ca. 2 Jahren wird meine Tochter wegen Abscencen behandelt. Schon kurz nach Tabletteneinnahme damals stellten sich die Abscencen ein und sie ist unter Tabletteneinnahme völlig beschwerdefrei ( Orfiril long 150 ).
Der Arzt und wir waren damals der Meinung es sei richtig die Klassenlehrerin darüber zu informieren. Was sich leider als absolut falsch herausstellte. Denn seitdem wird unsere Tochter unserer Meinung nach von der Lehrerin und den Mitschülern gemobbt. Es ist mittlerweile soweit, dass sogar von der Lehrerin ein Antrag auf Förderschule ( Sonderschule ) gestellt wurde! Natürlich ein großer Schock für uns, da unsere Tochter nun wirklich keine gravierende Differenzen in der Schule vorweist!
Gibt es hier vielleicht jemand der solches oder ähnliches erfahren hat? Wie seid Ihr damit umgegangen? Uns macht das psychisch fertig. Es handelt sich schließlich nicht um die schwerste Form von Epilepsie, sondern "nur" um Abscencen. Alles fing an ab dem Tag wo wir der Lehrerin Bescheid gegeben hatten. Davor lief alles ohne Probleme. Keine Einträge, keine Gespräche ausser der Reihe etc. Die Lehrerin streitet natürlich ab, als wir Ihr schriftlich mitgeteilt haben, dass wir das Gefühl haben das geht erst so seitdem wir Ihr von den Abscencen erzählt haben.

Liebe Grüße

Yvi

Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

Andrea @, Donnerstag, 17. Januar 2008, 18:07 (vor 2530 Tagen) @ Yvonne

[zitat=Yvonne]Hallo!

Seit ca. 2 Jahren wird meine Tochter wegen Abscencen behandelt. Schon kurz nach Tabletteneinnahme damals stellten sich die Abscencen ein und sie ist unter Tabletteneinnahme völlig beschwerdefrei ( Orfiril long 150 ).
Der Arzt und wir waren damals der Meinung es sei richtig die Klassenlehrerin darüber zu informieren. Was sich leider als absolut falsch herausstellte. Denn seitdem wird unsere Tochter unserer Meinung nach von der Lehrerin und den Mitschülern gemobbt. Es ist mittlerweile soweit, dass sogar von der Lehrerin ein Antrag auf Förderschule ( Sonderschule ) gestellt wurde! Natürlich ein großer Schock für uns, da unsere Tochter nun wirklich keine gravierende Differenzen in der Schule vorweist!
Gibt es hier vielleicht jemand der solches oder ähnliches erfahren hat? Wie seid Ihr damit umgegangen? Uns macht das psychisch fertig. Es handelt sich schließlich nicht um die schwerste Form von Epilepsie, sondern "nur" um Abscencen. Alles fing an ab dem Tag wo wir der Lehrerin Bescheid gegeben hatten. Davor lief alles ohne Probleme. Keine Einträge, keine Gespräche ausser der Reihe etc. Die Lehrerin streitet natürlich ab, als wir Ihr schriftlich mitgeteilt haben, dass wir das Gefühl haben das geht erst so seitdem wir Ihr von den Abscencen erzählt haben.

Liebe Grüße

Yvi[/zitat]

Hallo Yvonne,

das was du hier schreibst hab ich als Mutter auch vor einigen Jahren erlebt.
Ich kann also nachempfinden was du gerade durchmachst. Meine Tochter wurde nicht nur von der Lehrerin anders (schlechter) behandelt sondern auch von den "Eltern" der Mitschüler gemobbt. Kurzfristige Absagen zu vereinbarten Verabredungen usw......Einladungen zu Geburtstagsfeiern blieben plötzlich aus ....
Meine Tochter leidet ebenfalls an Absencen und wurde zuerst auf Orfiril eingestellt. Sie hat eine lange Krankengeschichte hinter sich mit Höhen und Tiefen. Sie hat durch die Krankheit und Medikamenteneinnahme auch ein geschwächtes Immunsystem und war sehr oft krank. Aber es gibt auch Gutes zu berichten. Obwohl ihr Ergotherapeut kurz vor der Einschulung gemeint hat sie wäre "nicht schulfähig", und auch später immer wieder von Lehrern gesagt wurde, dass es besser wäre sie würde die Schule spät. nach der 10 Klasse verlassen, hat sie es geschafft. Sie hat ihr Abitur gemacht und studiert heute. Trotz der vielen Fehltage in der Schule, trotz der negativen Vorhersagen vieler Lehrer, trotz der vielen gesundheitlichen Rückschlage!!! Das schlimmste in meinen Augen ist es, sich der Erkrankung zu beugen und aufzugeben.
Ich hoffe, dass ich dir und deiner Tochter etwas Mut machen konnte. Lasst euch nicht fertig machen von Leuten die "absolut keine Ahnung" haben. Von Leuten, die diese Erkrankung total falsch einordnen und sich benehmen als wäre sie ansteckend.
Wenn ihr noch Fragen habt, vlt. kann ich euch weiterhelfen.
Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunt.
Liebe Grüße
Andrea


Re: Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

daniela @, Donnerstag, 17. Januar 2008, 23:52 (vor 2530 Tagen) @ Yvonne

hallo ! ich habe drei kinder zehn jüngste sie hat epilepsie ist erst knapp zwei jahre da weiß ich noch nicht wie das mal wird ...!! aber vieldicht erzähl ich mal von meiner großen sie ist sechs jahre und hat ADHS !! sie war sehr auffällig im es schuld weil sie sich nicht konzentrieren konnte nach einem halben jahr meinten die lehrer sie soll auf die sonderschule ich wusste aber da gehört sie nicht hin und verweigerte dies jetzt ist sie mit medikenet eingestellt und alle sagen wie priema sie jetzt sei...!!

Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

daniela @, Freitag, 18. Januar 2008, 00:10 (vor 2529 Tagen) @ Yvonne

weiter gehts! das ist sicherlich nicht das selbe das weiß ich, ich will damit sagen das man als mutter spührt war für das kind am besten ist ! mach es so wie ich hau da auf den tisch sag was du willst und was nicht ! mir sagten sie auch das sie sie auch ohne meine zustimmung auf die sonderschule schicken können ! darauf sagte ich das es mein kind sei und ich am besten weiß was gut für sie ist und ich hatte recht der kampf hat sich gelohnt jetzt bekomme ich nur noch gutes zu hören bleib stark ! lohnt sich !!

Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

Anne @, Freitag, 18. Januar 2008, 06:52 (vor 2529 Tagen) @ Yvonne

[zitat=Yvonne]Hallo!

Seit ca. 2 Jahren wird meine Tochter wegen Abscencen behandelt. Schon kurz nach Tabletteneinnahme damals stellten sich die Abscencen ein und sie ist unter Tabletteneinnahme völlig beschwerdefrei ( Orfiril long 150 ).
Der Arzt und wir waren damals der Meinung es sei richtig die Klassenlehrerin darüber zu informieren. Was sich leider als absolut falsch herausstellte. Denn seitdem wird unsere Tochter unserer Meinung nach von der Lehrerin und den Mitschülern gemobbt. Es ist mittlerweile soweit, dass sogar von der Lehrerin ein Antrag auf Förderschule ( Sonderschule ) gestellt wurde! Natürlich ein großer Schock für uns, da unsere Tochter nun wirklich keine gravierende Differenzen in der Schule vorweist!
Gibt es hier vielleicht jemand der solches oder ähnliches erfahren hat? Wie seid Ihr damit umgegangen? Uns macht das psychisch fertig. Es handelt sich schließlich nicht um die schwerste Form von Epilepsie, sondern "nur" um Abscencen. Alles fing an ab dem Tag wo wir der Lehrerin Bescheid gegeben hatten. Davor lief alles ohne Probleme. Keine Einträge, keine Gespräche ausser der Reihe etc. Die Lehrerin streitet natürlich ab, als wir Ihr schriftlich mitgeteilt haben, dass wir das Gefühl haben das geht erst so seitdem wir Ihr von den Abscencen erzählt haben.

Liebe Grüße

Yvi[/zitat]
Hallo Yvi
Es ist traurig aber leider gibt es immer wieder Menschen vorallem Lehrer die keine Ahnung von dieser Art Erkrankung eine Ahnung haben und alles was etwas anders ist in die Sonderschule abschieben wollen! Ich kann Dir den Rat geben wende Dich umgehend an Dein zuständiges Schulamt und beschwere Dich über diese Diskrinierung, denn ein Mensch der an Epi erkrankt ist, ist nich automatisch Lernbehindert!!
Dann würde ich in eine Ipeklinik gehen und würde mir eine Bestätigung geben lassen das dein Kind ganz normal an eine Regelschule teilnehmen kann! Denn ein Fachärztliches Schreiben bewirkt in der Regel mehr als das vom Hausarzt oder Kinderarzt! Als letzten weg sehe ich dann nur noch das man den Rechtsweg geht! Ich wünsch Dir viel Glück und alles gute für Deine Kleine.
Liebe Grüße Anne

Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

Heidi @, Freitag, 18. Januar 2008, 09:01 (vor 2529 Tagen) @ Yvonne

[zitat=Yvonne]Hallo!

Seit ca. 2 Jahren wird meine Tochter wegen Abscencen behandelt. Schon kurz nach Tabletteneinnahme damals stellten sich die Abscencen ein und sie ist unter Tabletteneinnahme völlig beschwerdefrei ( Orfiril long 150 ).
Der Arzt und wir waren damals der Meinung es sei richtig die Klassenlehrerin darüber zu informieren. Was sich leider als absolut falsch herausstellte. Denn seitdem wird unsere Tochter unserer Meinung nach von der Lehrerin und den Mitschülern gemobbt. Es ist mittlerweile soweit, dass sogar von der Lehrerin ein Antrag auf Förderschule ( Sonderschule ) gestellt wurde! Natürlich ein großer Schock für uns, da unsere Tochter nun wirklich keine gravierende Differenzen in der Schule vorweist!
Gibt es hier vielleicht jemand der solches oder ähnliches erfahren hat? Wie seid Ihr damit umgegangen? Uns macht das psychisch fertig. Es handelt sich schließlich nicht um die schwerste Form von Epilepsie, sondern "nur" um Abscencen. Alles fing an ab dem Tag wo wir der Lehrerin Bescheid gegeben hatten. Davor lief alles ohne Probleme. Keine Einträge, keine Gespräche ausser der Reihe etc. Die Lehrerin streitet natürlich ab, als wir Ihr schriftlich mitgeteilt haben, dass wir das Gefühl haben das geht erst so seitdem wir Ihr von den Abscencen erzählt haben.

Liebe Grüße

Yvi[/zitat]

Hallo Yvonne,
nach deinem Bericht zu urteilen läuft es wirklich in die Richtung "Mobbing".
Ich selber habe drei Kinder, die alle in die Schule gehen. Eines davon hat Epilepsie. Auch wir dürfen uns immer wieder mit den Schulen "auseinander" setzen.
Laut deinem Bericht ist wegen dem Antrag Sonderschule nicht alles in Ordnung.
Warum hat die Lehrerin mit euch nicht rechtzeitig ein Gespräch gesucht?
Welche Begründung zum Besuch der Sonderschule ist angegeben? (Krankheit oder eine Leistungsabnahme in der Schule) Falls eine Leistungsabnahme, ist diese nicht auf Mobbing zurückzuführen?
Warum wird euer Mitspracherecht ignoriert? etc.
Macht Euch aus rechtlicher Seite kundig und sucht schnellstmöglich ein Gespräch mit der Schulleitung. Es gibt mit Sicherheit noch andere Möglichkeiten z.B. Umsetzung in eine Parallelklasse. Legt dabei gegen den Antrag Widerspruch ein (natürlich mit Begründung). Bekommt Ihr vielleicht vom behandelnden Arzt ein Attest, dass der Besuch der Sonderschule aus folgenden Gründen... nicht erforderlich ist.
Wenn die Schule den Antrag nicht zurücknimmt muß sich sowieso ein unbeteiligter (neutraler) Sonderschullehrer mit euch und eurer Tochter in Verbindung setzen und überprüfen ob dies gerechtfertigt ist.
Das Schulamt trifft dann normal mit Einbeziehung der Erziehungsberechtigten eine Entscheidung.
Falls alles nichts hilft dann wendet euch an das Schulamt oder an das zuständige Regierungspräsidium.
Es ist mit Arbeit und "kämpfen" verbunden.
Als Anmerkung: Wenn die Schule merkt, dass Ihr euch (betreffs der Rechte und Pflichten von beiden Seiten) auskennt und sachlich bleibt, dann könnt Ihr bestimmt die Spannungen etwas abbauen und eine zufriedenstellende Löung finden und umsetzen.

