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EpiFacharbeit

wiccahexe @, Samstag, 18. Februar 2006, 22:08 (vor 5018 Tagen)

hallo zusammen ich würde gerne eine facharbiet über epilepsie schreiben, mit schwerpunkt auf die psychische belastung der epileptiker, der familie und freunde
usw.
wenn mri jemand helfen kann und möchte, kann er mir gerne eine mail schreiben oder hier antworten....
würde mich sehr freuen
lg
jenny

Re: EpiFacharbeit

Katrin ⌂ @, Sonntag, 19. Februar 2006, 00:10 (vor 5018 Tagen) @ wiccahexe

Hallo Jenny!
Klar ist die psychische belastung der familie hoch und somit auch des jeweiligen epileptikers.Freunde haben epileptiker so gut wie keine,ich suche auch immer weiter und habe gerade in der klinik einen jungen mann kennengelernt,der mein bruder sein könnte.Wirlich eine super freundschaft aufgebaut und jetzt bin ich entlassen,er noch nicht und das ist schon herzzerreissend,wenn man durch einen simplen Entlassungsbrief alle bekannten und vor allem den neu gewonnenen besten freund eiskalt zurücklassen muß.Mal sehen,wie oft ich den noch sehen bzw.sprechen kann.
Was möchtest du im allg.denn so wissen???

Re: EpiFacharbeit

Klaus @, Sonntag, 19. Februar 2006, 07:32 (vor 5018 Tagen) @ wiccahexe

[zitat=wiccahexe]hallo zusammen ich würde gerne eine facharbiet über epilepsie schreiben, mit schwerpunkt auf die psychische belastung der epileptiker, der familie und freunde
usw.
wenn mri jemand helfen kann und möchte, kann er mir gerne eine mail schreiben oder hier antworten....
würde mich sehr freuen
lg
jenny [/zitat]

Hallo Jenny
Dann schreib doch am besten eine Mail mit genauen Fragen und ich werde dir diese beantworten.
Gruss Klaus

Re: EpiFacharbeit

BiMaJu @, Sonntag, 19. Februar 2006, 14:06 (vor 5017 Tagen) @ wiccahexe

[zitat=wiccahexe]hallo zusammen ich würde gerne eine facharbiet über epilepsie schreiben, mit schwerpunkt auf die psychische belastung der epileptiker, der familie und freunde
usw.
wenn mri jemand helfen kann und möchte, kann er mir gerne eine mail schreiben oder hier antworten....
würde mich sehr freuen
lg
jenny [/zitat]


Hi Jenny,
zum teil finde ich das schön das es Leute gibt die sich über diese "Krankheit"? gedanken machen. Dann wiederum finde ich es aber auch als "Frechheit" uns dafür zu gebrauchen, Versuchskaninchen!!! Ich sehe das mitlerweile als posi.-und negative seite. warum und wieso kann ich noch nicht einmal sagen, aber so empfinde ich nun mal. Vielleicht ändert sich das ganze auch mit der Zeit!?


Grüße BiMaJu

Re: EpiFacharbeit

Melanie @, Montag, 20. Februar 2006, 13:22 (vor 5017 Tagen) @ wiccahexe

[zitat=wiccahexe]hallo zusammen ich würde gerne eine facharbiet über epilepsie schreiben, mit schwerpunkt auf die psychische belastung der epileptiker, der familie und freunde
usw.
wenn mri jemand helfen kann und möchte, kann er mir gerne eine mail schreiben oder hier antworten....
würde mich sehr freuen
lg
jenny [/zitat]
Hallo Jenny,
ich heiße Melanie bin 24 Jahre und habe epi seit der Geburt.Die psyche ist schon angegriefen vom Epileptiker selber und der Familie ubd freunde.Ich lebe aber sehr gut damit ich lebe ein njormales leben ich habe meine eigene wohnung einen guten job und versuche erfolg zuhaben.
klar hat man schwindel oder die Konzentration ist nicht so gut aber ich finde man lernt irgendwann damit um zugehen.
Wenn du fragen hast schreiben mir eine E-Mail was du gerne alles wissen möchtest würde dir gerne helfen (melanie_lohoff@yahoo.de)
Viele grüße Melanie

