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Mr. Unversicherbar dank "Verdacht auf Juvenile Epilepsie"

pegasus, Dienstag, 14. Januar 2020, 21:44 (vor 7 Tagen) @ Rundesviereck

Damit ich das richtig verstehe, denn das ist doch viel Text:

Es gab bisher in deinem Leben nur ein einziges Anfallsereignis, wenn man es denn so bezeichnen möchte?

Ich würde bei der Beschreibung eher auf Sekundenschlaf tippen und nicht auf Epilepsie und nach dem Unfall auf einen Schockzustand, aber nun gut.

Bei einem einmaligem bisherigen Anfallsereignis spricht man nicht von einer Epilepsie. Ich weiß nicht, inwiefern du dich bisher eingelesen hast, aber es scheint wohl eine genetische Veranlagung bei dieser Form der Epilepsie als Ursache zu sein, wenn ich das gerade richtig nebenher lese und es sind halt offensichtlich Absencen.

Da es eine genetische Epilepsie zu sein scheint, wäre meiner Meinung nach, eine Zweitmeinung sehr dringend angeraten. Die Absencen dauern in der Regel nicht so lang, wie in deiner Beschreibung, außer vielleicht bei einer Absencenserie, sondern nur 5-20 Sekunden (Sekundenschlaf halt als Alternative bei der Beschreibung).

Was deine eigentliche Frage angeht, BU meint wohl Berufsunfähigkeitsversicherung?

Wenn ja, dann ist das leider Standart. Bei Epilepsie bist du eigentlich bei jeder Versicherung durch, egal um was für eine Versicherung es sich handelt. Solltest du doch eine bekommen, wird zu erst immer alles auf die Erkrankung, sprich Epilepsie geschoben und da die meisten Vertragswerke ein Ausschluss von Epilepsie beinhalten würdest du dann leer ausgehen.

Daher noch die wichtigste Frage überhaupt:

In was für einem Krankenhaus warst du?

In einer Epilepsieklinik oder in einer normalen Klinik mit neurologischer Station?


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