Ich wünsche euch viel Glück und Kraft. Denkt auch an das berühmte Gedicht von Anette von Droste-Hülshoff

LG

Heidi

Re: Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

Anderster @, Sonntag, 20. Januar 2008, 04:41 (vor 2527 Tagen) @ Yvonne

Hallo,
mit absencen fing der spaß an.....aber leider ging das bei mir noch weiter.

Aber zum Thema meine Eltern informierten damals auch miene Lehrer, ich habe allerdings keine ablehnung erfahren, habe dann allerdings auch aufs gymnasium gewechselt, aber ich muss sagen, generrel sind absencen ja nichts schlimmes....eine informieren der lehrer ist überhaupt nicht nötig, die eltern sollten sich nicht so anstellen und so ein tara drum machen...geht keinen was an und auch das kleine "schätzchen" ist froh wenn alles so bleibt wie es davor war und es nicht auf einmal mit samthandschuhen angefasst wird. desinformation aller aussenstehenden erspart einem viele probleme. eltern sollten bevor sie handeln die welt mit den augen ihres kindesbetrachten und sich in dessen lage versetzen und nicht nur zum wohle ihres gewissens handeln und damit vieles zerstören nur um ihr eigenes gewissen zu beruhigen.

ich sage nur, epileppie aber happy!

gruß

Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

Tom @, Sonntag, 20. Januar 2008, 11:54 (vor 2527 Tagen) @ Yvonne

[zitat=Anderster]Hallo,
mit absencen fing der spaß an.....aber leider ging das bei mir noch weiter.

Aber zum Thema meine Eltern informierten damals auch miene Lehrer, ich habe allerdings keine ablehnung erfahren, habe dann allerdings auch aufs gymnasium gewechselt, aber ich muss sagen, generrel sind absencen ja nichts schlimmes....eine informieren der lehrer ist überhaupt nicht nötig, die eltern sollten sich nicht so anstellen und so ein tara drum machen...geht keinen was an und auch das kleine "schätzchen" ist froh wenn alles so bleibt wie es davor war und es nicht auf einmal mit samthandschuhen angefasst wird. desinformation aller aussenstehenden erspart einem viele probleme. eltern sollten bevor sie handeln die welt mit den augen ihres kindesbetrachten und sich in dessen lage versetzen und nicht nur zum wohle ihres gewissens handeln und damit vieles zerstören nur um ihr eigenes gewissen zu beruhigen.

ich sage nur, epileppie aber happy!

gruß[/zitat]
Hallo,

den Beitrag von Anderster kann ich leider nicht ganz nachvollziehen. Vor allem, weil dieser mit einem gewissen Sarkasmus geschrieben ist. Wo bleibt dann die Hilfe und das Verständniss, dass man von den Mitmenschen erwarten kann. Es sei auch erwähnt, wenn man etwas nicht ausspricht braucht man auch keine Desinformation betreiben.

Wenn man mit anderen zusammenarbeitet (in diesem Fall die Schule) sollte man gewisse Informationen zukommen lassen. Allerdings kann man erwarten, dass die Anderen eine bestimmte Verhaltensweise an den Tag legen. Was geschieht, wenn die Tochter in der Schule eine Absence hat und dies falsch gedeutet wird und dann dadurch eine falsche Handlung erfolgt?
Zum anderen ist eine Desinfomation in bestimmten Fällen bestimmt nicht von Vorteil. Man muß abwägen, ob dieses Vorgehensweise evtl. nicht als "Bummerang" zurückkommt.

Also entscheidet jeder selber.

Yvonne hat sich aus meiner Sicht absolut korrekt verhalten, nur die Verhaltens- und Vorgehensweise von der Schule (Lehrerin und Mitschüler) finde ich nicht korrekt.

Re: Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

Yvonne @, Sonntag, 20. Januar 2008, 14:27 (vor 2527 Tagen) @ Tom

[zitat=Tom][zitat=Anderster]Hallo,
mit absencen fing der spaß an.....aber leider ging das bei mir noch weiter.

Aber zum Thema meine Eltern informierten damals auch miene Lehrer, ich habe allerdings keine ablehnung erfahren, habe dann allerdings auch aufs gymnasium gewechselt, aber ich muss sagen, generrel sind absencen ja nichts schlimmes....eine informieren der lehrer ist überhaupt nicht nötig, die eltern sollten sich nicht so anstellen und so ein tara drum machen...geht keinen was an und auch das kleine "schätzchen" ist froh wenn alles so bleibt wie es davor war und es nicht auf einmal mit samthandschuhen angefasst wird. desinformation aller aussenstehenden erspart einem viele probleme. eltern sollten bevor sie handeln die welt mit den augen ihres kindesbetrachten und sich in dessen lage versetzen und nicht nur zum wohle ihres gewissens handeln und damit vieles zerstören nur um ihr eigenes gewissen zu beruhigen.

ich sage nur, epileppie aber happy!

gruß[/zitat]
Hallo,

den Beitrag von Anderster kann ich leider nicht ganz nachvollziehen. Vor allem, weil dieser mit einem gewissen Sarkasmus geschrieben ist. Wo bleibt dann die Hilfe und das Verständniss, dass man von den Mitmenschen erwarten kann. Es sei auch erwähnt, wenn man etwas nicht ausspricht braucht man auch keine Desinformation betreiben.

Wenn man mit anderen zusammenarbeitet (in diesem Fall die Schule) sollte man gewisse Informationen zukommen lassen. Allerdings kann man erwarten, dass die Anderen eine bestimmte Verhaltensweise an den Tag legen. Was geschieht, wenn die Tochter in der Schule eine Absence hat und dies falsch gedeutet wird und dann dadurch eine falsche Handlung erfolgt?
Zum anderen ist eine Desinfomation in bestimmten Fällen bestimmt nicht von Vorteil. Man muß abwägen, ob dieses Vorgehensweise evtl. nicht als "Bummerang" zurückkommt.

