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Keppra absetzen

andre aus Berlin @, Samstag, 18. Februar 2006, 12:10 (vor 4932 Tagen)

Ich nehme seit ca. 2 Jahren 1000mg Keppra als mono.Seit Januar 06 probiere ich es auszuschleichen ca alle 3 Wochen 125 mg weniger bin dann bei 625mg angekommen mußte dann eine große negative Erfahrung machen so das ich für ca 2 Wochen wieder auf 750 mg auggestuft habe selbst mit dieser Dosis ging es mir gelegentlich psychich sehr schlecht (evt. abnorsen bzw.Angst u. Panikattacken sowie starke Depressionen).Kennt sich jemand aus,oder kann mir jemand tipps oder vorschläge geben keppra abzusetzen ohne auf ein anderes Medi. umzustellen,da ich schon seit über 2jahren Anfallsfrei bin und mein EEG laut aussage meiner Neurologin O.k. ist(EEG gemacht bei reduzierungsstand 750mg).Danke Andre

Re: Keppra absetzen

BiMaJu @, Samstag, 18. Februar 2006, 13:26 (vor 4932 Tagen) @ andre aus Berlin

[zitat=andre aus Berlin]Ich nehme seit ca. 2 Jahren 1000mg Keppra als mono.Seit Januar 06 probiere ich es auszuschleichen ca alle 3 Wochen 125 mg weniger bin dann bei 625mg angekommen mußte dann eine große negative Erfahrung machen so das ich für ca 2 Wochen wieder auf 750 mg auggestuft habe selbst mit dieser Dosis ging es mir gelegentlich psychich sehr schlecht (evt. abnorsen bzw.Angst u. Panikattacken sowie starke Depressionen).Kennt sich jemand aus,oder kann mir jemand tipps oder vorschläge geben keppra abzusetzen ohne auf ein anderes Medi. umzustellen,da ich schon seit über 2jahren Anfallsfrei bin und mein EEG laut aussage meiner Neurologin O.k. ist(EEG gemacht bei reduzierungsstand 750mg).Danke Andre[/zitat]

Hi Andre,
wenn es Dir mit Keppra doch so gut ging, dann verstehe ich nicht richtig warum Du Keppra absetzt??? Klär mich bitte mal auf, warum? Oder hattest Du zum schluß einen Anfall bekommen? Auch wenn, das kann auch mit jedem anderen Medi. passieren. Also warum?


Grüße BiMaJu

Re: Re: Keppra absetzen

andre aus Berlin @, Samstag, 18. Februar 2006, 15:49 (vor 4932 Tagen) @ BiMaJu

Hi Andre,
wenn es Dir mit Keppra doch so gut ging, dann verstehe ich nicht richtig warum Du Keppra absetzt??? Klär mich bitte mal auf, warum? Oder hattest Du zum schluß einen Anfall bekommen? Auch wenn, das kann auch mit jedem anderen Medi. passieren. Also warum?


Grüße BiMaJu[/zitat]


Antwort : Danke für Deine Nachricht,ja ca die 1,5 Jahre ging es mir sehr gut leider traten dann langsam Nebenwirkungen auf z.b. Libido Angst und Panikatacken sowie depresion so das ich zum gemeinsamen ( Neurologin )Entschluß gekommen bin Kerppra langsam abzusetzen.

Re: Keppra absetzen

Andreas @, Samstag, 18. Februar 2006, 15:23 (vor 4932 Tagen) @ andre aus Berlin

Hi Andre,
Keppra als Solo hör ich zum ersten Mal.Aber wenn Du gut damit klargekommen bist, würd ich nicht auf eigene Faust die Dosis zu reduzieren.Es ist doch eins von den neuen Präperaten mit geringeren Nebenwirkungen.

