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Lamotrigin oder Levetiracetam?

mezeg, München, Donnerstag, 02. Januar 2020, 11:37 (vor 23 Tagen) @ dorknopp

Hallo,

Levetiracetam wurde mir nach plötzliche Entdeckung einer Tumor als Verursacher 10 Tage in 2010 vor der OP verschrieben (2 X 1000 mgr, wenn ich mich erinnere). Dann noch 6 Monate.

Nach vorsichtiger Absetzung wurde ich auf Lamotrigin umgesetzt. Zuerst "nur" 2 x 50 wenn ich mich richtig erinnere. Dann wurde die Dosis doch stückhenweise erhöht, weil Anfälle wiederkamen. Wenn auch in größeren Abstände.

Nun bin ich seit einer Weile ( 3,4 Jahre? auf 500 mgr (250 x 2). Lief ganz gut. Habe nich vor einem Jahr wieder erwischen lassen. Nicht zufällig sondern durch bewußt äußerst boshafte Kritik einer Schwestern. Zum Kontern hätte ich sehr tief zu einer Schlann-Schacht heruntergehen müssen. Kleines Beispiel vor 8 Jahren. Es war dann endgültig, daß ich epileptisch bleibe. Ihre Antwort: "ich bin die eizige "Normale" von uns vier!" Die zwei anderen Schwester sind bi-polar.

Immerhin, lieber behindert als boshaft...

Für mich gefährlich ist nicht eine Streßsituation an sich, die ich alleine zu Meistern oder zu Akzeptieren habe, ohne daß jemand mich mit heftigen Forderungen und Dramatik übergießt. Psycho-Stress sietens von nahen Personnen verweigere ich energisch.#

So nehme ich weiter brav Lamotrigin, denke manchmal: "Warum eigentlich? Ich fühle mich doch ganz gut!"

Natürlich "damit" und nicht "ohne"

Lamotrigin wurde mir damals von Neurologe als beste Option beschrieben.

Eingewöhnung natürlich nicht ohne. Jetzt vertrage ich sogar das ständige hin und her zwischen den Pharma-Firmen. Die übliche Bemerkung "nicht lieferbar!"

Also für mich viel lieber Lamotrigin als Keppra

mezeg


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