Also entscheidet jeder selber.

Yvonne hat sich aus meiner Sicht absolut korrekt verhalten, nur die Verhaltens- und Vorgehensweise von der Schule (Lehrerin und Mitschüler) finde ich nicht korrekt.[/zitat]


Hallo!

Erst einmal ein dickes DANKE SCHÖN an alle, die mir so schnell geantwortet haben! Mit so schnellen Reaktionen habe ich wirklich nicht gerechnet!
Nur zur Info an ANDERSTER: wir haben damals auf anraten vom Epi-Spezialisten die Lehrerin darüber informiert! Was ist wenn etwas passiert und die Kleine hätte einen Schulunfall und müsste ins Krankenhaus? Sie bekommt schließlich Medikamente und darf halt im Ernstfall nicht jedes Medi bekommen! Als Elternteil sitzt man schließlich nicht in der Schule mit dabei, um im evtl. Notfall den Notarzt darüber zu informieren, oder?

Ich muss auch noch erwähnen, das ich beruflich zwar auch im medizinischen Bereich arbeite, allerdings hatte ich mich bis dato noch nicht mit Epilepsie auseinandergesetzt. ( obwohl meine damalige beste Schulfreundin an der schwersten Form von Epi litt. ).
Ich habe also sehr viel im Internet recherchiert und der Lehrerin viel Infomaterial über die verschiedenen Formen von Epilepsie ausgedruckt und gegeben. Schließlich wollte ich auch jegliche Art von Vorurteil aus dem Weg räumen. Ich dachte mir: das wird schon werden, wenn wir als Eltern und die Lehrer sich damit beschäftigen und eingehenden Informationen "studieren". Sogar der behandelnde Arzt hat sich bereit erklärt mit der Lehrerin darüber zu sprechen, aber sie blockt halt ab. Zwingen kann man natürlich niemanden, aber ich hätte mir wenigstens gewünscht die Lehrerin hätte mal einem Gespräch mit dem Arzt zugestimmt.

Jetzt bin ich schonmal einem Rat von Euch nachgekommen und habe eine Bescheinigung von der Epi-Klinik angefordert. Einen Termin zwecks Vorsprache beim Schulamt habe ich auch schon ausgemacht.
Ich werde Euch darüber informieren!
( PS: jetzt gab es ja Schulzeugnisse: meine Tochter kam heulend nach Hause und hatte sich sehr darüber aufgeregt, dass die Lehrerin vor versammelter Klasse ihre Note in Mathe gesagt hat - die Lehrerin hatte ihr eine nicht so schöne gegeben. Zitat Lehrerin"mit dieser Note wird sie auf keinen Fall versetzt werden". Kann man das denn schon jetzt sagen? Jeder hat doch eine Chance sich in einem halben Jahr zu verbessern, oder bekommt man nun keine Chance mehr? Obwohl meine Tochter nichts gesagt hat, wird sie plötzlich von den Mitschülern als "behindert" betitelt. Einige sagen schon: das sie auf die Behindertenschule kommt. Ich frage mich woher diese Kinder das haben? Das ist doch eindeutig Mobbing, oder sehe ich das etwa falsch?

Liebe Grüße

Yvi

Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

Max Zwo @, Sonntag, 20. Januar 2008, 15:25 (vor 2527 Tagen) @ Yvonne

Hallo Yvonne,

dies ist in meinen Augen tatsälich Mobbing. Will die Lehrerin euer Kind "loswerden"? Falls ja, dann müssen Fakten vorliegen die dieses rechtfertigt.
Die Umsetzungdes Schulsystems ist Ländersache deshalb ein Tipp:
Dein Bundesland müßte ein Schulgesetz, Verordnung über die Notenbildung, Schülerbeurteilung etc. erlassen haben. Schaut auch einmal in die Verfassung von eurem Bundesland rein. Da Du die Erziehungsberechtigte bist, hast Du auch ein bestimmtes Mitspracherecht betreffs deinem Kind.
Bei einer schlechten Note in einem Fach kann dies normal mit einer guten Note in einem anderen Fach ausgeglichen werden.
Zum anderen müßte eure Lehrerin im Beamtenverhältniss sein. Und Beamte sind nochmals vermehrt verpflichtet die Gesetze und einschlägigen Verordnungen einzuhalten. Das heißt, in Ausübung ihrer Tätigkeit sollten Sie dies einhalten und sind zur Neutralität verpflichtet. (Anregung: siehe Grundgesetz Artikel 1 bis 4).

Zum anderen, woher sollen Kinder ihre Verhaltensweise haben wenn nicht von den Erwachsenen. Und ein Mensch ist schnell zu einem Aussenseiter abgestempelt (Ob zu Recht oder Unrecht sei dahingestellt). Das Schlimme ist, dass die Sachlage nicht einmal objektiv beurteilt wird. Nach dem Motto: getroffen Hunde bellen gern.

Ich selber würde jetzt sehr zeitnah eine Dienstaufsichtsbeschwerde über die Lehrerin schriftlich einreichen. Vielleicht hast Du zusätzich jemand, der die Äusserungen und Verhaltens- bzw Vorgehensweise der Lehrerin bestätigt. Die Behörde teilt dir normal mit, wie entschieden wurde. Wenn Ihr damit nicht einverstanden seid könnt Ihr dann die nächsthöhere Instanz zur Rate ziehen.
Zum anderen muss eurer Lehrerin bewusst sein, wenn Ihr entsprechende Schritte einleitet, dies unter Umständen ein Disziplinarverfahren von Ihrem Arbeitgeber nach sich ziehen kann.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut um dis richtigen Schritte vorzunehmen.