Gruß


[zitat=andre aus Berlin]Ich nehme seit ca. 2 Jahren 1000mg Keppra als mono.Seit Januar 06 probiere ich es auszuschleichen ca alle 3 Wochen 125 mg weniger bin dann bei 625mg angekommen mußte dann eine große negative Erfahrung machen so das ich für ca 2 Wochen wieder auf 750 mg auggestuft habe selbst mit dieser Dosis ging es mir gelegentlich psychich sehr schlecht (evt. abnorsen bzw.Angst u. Panikattacken sowie starke Depressionen).Kennt sich jemand aus,oder kann mir jemand tipps oder vorschläge geben keppra abzusetzen ohne auf ein anderes Medi. umzustellen,da ich schon seit über 2jahren Anfallsfrei bin und mein EEG laut aussage meiner Neurologin O.k. ist(EEG gemacht bei reduzierungsstand 750mg).Danke Andre[/zitat]

Re: Re: Keppra absetzen

andre aus Berlin @, Samstag, 18. Februar 2006, 15:53 (vor 4932 Tagen) @ Andreas

hallo Andreas ich habe das Medikament nicht auf Faust abgesetzt sonder mit zustimmung meiner Neurologin aber auch für Sie ist das ausschleichen von Keppra neu und konnte mir jetzt mit meinen aufgetretenen Nebenwürkungen beim ausschleichen auch keine Tips geben .

[zitat=Andreas]Hi Andre,
Keppra als Solo hör ich zum ersten Mal.Aber wenn Du gut damit klargekommen bist, würd ich nicht auf eigene Faust die Dosis zu reduzieren.Es ist doch eins von den neuen Präperaten mit geringeren Nebenwirkungen.

Gruß


[zitat=andre aus Berlin]Ich nehme seit ca. 2 Jahren 1000mg Keppra als mono.Seit Januar 06 probiere ich es auszuschleichen ca alle 3 Wochen 125 mg weniger bin dann bei 625mg angekommen mußte dann eine große negative Erfahrung machen so das ich für ca 2 Wochen wieder auf 750 mg auggestuft habe selbst mit dieser Dosis ging es mir gelegentlich psychich sehr schlecht (evt. abnorsen bzw.Angst u. Panikattacken sowie starke Depressionen).Kennt sich jemand aus,oder kann mir jemand tipps oder vorschläge geben keppra abzusetzen ohne auf ein anderes Medi. umzustellen,da ich schon seit über 2jahren Anfallsfrei bin und mein EEG laut aussage meiner Neurologin O.k. ist(EEG gemacht bei reduzierungsstand 750mg).Danke Andre[/zitat][/zitat]

Re: Keppra absetzen

Katrin ⌂ @, Samstag, 18. Februar 2006, 16:29 (vor 4932 Tagen) @ andre aus Berlin

Hallo Andre,
habe vor 3 Monaten tgl.noch 4500mg Keppra genommen.Leider hat Keppra die Eigenschaft,den Körper schnell resistent gegen sich zu machen,was bedeutet,daß sich der Körper an das Medikament gewöhnt.In Bethel wurde Keppra in 500mg-Schritten alle 3Tage abgesetzt und als Abdecker Frisium 20mg tgl.eingesetzt.Frisium macht jedoch schnell abhängig und sollte deshalb nicht länger als 14Tage nacheinander eingenommen werden.Für Keppra sollte auch ein Ersatzmedikament gewählt werden,deshalb sind ambulante Absetzmaßnahmen nicht sehr gerne gesehen,stationär wäre da cleverer,denn ein Epileptologe sollte im Falle eines Anfalls vor Ort sein.