Re: Re: EpiFacharbeit

Dirk @, Dienstag, 21. Februar 2006, 22:16 (vor 5015 Tagen) @ wiccahexe

Hallo Jenny

Was Epilepsie und Reaktionen vom Umfeld angeht kann ich dir einiges aus meiner Erfahrung berichten. Während der Schulzeit hatte ich im Jugendzentrum mal so einen Anfall. Auf einen Schlag wirst du zum Außenseiter. Daraufhin hab ich mir eine Art Terrornetzwerk aufgebaut um den anderen Paroli zu bieten. Meine Verbündeten suchte ich mir unter anderen Randgruppen der sogenannten zivilisierten Gesellschaft wie Obdachlose, psychisch Kranke, Ausländer. Sie sind oft die besten Freunde.

Weil ich oft nachts Anfälle hatte und daher auch oft Verletzungen und Prellungen wandte ich einen Trick an. Im Armyshop besorgte ich mir Springerstiefel und Bomberjacke. Als "rechter Schläger" war ich auf einmal geachtet und gefürchtet. Viele wollten meine Freundschaft. Alleine die Tatsche ist traurig das man als Neonazi viel mehr Respekt und sogar Achtung bekommt während du mit Epilepsie als Dummkopf abgestempelt wirst, da nimmt dich keiner Ernst und Freunde hat man auch kaum.

Als ich bei der Arbeit, ich arbeite übrigens im Krankenhaus als Techniker, einen Anfall hatte war ich abgestempelt und nur für Hilfsarbeiten gut genug. Kürzlich stellte sich die Epilepsie aber als Diabetes und Herzerkrankung heraus. Sobald die Diagnose bekannt war verhielt sich das ganze Umfeld eigenartig. Ich wurde auf einmal mit "Sie" und "Sehr geehrter Herr" angeredet. Jetzt wurde ich zum Cheftechniker der Qualitätssicherung ernannt. Außer der Bezeichnung und Ursache hat sich nichts geändert. Ich habe die gleichen Anfälle wie vorher, ich nehem genauso Medikamente wie vorher. Nur das es Insulin statt Antiepileptika ist und der Anfall durch Zucker ausgelöst wird. Ein Teil sind Synkopen vom Herz, da nehm ich Betablocker. Auch meinen Führerschein erhielt ich sofort zurück. Auf der BH hieß es "Selbstverständlich Herr Egger, wir leiten das sofort in die Wege."

Das Problem ist gar nicht die Erkrankung als solche sondern in den meisten Fällen das Umfeld, wo der Betroffene häufig abgekänzelt wird. Das bedeutet meistens eine enorme psychische Belastung.

Grüße Dirk

Re: EpiFacharbeit

wiccahexe @, Mittwoch, 22. Februar 2006, 20:24 (vor 5014 Tagen) @ wiccahexe

hi!
ich finde das voll schlimm das man so derbe abgestempelt wird und dagegen nix tun kann! das is eine der gründe, weswegen ich ne fa darüber schreiben will! die leute haben vorurteile obwohl sie meistens noch nich mal wissen was epilepsie überhaupt bedeutet und was das vorallendingen für den betroffenen bedeutet!
hast du meine e-mail adresse? würde gerne da weiter schreiben..... hast du denn shconmal versucht auf leute zuzugehen und ihnen zu erklären, dass man damit leben kann? und das man trotzdem genauso normal ist?
lg
jenny

Re: Re: EpiFacharbeit

Dirk @, Donnerstag, 23. Februar 2006, 01:20 (vor 5014 Tagen) @ wiccahexe

Hallo Jenny

Deine E-Mailadresse hab ich leider nicht aber ich kanns dir auch hier schreiben.