LG

Heidi

Re: Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

Yvonne @, Montag, 21. Januar 2008, 11:53 (vor 2526 Tagen) @ Max Zwo

[zitat=Max Zwo]Hallo Yvonne,

dies ist in meinen Augen tatsälich Mobbing. Will die Lehrerin euer Kind "loswerden"? Falls ja, dann müssen Fakten vorliegen die dieses rechtfertigt.
Die Umsetzungdes Schulsystems ist Ländersache deshalb ein Tipp:
Dein Bundesland müßte ein Schulgesetz, Verordnung über die Notenbildung, Schülerbeurteilung etc. erlassen haben. Schaut auch einmal in die Verfassung von eurem Bundesland rein. Da Du die Erziehungsberechtigte bist, hast Du auch ein bestimmtes Mitspracherecht betreffs deinem Kind.
Bei einer schlechten Note in einem Fach kann dies normal mit einer guten Note in einem anderen Fach ausgeglichen werden.
Zum anderen müßte eure Lehrerin im Beamtenverhältniss sein. Und Beamte sind nochmals vermehrt verpflichtet die Gesetze und einschlägigen Verordnungen einzuhalten. Das heißt, in Ausübung ihrer Tätigkeit sollten Sie dies einhalten und sind zur Neutralität verpflichtet. (Anregung: siehe Grundgesetz Artikel 1 bis 4).

Zum anderen, woher sollen Kinder ihre Verhaltensweise haben wenn nicht von den Erwachsenen. Und ein Mensch ist schnell zu einem Aussenseiter abgestempelt (Ob zu Recht oder Unrecht sei dahingestellt). Das Schlimme ist, dass die Sachlage nicht einmal objektiv beurteilt wird. Nach dem Motto: getroffen Hunde bellen gern.

Ich selber würde jetzt sehr zeitnah eine Dienstaufsichtsbeschwerde über die Lehrerin schriftlich einreichen. Vielleicht hast Du zusätzich jemand, der die Äusserungen und Verhaltens- bzw Vorgehensweise der Lehrerin bestätigt. Die Behörde teilt dir normal mit, wie entschieden wurde. Wenn Ihr damit nicht einverstanden seid könnt Ihr dann die nächsthöhere Instanz zur Rate ziehen.
Zum anderen muss eurer Lehrerin bewusst sein, wenn Ihr entsprechende Schritte einleitet, dies unter Umständen ein Disziplinarverfahren von Ihrem Arbeitgeber nach sich ziehen kann.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut um dis richtigen Schritte vorzunehmen.

LG

Heidi[/zitat]

Liebe Heidi!

Recht herzlichen Dank für die schnelle Antwort und die Informationen!
Ich habe mich auch gleich an die Arbeit gemacht und einen Brief ans Schulamt geschrieben. Höflich und sachlich. Ich möchte auch das bei meiner Tochter mindestens zwei Gutachten erstellt werden. Mittlerweile sagt meine Tochter zwar das sie gerne in die Schule geht, aber die morgendlichen "Bauchschmerzen" häufen sich schon.

Ich melde mich, sobald ich etwas "Neues" weiß.

Vielen lieben Dank nochmal an alle die so schnell geantwortet haben!

Liebe Grüße,

Yvi

Re: Re: Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

Heidi @, Dienstag, 22. Januar 2008, 00:54 (vor 2525 Tagen) @ Yvonne


Hallo Yvonne,

die morgendlichen "Bauchschmerzen" oder andere Symptome reden für sich.
Das kenne ich von meinem Kind.
Der Grund war, dass mein Kind nach dem Motto unter Druck gesetzt wurde: "wehe, du erzählst es zuhause" etc.. Ebenso das Gefühl der Verletzlichkeit und dass man anderen gegenüber heutzutage keine "Schwäche" mehr zeigen kann ohne dass darauf "rumgehackt" wird.
In dieser Zeit hat die Leistung in der Schule gelitten. Was sich an den Noten bemerkbar gemacht hat.
Nachdem mein Kind merkte, dass ich in der Krisensituation zu Ihr stand ging es wieder aufwärts. Dadurch ist Ihr Selbstbewußtsein stärker geworden und das macht sich positiv bemerkbar.

Ich hoffe, dass die Situation sich möglichst schnell zu eurer Zufriedenheit bessert und dass Ihr genügend Kraft und Standfestigkeit habt dies durchzustehen

Liebe Grüße
Heidi

Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

plappermäulchen @, Montag, 21. Januar 2008, 17:11 (vor 2526 Tagen) @ Yvonne

[zitat=Yvonne]Hallo!

Seit ca. 2 Jahren wird meine Tochter wegen Abscencen behandelt. Schon kurz nach Tabletteneinnahme damals stellten sich die Abscencen ein und sie ist unter Tabletteneinnahme völlig beschwerdefrei ( Orfiril long 150 ).
Der Arzt und wir waren damals der Meinung es sei richtig die Klassenlehrerin darüber zu informieren. Was sich leider als absolut falsch herausstellte. Denn seitdem wird unsere Tochter unserer Meinung nach von der Lehrerin und den Mitschülern gemobbt. Es ist mittlerweile soweit, dass sogar von der Lehrerin ein Antrag auf Förderschule ( Sonderschule ) gestellt wurde! Natürlich ein großer Schock für uns, da unsere Tochter nun wirklich keine gravierende Differenzen in der Schule vorweist!
Gibt es hier vielleicht jemand der solches oder ähnliches erfahren hat? Wie seid Ihr damit umgegangen? Uns macht das psychisch fertig. Es handelt sich schließlich nicht um die schwerste Form von Epilepsie, sondern "nur" um Abscencen. Alles fing an ab dem Tag wo wir der Lehrerin Bescheid gegeben hatten. Davor lief alles ohne Probleme. Keine Einträge, keine Gespräche ausser der Reihe etc. Die Lehrerin streitet natürlich ab, als wir Ihr schriftlich mitgeteilt haben, dass wir das Gefühl haben das geht erst so seitdem wir Ihr von den Abscencen erzählt haben.

Liebe Grüße

Yvi[/zitat]

Hallo Yvonne!

