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Epi als kleineres Übel

Dirk @, Donnerstag, 16. Februar 2006, 20:16 (vor 4959 Tagen)

Hallo

Seit geraumer Zeit weiß ich das das Hauptproblem in der Herzerkrankung liegt. Eine Virusinfektion hat das Herz angegriffen, das Reizleitungszentrum ist schon kaputt. Deshalb hab ich nun einen Schrittmacher. Die "Epianfälle" stellten sich als Synkopen heraus, die vom Herz ausgehen. Das kann nun im Extremfall bis zur Transplantation gehen so die Internisten wenn der Herzmuskel geschädigt ist. Mit der Diagnose Epi konnte ich leben weils im Grunde eher lästig als gefährlich war. Weil ich lange wegen Epi behandelt wurde hatte man das Herz übersehen. Das ich wieder Autofahren darf ist nur ein schwacher Trost aber Augen zu und durch.

Grüße Dirk

Re: Epi als kleineres Übel

sina @, Montag, 20. Februar 2006, 17:42 (vor 4955 Tagen) @ Dirk

Das tut mir leid, aber ich kann es vielleicht ein wenig nachvollziehen. Bei mir hat sich die Diagnose jetzt auch als falsch rausgestellt.. aber es wurde ein tumor im kopf gefunden.. die anfälle werden dadurch allerdings nicht verursacht sondern man geht davon aus das ich als kind was erlebt habe an was ich mich nicht erinnern kann.. und das so zum ausdruck kommt.
ich glaube nicht das dich das jetzt tröstet, aber für mich wäre die diagnose epilepsie irgendwie auch das geringere übel gewesen.. vor allem weil der tumor in meinem kopf nicht operativ entfernt werden kann

Re: Re: Epi als kleineres Übel

Dirk @, Montag, 20. Februar 2006, 21:24 (vor 4955 Tagen) @ Dirk

Hallo Sina

Danke für deine Antwort. Hätte nie gedacht das ich das mal sagen würde aber Epilepsie wär mir lieber da man sowas leicht behandeln kann. Eher ärgern mich die Ärzte, jahrelang haben sie mich falsch behandelt und sind dann noch überheblich. Vielleicht hätte sich das ganze vermeiden lassen. Der Mechaniker hat sich entschuldigt als er das falsche Teil getauscht hatte, von den großen Ärzten kam nicht ein Wort der Entschuldigung, die werden auch noch frech und überheblich. Einen Fehler eingestehen können sie nicht. Den Neurologen hab ich schon gesagt was sie für Pfeifen sind denn Synkopen und Epianfälle sollten sie auseinanderkennen können. Der alte Hausarzt der das ganze diagnostizierte hat 5 Minuten dafür gebraucht und nur ein Stetoskop gehabt. Früher waren das halt noch richtige Mediziner. Heute verläßt man sich nur auf Technik, von Medizin haben die meisten keine Ahnung.

Grüße Dirk

Re: Re: Epi als kleineres Übel

Andy @, Donnerstag, 23. Februar 2006, 20:06 (vor 4952 Tagen) @ Dirk

[zitat=sina]Das tut mir leid, aber ich kann es vielleicht ein wenig nachvollziehen. Bei mir hat sich die Diagnose jetzt auch als falsch rausgestellt.. aber es wurde ein tumor im kopf gefunden.. die anfälle werden dadurch allerdings nicht verursacht sondern man geht davon aus das ich als kind was erlebt habe an was ich mich nicht erinnern kann.. und das so zum ausdruck kommt.
ich glaube nicht das dich das jetzt tröstet, aber für mich wäre die diagnose epilepsie irgendwie auch das geringere übel gewesen.. vor allem weil der tumor in meinem kopf nicht operativ entfernt werden kann

[/zitat]


Hi, Sina,
darf ich fragen seit wann du Epileptikerin bist und wer auf die Idee gekommen ist das das Ganze ein Tumor ist der durch verdrängte Erinnerungen entstanden ist? Ist nicht böse gemeint. Es ist nur so das ich seit 3 Jahren anfallsfrei bin aber extreme psychische Probleme habe (u.a. posttraumatische Belastungsstörung) und das mich deine Geschichte dazu interessiert. Vielleicht hast du Lust mich mal kurz anzumailen.
Gruss Andy

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