Als ich während deiner Party mal einen Anfall hatte bin ich rechtzeitig rausgegangen das das niemand sehen konnte. Weil ich dann wie high wieder reinkam wollten auf einmal alle wissen was ich für ein Kraut bei mir hab. Ich sagte ihnen das sei ein Geheimrezept von einem Schamanen das man nicht weitergeben darf. Alle standen auf der Matte und bettelten um zu probieren. Auf einmal war ich in. Das Schamanengift hatte gewirkt.

Nachts währen meiner Anfälle bin ich häufig aus dem Bett gefallen. Wegen meiner Verletzungen gab ich häufig Schlägereien als Grund an, das zieht immer da war man angesehen.

Vor allem meine Schamanendroge war begehrt und sie waren ziemlich enttäuscht wenn sie nichts bekamen. Der Alkoholtrick zog auch immer. Als Trinker ist man genauso cool und geachtet. In die Rumflaschen die ich bei mir hatte háb ich Ahornsirup reingefüllt, das sah genau gleich aus. Wenn während einer Fete die Aura kam hab ich mir die ganze Flasche reingekippt und dann ab ins Dunkel. Danach glaubten alle ich sei voll. Eine ganze Flasche 80%gen Rum, der verträgt was. Da war ich auf jeder Fete dabei. Den Siruptrick haben sie nicht geschnallt.

Den Alkohol hab ich der manisch-depressiven Bekannten abgetreten, sie hat mir dafür die Epilepsiemedikamente überlassen. Eine Hand wäscht die andere. 22 Jahre ist mir niemand draufgekommen nicht mal meine Eltern. Ich hab so manches was Epileptiker eigentlich nicht haben sollten. Bei meinem Beruf hab ich die Zulassung im Umgang mit Strahlung und radioaktiven Substanzen. Eine Waffenbesitzkarte hatte ich auch, die hab ich nur dann abgegeben weil die Polizeikontrollen wären mir auf die Nerven gegangen und brauchen tut man sowas nicht weil beim Sport bekommt man sowieso vom Verein alles zur Verfügung gestellt. Den Führerschein erhielt ich auch ohne Probleme, über 500000 km bin ich schon gefahren.

Seit meiner Herzerkrankung und dem Zuckerproblem wegen der Ernährung redet niemand mehr von Epilepsie, da bin ich fein raus. Eines hat mich die Epi gelehrt: Die Kunst des Überlebens. Hunderte Leute kannst du zum Narren halten wenn du den richtigen Schmäh auf Lager hast. Zugehen braucht man nicht da bin ich nur auf die Schnauze gefallen. Da sind die sogenannten seriösen Erwachsenen oft schlimmer als Jugendliche. Mein Opa hat immer gesagt die die so erwachsen tun sind oft die größten Kindsköpfe.

Wünsch dir bei deiner Arbeit viel Erfolg

grüße Dirk

Re: Re: Re: EpiFacharbeit

wiccahexe @, Donnerstag, 23. Februar 2006, 20:51 (vor 5013 Tagen) @ wiccahexe

[zitat=Dirk]Hallo Jenny

Deine E-Mailadresse hab ich leider nicht aber ich kanns dir auch hier schreiben.

Als ich während deiner Party mal einen Anfall hatte bin ich rechtzeitig rausgegangen das das niemand sehen konnte. Weil ich dann wie high wieder reinkam wollten auf einmal alle wissen was ich für ein Kraut bei mir hab. Ich sagte ihnen das sei ein Geheimrezept von einem Schamanen das man nicht weitergeben darf. Alle standen auf der Matte und bettelten um zu probieren. Auf einmal war ich in. Das Schamanengift hatte gewirkt.

Nachts währen meiner Anfälle bin ich häufig aus dem Bett gefallen. Wegen meiner Verletzungen gab ich häufig Schlägereien als Grund an, das zieht immer da war man angesehen.