Ich hab das 4 Jahre durchgemacht. Mein Sohn hatte große Anfälle. Er wurde deshalb in eine Hautschulklasse gesteckt und mindestens 1mal pro Woche Arztreif geschlagen. Ich habe 2 Schulwechsel hinter mir, das Schulamt hat uns eher geschadet, als geholfen. Die haben immer wieder nur Schulwechsel vorgeschlagen, aber sie haben ihn dann auf eine Hauptschule, wo eben nicht genug Schüler waren, nicht wo es mal anders zuging. Als ich ihn dann mit einer angebrochenen Rippe und völlig vermöbelt mal wieder früh um 10 Uhr abholen mußte, knallte mir der Direktor auch noch an den Kopf, "daß der Kerl keine Schmerzen aushalten könne" Wortwörtlich. Damals bin ich zum Jugendamt gefahren und die haben mir geholfen. Mein Sohn hat die Schule gottseidank durch und auch die Lehre, aber im Nachhinein denk ich manchmal, der wäre auf einer Förderschule besser aufgehoben gewesen. Da hätten wir uns viel erspart.

plappermäulchen!
Ich wünsch dir Viel Glück!

Re: Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

Yvi @, Freitag, 29. Februar 2008, 21:39 (vor 2487 Tagen) @ plappermäulchen

[zitat=plappermäulchen][zitat=Yvonne]Hallo!

Seit ca. 2 Jahren wird meine Tochter wegen Abscencen behandelt. Schon kurz nach Tabletteneinnahme damals stellten sich die Abscencen ein und sie ist unter Tabletteneinnahme völlig beschwerdefrei ( Orfiril long 150 ).
Der Arzt und wir waren damals der Meinung es sei richtig die Klassenlehrerin darüber zu informieren. Was sich leider als absolut falsch herausstellte. Denn seitdem wird unsere Tochter unserer Meinung nach von der Lehrerin und den Mitschülern gemobbt. Es ist mittlerweile soweit, dass sogar von der Lehrerin ein Antrag auf Förderschule ( Sonderschule ) gestellt wurde! Natürlich ein großer Schock für uns, da unsere Tochter nun wirklich keine gravierende Differenzen in der Schule vorweist!
Gibt es hier vielleicht jemand der solches oder ähnliches erfahren hat? Wie seid Ihr damit umgegangen? Uns macht das psychisch fertig. Es handelt sich schließlich nicht um die schwerste Form von Epilepsie, sondern "nur" um Abscencen. Alles fing an ab dem Tag wo wir der Lehrerin Bescheid gegeben hatten. Davor lief alles ohne Probleme. Keine Einträge, keine Gespräche ausser der Reihe etc. Die Lehrerin streitet natürlich ab, als wir Ihr schriftlich mitgeteilt haben, dass wir das Gefühl haben das geht erst so seitdem wir Ihr von den Abscencen erzählt haben.

Liebe Grüße

Yvi[/zitat]

Hallo Yvonne!

Ich hab das 4 Jahre durchgemacht. Mein Sohn hatte große Anfälle. Er wurde deshalb in eine Hautschulklasse gesteckt und mindestens 1mal pro Woche Arztreif geschlagen. Ich habe 2 Schulwechsel hinter mir, das Schulamt hat uns eher geschadet, als geholfen. Die haben immer wieder nur Schulwechsel vorgeschlagen, aber sie haben ihn dann auf eine Hauptschule, wo eben nicht genug Schüler waren, nicht wo es mal anders zuging. Als ich ihn dann mit einer angebrochenen Rippe und völlig vermöbelt mal wieder früh um 10 Uhr abholen mußte, knallte mir der Direktor auch noch an den Kopf, "daß der Kerl keine Schmerzen aushalten könne" Wortwörtlich. Damals bin ich zum Jugendamt gefahren und die haben mir geholfen. Mein Sohn hat die Schule gottseidank durch und auch die Lehre, aber im Nachhinein denk ich manchmal, der wäre auf einer Förderschule besser aufgehoben gewesen. Da hätten wir uns viel erspart.

plappermäulchen!
Ich wünsch dir Viel Glück![/zitat]


Hallo!

Ich wollte mal eine "Zwischenmeldung" machen:
Der Leherin konnte es ja nicht schnell genug gehen, mit dem Antrag auf Förderschule. Ich habe mich aber bereits am selben Tag auf die Suche gemacht eine - für uns - geeignete Förderschule zu suchen. Die habe ich auch schnell - dank Internet - gefunden. Ich wurde sogar direkt zum Konrektor durchgestellt. Wieder ein Pluspunkt für die Schule. Der Konrektor war super nett und meinte:: er hätte in der letzten Zeit so viele Schüler testen müssen und was die Lehrer in der "normalen" Grundschule beurteilen kann er in den meisten Fällen nicht nachvollziehen. Die meisten Schüler können durch Nachhilfe o.ä. gezielt gefördert werden und wären auf einer Förderschule gar nicht gut aufgehoben - sie könnten alle weiterhin diie normale Grundschule besuchen. Er hat auch direkt alles in die Wege geleitet. Eine Lehrerin von der Förderschule kommt demnächst meine Tochter in der Grundschule besuchen und testet sie. Wieder ein Pluspunkt für die Schule. Das alles habe ich dem behandelndenn Arztmeiner Tochter in der Uni Klinik schriftlich mitgeteilt. ( ein absoluter Sspezialist auf dem Gebiet Abscencen - musste ich jetzt mal erwähnen ). Und was macht er mit seinem ganzen Ärzteteam? Die haben den Fall meiner Tochter in einer großen Teambesprechung besprochen. Ich habe gleich nächsten Monat 4 ( !!!! ) Termine bekommen. Der Arzt läßt von sich aus ein großes Gutachten erstellen. Da war ich ganz schön platt. Damit hatte ich nicht gerechnet. Er meint auch das meine Tochter ein ganz unauffälliges und dem Alter ( geistig ) sogar schon etwas weiter entwickeltes Mädchen ist.
Nachdem die Lehrerin diesen Antrag beim Schulamt eingereicht hat, hat meine Tochter seitdem nicht einen einzigen Eintrag mehr bekommen! Die Klassenarbeiten in Deutsch und Sachkunde sind sogar 2 -3! Sie bekommt neuerdings sogar Stempel auf die Hand von der Lehrerin ( bekommen Kinder die an diesem Tag besonders lieb waren und im Unterricht mitgemacht haben ). Gutscheine für je einmal Hausaufgaben frei hatte sie auch schon bekommen. Wieso also das Theater vorher? Das widerspricht sich doch, oder sehe ich das etwa falsch?
Naja, jetzt haben wir übernächste Wochee einen Termin beim Gesundheitsamt, wegen dem schulärztlichen Gutachten, dann kommt diese andereLlehrerin und testet sie. Und dann haben wir ja noch unabhängig davon, das große Gutachten in der Uni. Bin mal gespannt.
( PS: der jetzigen Lehrerin hatte ich dann auch direkt mitgeteilt, dass ich 1. die Förderschule eingeschaltet habe und 2. das die Uni von sich aus ein großes Gutachten erstellt. Damit hat sie gar nicht gerechnet. Die war wohl etwas verwirrt als ich ihr das mitgeteilt hatte. )

Sobald ich etwas Neues weiß, melde ich mich wieder.
Dickes DANKE SCHÖN für Eure Antworten und für´s Lesen!!!

