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Lamotrigin oder Levetiracetam?

Gilmore1612, Sonntag, 19. Januar 2020, 13:57 (vor 75 Tagen) @ dorknopp

Hallo :-)

ich kann dich sehr gut verstehen. Bei mir wurde mit knapp 35 Jahren eine wahrscheinlich angeborene Epilepsie festgestellt. Ich bin umgekippt und hatte einen sehr heftigen Anfall mit Herzaussetzern und allem drum und dran. Meine damals noch 3-jährige Tochter hat das mitbekommen und heute noch dran zu knabbern, Angst, dass ich wieder umkippe. Mit Lamotrigin 100 mg 1-0-1,5 bin ich seit über 4 Jahren anfallsfrei und hoffe, dass es so bleibt. Momentan habe ich allerdings dran zu knabbern, dass mein Stammhersteller Aurobindo nicht liefern kann und den Ersatz offenbar nicht so gut vertrage. Das scheint bei Dennis? problemloser zu laufen. Ich hoffe, dass es nur eine Anfangsphase ist und sich die Symptome noch geben. Bin auch aufs Auto angewiesen und hoffe, dass nichts mehr kommt. Aber da muss man wohl durch.

Dir jedenfalls alles Gute und hör auf dein Bauchgefühl. Ich bin mit einer Umstellung auch sehr vorsichtig. Mit Missbildungen muss man auch bei Lamotrigin rechnen und sehr früh, ehe man eine Schwangerschaft plant, mit Folsäure anfangen, weil an die Medis ja nicht absetzen soll. So hat mir der Oberarzt das damals erklärt. Ich hoffe, das hilft dir so weiter.


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