Vor allem meine Schamanendroge war begehrt und sie waren ziemlich enttäuscht wenn sie nichts bekamen. Der Alkoholtrick zog auch immer. Als Trinker ist man genauso cool und geachtet. In die Rumflaschen die ich bei mir hatte háb ich Ahornsirup reingefüllt, das sah genau gleich aus. Wenn während einer Fete die Aura kam hab ich mir die ganze Flasche reingekippt und dann ab ins Dunkel. Danach glaubten alle ich sei voll. Eine ganze Flasche 80%gen Rum, der verträgt was. Da war ich auf jeder Fete dabei. Den Siruptrick haben sie nicht geschnallt.

Den Alkohol hab ich der manisch-depressiven Bekannten abgetreten, sie hat mir dafür die Epilepsiemedikamente überlassen. Eine Hand wäscht die andere. 22 Jahre ist mir niemand draufgekommen nicht mal meine Eltern. Ich hab so manches was Epileptiker eigentlich nicht haben sollten. Bei meinem Beruf hab ich die Zulassung im Umgang mit Strahlung und radioaktiven Substanzen. Eine Waffenbesitzkarte hatte ich auch, die hab ich nur dann abgegeben weil die Polizeikontrollen wären mir auf die Nerven gegangen und brauchen tut man sowas nicht weil beim Sport bekommt man sowieso vom Verein alles zur Verfügung gestellt. Den Führerschein erhielt ich auch ohne Probleme, über 500000 km bin ich schon gefahren.

Seit meiner Herzerkrankung und dem Zuckerproblem wegen der Ernährung redet niemand mehr von Epilepsie, da bin ich fein raus. Eines hat mich die Epi gelehrt: Die Kunst des Überlebens. Hunderte Leute kannst du zum Narren halten wenn du den richtigen Schmäh auf Lager hast. Zugehen braucht man nicht da bin ich nur auf die Schnauze gefallen. Da sind die sogenannten seriösen Erwachsenen oft schlimmer als Jugendliche. Mein Opa hat immer gesagt die die so erwachsen tun sind oft die größten Kindsköpfe.

Wünsch dir bei deiner Arbeit viel Erfolg

grüße Dirk

hi!
darf ich ma fragen wie alt du bist?
bin 17.noch!
das is ja voll heftig...ich hab zur zeit ein paar probs. weil mein fachlehrer auf ienma meint ihc würde mehr machn als nötig wär cih würde ihm angst machn weil cih ein wneig zu viel engagement zeige*g*
[/zitat]wie auch imma.......
außerdem hab ich grad ncih so viel zeit, da ich ziemlich viele hausaufgaben habe! aber sobald ich wieder on komme werd ihc ma nich chatten sondern erstma alle mails beantworten!
kannst mir ja auc gern eine schreiben, finds klasse, das du mir das erzählst, ich weiß ncih ob ich das könnte! ;-)
also man sieht sich
liebe grüße
jenny

Re: Re: Re: Re: EpiFacharbeit

peter heidenreich @, Dienstag, 28. Februar 2006, 01:33 (vor 5009 Tagen) @ wiccahexe

binn seit 3 jahren zimmlich heftig mitglied diser netten gruppe und habe zu offen darüber geredet und alle taten auch recht verständig was aber nur mir gegenüber und nicht wirklich war denke das du richtrig gehandelt a hast und bereue mein auting daseindeutig nur nachteile nach sich zog . fazit schnautze halten

Re: Re: Re: Re: Re: EpiFacharbeit

wiccahexe @, Sonntag, 12. März 2006, 19:52 (vor 4996 Tagen) @ wiccahexe

hi!
warst du mal bei ner selbshilfegruppe oder hast mit freunden und familie darüber geredet? ich mein es gibt imma wieda arschlöcher in unsrer gesellschaft!
übrigends ich draf die facharbeit nich schreiben, weil das thema für die shcule nich geeignte wär zu kompliziert! is doch sowas von scheiße!!!!! das wär ma was gewesen wo man die leute hätte aufklären können! aber nein sowas wird einemw ieda kaputt gemacht!
aber man darf ja auch nich alle leute über ienen kamm scheren, oder? es gibt auch leute die versuchen zu helfen auch wenn sie in der unterzahl sind!
viele grüße
jenny

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