Liebe Grüße,

Yvi

Re: Re: Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

Yvi @, Montag, 10. März 2008, 17:21 (vor 2477 Tagen) @ Yvi

Hallo!

Nachdem die Klassenlehrerin so schnell wie sie konnte, den Antrag auf Förderschule beim Schulamt gestellt hatte, haben wir einen Termin zum schulärztlichen Gutachten bekommen. Das war dann heute. Natürlich war alles in bester Ordnung und der Arzt bestätigte unserer Tochter, dass nichts gegen den Besuch einer "normalen" Grundschule sprechen wird. Das Gutachten wird dementsprechend auch so geschrieben.*freu*
Allerdings wurde uns auch empfohlen, dass wir uns vorsichtshalber nach einer anderen Schule umschauen sollte. Antrag stellen und so weiter. Ich habe keinen Plan wie das gehen soll!? Es liegt wohl doch eindeutig an der Klassenlehrerin bzw. ich habe heute von einer Lehrerin ( von einer anderen Grundschule ) gehört, dass in der Schule wo unsere Tochter jetzt hingeht, nach den kommenden Sommerferien zwei Klassen zusammengelegt werden sollen! Kommt hin - in der Klasse meiner Tochter sind 15 Schüler und in der Nachbarklasse 16. Meine Tochter ist wohl doch nicht die einzige die von der Schule weg soll. Aber ich habe keine Beweise! Ist das nicht traurig?
Ich weiß jetzt überhapt nicht was ich machen soll. Soll ich noch das Gutachten von der Uni Klinik abwarten? Anfang Mai ist das noch eine schulischer Test, wo eine Lehrerin von einer Fördeschule kommt und unsere Tochter testet. Ich hatte zwar vorsichtshalber eine Förderschule "ausgesucht", aber kann das Schulamt eine andere Schule vorschreiben? Die schreiben nämlich u.a. eine vor, wo ich meine Tochter niemals hingeben werde!!!!

LG,
Yvi

Re: Re: Re: Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

Yvi @, Mittwoch, 30. April 2008, 18:57 (vor 2426 Tagen) @ Yvi

[zitat=Yvi]Hallo!

Nachdem die Klassenlehrerin so schnell wie sie konnte, den Antrag auf Förderschule beim Schulamt gestellt hatte, haben wir einen Termin zum schulärztlichen Gutachten bekommen. Das war dann heute. Natürlich war alles in bester Ordnung und der Arzt bestätigte unserer Tochter, dass nichts gegen den Besuch einer "normalen" Grundschule sprechen wird. Das Gutachten wird dementsprechend auch so geschrieben.*freu*
Allerdings wurde uns auch empfohlen, dass wir uns vorsichtshalber nach einer anderen Schule umschauen sollte. Antrag stellen und so weiter. Ich habe keinen Plan wie das gehen soll!? Es liegt wohl doch eindeutig an der Klassenlehrerin bzw. ich habe heute von einer Lehrerin ( von einer anderen Grundschule ) gehört, dass in der Schule wo unsere Tochter jetzt hingeht, nach den kommenden Sommerferien zwei Klassen zusammengelegt werden sollen! Kommt hin - in der Klasse meiner Tochter sind 15 Schüler und in der Nachbarklasse 16. Meine Tochter ist wohl doch nicht die einzige die von der Schule weg soll. Aber ich habe keine Beweise! Ist das nicht traurig?
Ich weiß jetzt überhapt nicht was ich machen soll. Soll ich noch das Gutachten von der Uni Klinik abwarten? Anfang Mai ist das noch eine schulischer Test, wo eine Lehrerin von einer Fördeschule kommt und unsere Tochter testet. Ich hatte zwar vorsichtshalber eine Förderschule "ausgesucht", aber kann das Schulamt eine andere Schule vorschreiben? Die schreiben nämlich u.a. eine vor, wo ich meine Tochter niemals hingeben werde!!!!

LG,
Yvi[/zitat]


Hallo!
Schon lange her wo ich geschrieben habe. Im moment weiß ich einfach nicht mehr weiter.
Heute kam ein "blauer" Brief von der Schule. Versetzung gefährdet. Wenn meine Tochter sich nicht in kurzer Zeit verbessert muss sie die dritte Klasse wiederholén. Und das wo wir unheimlich viel Zeit und Geduld investiert haben. Habe sogar meinen Job aufgegeben um mich mehr um meine Tochter zu kümmern und ihr beim Lernen etc. zu helfen. Der Dank ist nun Hartz4 und nen blauen Brief. Obwohl man eindeutig positive Ergebnisse erzielen konnte! Das Mathe kein Lieblingsfach meiner Tochter ist, war mir schon klar. Aber jetzt sowas! Ich verstehe das nicht. Mit der Schulleitung kann man nicht reden. Die ist nur "provisorische" Leitung, da kein Rektor vorhanden ist. Und diese Lehrerin ist ganz "dicke" mit der Klassenlehrerin. Nächste Woche haben wir nun den entscheidenden Termin. Meine Tochter wird in der Schule von einer Förderschul-Lehrerin getestet. Danach folgt ein Gespräch. Meine Kräfte sind nun wirklich bald am Ende und meine Geduld auch. Mittlerweile nehme ich alles sehr persönlich, was diese Schule betrifft.
Meine Tochter meldet sich sogar sehr viel im Unterricht, aber sie wird irgendwie ignoriert. Das haben mir auch die Mädchen aus der Klasse bestätigt. Meine Tochter nun "einfach so" von der Schule nehmen geht ja auch nicht. Hier in der Nähe ist keine andere Grundschule. Naja, egal wie es aus geht: ich kann meinen "alten" Job jederzeit wieder haben ( und in der Nähe ist auch eine sehr nette kleine Schule ). Jetzt muss ich wohl erstmal das Gespräch nächste Woche abwarten. Im Anschluß folgt dann nun der entscheidene Brief vom Schulamt. Ich hoffe wenigstens die sind mit meiner Schulwahl einverstanden. Eine andere kommt für mich nämlich gar nicht in Frage.
Ich melde mich nächste Woche nochmal.