Lieben Gruß

Kati


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Re: Keppra absetzen

Andreas @, Sonntag, 19. Februar 2006, 12:02 (vor 4931 Tagen) @ andre aus Berlin

Hallo Andre,
Ich hoffe Dir gehts im Augenblick gut.
Auf das EEG kann man sich nur bedingt stützen. Auch wenn mann anfallsfrei ist, und wie Du schon sagst, das EEG gut aussieht, ist daß mit dem absetzen so eine Sache.
Mir wurde gleich gesagt,daß ich wohl ein Leben lang mit Medi leben muß, ist jedenfalls besser als wenn man so auf der Kippe steht.
Ich hab mich auch schnell damit abgefunden.
Ist aber von Fall zu Fall anders. Hab zwar scho n von welchen gehört, daß sie Ohne auskommen, sind bestimmt Einzelfälle mit viel Glück.
Dann liegt das so an den Genen, vieleicht schon vererbt, nur der Auslöser fehlt noch.
Laß Dir keine Angst machen.

Gruß Andreas


[zitat=andre aus Berlin]Ich nehme seit ca. 2 Jahren 1000mg Keppra als mono.Seit Januar 06 probiere ich es auszuschleichen ca alle 3 Wochen 125 mg weniger bin dann bei 625mg angekommen mußte dann eine große negative Erfahrung machen so das ich für ca 2 Wochen wieder auf 750 mg auggestuft habe selbst mit dieser Dosis ging es mir gelegentlich psychich sehr schlecht (evt. abnorsen bzw.Angst u. Panikattacken sowie starke Depressionen).Kennt sich jemand aus,oder kann mir jemand tipps oder vorschläge geben keppra abzusetzen ohne auf ein anderes Medi. umzustellen,da ich schon seit über 2jahren Anfallsfrei bin und mein EEG laut aussage meiner Neurologin O.k. ist(EEG gemacht bei reduzierungsstand 750mg).Danke Andre[/zitat]

Re: Re: Keppra absetzen

BiMaJu @, Montag, 20. Februar 2006, 16:34 (vor 4930 Tagen) @ andre aus Berlin

[zitat=Katrin]Hallo Andre,
habe vor 3 Monaten tgl.noch 4500mg Keppra genommen.Leider hat Keppra die Eigenschaft,den Körper schnell resistent gegen sich zu machen,was bedeutet,daß sich der Körper an das Medikament gewöhnt.In Bethel wurde Keppra in 500mg-Schritten alle 3Tage abgesetzt und als Abdecker Frisium 20mg tgl.eingesetzt.Frisium macht jedoch schnell abhängig und sollte deshalb nicht länger als 14Tage nacheinander eingenommen werden.Für Keppra sollte auch ein Ersatzmedikament gewählt werden,deshalb sind ambulante Absetzmaßnahmen nicht sehr gerne gesehen,stationär wäre da cleverer,denn ein Epileptologe sollte im Falle eines Anfalls vor Ort sein.

Lieben Gruß

Kati


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Hi Kati,
ist das Deine pers. E-Mail Adresse? In Sachen Keppra und Frisium kann ich mitsprechen (viele andere bestimmt auch). Sollte evtl. auch Stadtionär aufgenommen werden um richtig eingestellt zu werden. Hald ohne Prob. . Es ging Got lob auch so, ohne Stad. Ich wäre nie auf Stad. geblieben. Dafür habe ich viel zu gr. Heimweh zu meinen Kinder und Männe. Die könnten noch nicht einmal jede Woche kommen, die Endfernung zur Klinik und zu Hause. Ich bin auch in Bielefeld in Behandlung, die sind echt gut. Zumindest habe ich noch nie Probleme mit denen (meinem Arzt) gehabt. Die Umstellung auf Keppra ging über 6 Wochen. Langsam, aber ohne Probleme. Brauchte auch keine Frisium zu nehmen. Die habe ich nur für den Notfall zu Hause. Allerdings schon seid zich Jahren schon. Hatte also mit der Umstellung eigendlich nichts zu tun. Von Keppra nehme ich 3000mg am Tag, morgens und abends. Auserdem nehme ich noch andere Medis., leider. Keppra bekomt mir sehr gut. Null Probleme, got sei Dank.