Liebe Grüße und einen schönen Feiertag morgen.

Re: Abscencen Epilepsie/Mobbing von Lehrerin

anonym @, Dienstag, 02. September 2008, 09:51 (vor 2301 Tagen) @ Yvonne

[zitat=Yvi][zitat=Yvi]Hallo!

Nachdem die Klassenlehrerin so schnell wie sie konnte, den Antrag auf Förderschule beim Schulamt gestellt hatte, haben wir einen Termin zum schulärztlichen Gutachten bekommen. Das war dann heute. Natürlich war alles in bester Ordnung und der Arzt bestätigte unserer Tochter, dass nichts gegen den Besuch einer "normalen" Grundschule sprechen wird. Das Gutachten wird dementsprechend auch so geschrieben.*freu*
Allerdings wurde uns auch empfohlen, dass wir uns vorsichtshalber nach einer anderen Schule umschauen sollte. Antrag stellen und so weiter. Ich habe keinen Plan wie das gehen soll!? Es liegt wohl doch eindeutig an der Klassenlehrerin bzw. ich habe heute von einer Lehrerin ( von einer anderen Grundschule ) gehört, dass in der Schule wo unsere Tochter jetzt hingeht, nach den kommenden Sommerferien zwei Klassen zusammengelegt werden sollen! Kommt hin - in der Klasse meiner Tochter sind 15 Schüler und in der Nachbarklasse 16. Meine Tochter ist wohl doch nicht die einzige die von der Schule weg soll. Aber ich habe keine Beweise! Ist das nicht traurig?
Ich weiß jetzt überhapt nicht was ich machen soll. Soll ich noch das Gutachten von der Uni Klinik abwarten? Anfang Mai ist das noch eine schulischer Test, wo eine Lehrerin von einer Fördeschule kommt und unsere Tochter testet. Ich hatte zwar vorsichtshalber eine Förderschule "ausgesucht", aber kann das Schulamt eine andere Schule vorschreiben? Die schreiben nämlich u.a. eine vor, wo ich meine Tochter niemals hingeben werde!!!!

LG,
Yvi[/zitat]


Hallo!
Schon lange her wo ich geschrieben habe. Im moment weiß ich einfach nicht mehr weiter.
Heute kam ein "blauer" Brief von der Schule. Versetzung gefährdet. Wenn meine Tochter sich nicht in kurzer Zeit verbessert muss sie die dritte Klasse wiederholén. Und das wo wir unheimlich viel Zeit und Geduld investiert haben. Habe sogar meinen Job aufgegeben um mich mehr um meine Tochter zu kümmern und ihr beim Lernen etc. zu helfen. Der Dank ist nun Hartz4 und nen blauen Brief. Obwohl man eindeutig positive Ergebnisse erzielen konnte! Das Mathe kein Lieblingsfach meiner Tochter ist, war mir schon klar. Aber jetzt sowas! Ich verstehe das nicht. Mit der Schulleitung kann man nicht reden. Die ist nur "provisorische" Leitung, da kein Rektor vorhanden ist. Und diese Lehrerin ist ganz "dicke" mit der Klassenlehrerin. Nächste Woche haben wir nun den entscheidenden Termin. Meine Tochter wird in der Schule von einer Förderschul-Lehrerin getestet. Danach folgt ein Gespräch. Meine Kräfte sind nun wirklich bald am Ende und meine Geduld auch. Mittlerweile nehme ich alles sehr persönlich, was diese Schule betrifft.
Meine Tochter meldet sich sogar sehr viel im Unterricht, aber sie wird irgendwie ignoriert. Das haben mir auch die Mädchen aus der Klasse bestätigt. Meine Tochter nun "einfach so" von der Schule nehmen geht ja auch nicht. Hier in der Nähe ist keine andere Grundschule. Naja, egal wie es aus geht: ich kann meinen "alten" Job jederzeit wieder haben ( und in der Nähe ist auch eine sehr nette kleine Schule ). Jetzt muss ich wohl erstmal das Gespräch nächste Woche abwarten. Im Anschluß folgt dann nun der entscheidene Brief vom Schulamt. Ich hoffe wenigstens die sind mit meiner Schulwahl einverstanden. Eine andere kommt für mich nämlich gar nicht in Frage.
Ich melde mich nächste Woche nochmal.

Liebe Grüße und einen schönen Feiertag morgen.[/zitat]


Hallo Yvi,

meinen Eltern wurde vor über 30 Jahren von einem Arzt der Rat gegeben die Krankheit zu verheimlichen. Auch ich habe Absencen und finde Verständnis, wenn ich 'mal abwesend' wahrgenommen werde, weil ich mich konsequent an das verheimlichen gehalten habe. Allerdings ist das besser als mit dieser Krankheit stigmatisiert zu werden. Leider kann man nicht Rücksicht erwarten. Überall dort wo ich mich öffnete, habe ich in meinem Leben schlechte Erfahrungen gesammelt, ausser bei meinen allerbesten Freunden.

Eure Erfahrungen zeigen, dass die Toleranz im Umgang mit Epilepsie in den letzten 30 Jahren nicht zugenommenn hat. Ich rate dringend davon ab, die Schule einzuweihen. Ich kenne auch eine Grunddschule, die eingeweiht wurde, was letztlich nur zu einem Schulwechsel und nicht zur Integration führte.

Keine schöne Erkenntnis, aber ich hoffe es hilft. Alles Gute.
A.

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