Grüße BiMaJu


Re: Re: Re: Keppra absetzen

Sina @, Montag, 20. Februar 2006, 17:31 (vor 4930 Tagen) @ andre aus Berlin

mensch.. ich hab grad die (langen) beiträge hier so quer gelesen und ich kann mich irgendwie so wiederfinden! nehm keppra jetzt seit nehm jahr etwa und bin grad dabei es abzusetzen wg. diverser sachen- auf jeden fall auf anraten meiner ärztin. und ich hab gleiches erlebt wie in der zeit als ich auf keppra eingestellt wurde: reizbarkeit, depressives, dissoziatives (fremd-sein, sich unwirklich-vorkommen) gefühl, panikattacken.. ganz komisch und angsteinflößend.. ich fahre jetzt erst mal von 1500mg auf 1000mg pro Tag runter und behalte die Dosis dann für über einen Monat bei.. und mache in der Zeit noch ein paar untersuchungen...

naja.. ich scheine ja aber nicht alleine zu sein mit den problemen was natürlich eigentlich nicht positiv ist aber wenigstens fühl ich mich jez damit nicht mehr so allein

scheine

Re: Re: Re: Re: Keppra absetzen

dragan @, Donnerstag, 27. Juli 2006, 14:57 (vor 4773 Tagen) @ andre aus Berlin

[zitat=Sina]mensch.. ich hab grad die (langen) beiträge hier so quer gelesen und ich kann mich irgendwie so wiederfinden! nehm keppra jetzt seit nehm jahr etwa und bin grad dabei es abzusetzen wg. diverser sachen- auf jeden fall auf anraten meiner ärztin. und ich hab gleiches erlebt wie in der zeit als ich auf keppra eingestellt wurde: reizbarkeit, depressives, dissoziatives (fremd-sein, sich unwirklich-vorkommen) gefühl, panikattacken.. ganz komisch und angsteinflößend.. ich fahre jetzt erst mal von 1500mg auf 1000mg pro Tag runter und behalte die Dosis dann für über einen Monat bei.. und mache in der Zeit noch ein paar untersuchungen...

naja.. ich scheine ja aber nicht alleine zu sein mit den problemen was natürlich eigentlich nicht positiv ist aber wenigstens fühl ich mich jez damit nicht mehr so allein

scheine [/zitat]

hab so ziemlich das selbe mit keppra durch gemacht wie du inklusive einlieferung.
Das ist ein ziemlich beängstigentes Medi.
pass auf dich auf.
Steig schnell aus.

Re: Keppra absetzen

draga @, Donnerstag, 27. Juli 2006, 15:03 (vor 4773 Tagen) @ andre aus Berlin

[zitat=andre aus Berlin]Ich nehme seit ca. 2 Jahren 1000mg Keppra als mono.Seit Januar 06 probiere ich es auszuschleichen ca alle 3 Wochen 125 mg weniger bin dann bei 625mg angekommen mußte dann eine große negative Erfahrung machen so das ich für ca 2 Wochen wieder auf 750 mg auggestuft habe selbst mit dieser Dosis ging es mir gelegentlich psychich sehr schlecht (evt. abnorsen bzw.Angst u. Panikattacken sowie starke Depressionen).Kennt sich jemand aus,oder kann mir jemand tipps oder vorschläge geben keppra abzusetzen ohne auf ein anderes Medi. umzustellen,da ich schon seit über 2jahren Anfallsfrei bin und mein EEG laut aussage meiner Neurologin O.k. ist(EEG gemacht bei reduzierungsstand 750mg).Danke Andre[/zitat]

setz es so schnell wie möglicdh ab.
Alles gute.
Nicht auf eigene Faust aber so schnell wie möglich,
jeder Anfall ist leichter zu ertragen aks die Nebenwirkungen von Keppra, glaub mir ich weiß was ich hinter mir mit Keppra habe.
Nur weg damit.
Alles Gute.
Mich hats ein Semester Gekostet und Erlangen ist einfach aucf Tauchstation gegangen.

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