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Unklare Diagnose, Mylepsinum seit 36 Jahren

stepl, Mittwoch, 27. November 2019, 17:38 (vor 8 Tagen) @ Green

Green,
Sie haben in einigen Stellen recht.
«Ich mache nur ein mal Fehler und das ist immer!“ stellte ich mal in meiner Kindheit fest. Jetzt im Alter kann ich mich wieder daran erinnern. Die Erwachsenen sagten »Jeder macht mal einen Fehler!« Als wären Fehler eine einmalige Sache. In den Diktaten hatte ich immer wieder Fehler. Die Punkte und Kommas wurden als 1/2 Fehler gerechnet. Die passierten immer wieder. Wir akzeptieren nur die großen schweren Fehler. Die kleinen wiederholen sich oft. Wir spielen sie als Lappalien herunter. Welche Folgen haben sie, wenn sie immer wieder passieren? Ich wollte auch kleine Fehler, wie das Herunterfallen einer Stecknadel als Fehler anerkennen. „Ich mache nur einmal Fehler und das ist immer!“ überwand ich mich. Flüchtigkeitsfehler -- Fehler die im Stress entstehen!

Jetzt im Alter kann ich mich wieder daran erinnern. Anscheinend erkennen wir im Alter, wie in der Kindheit nur sichtbare Fehler an.
»Ein Kind ist unvoreingenommen und hat keine Vorurteile« hörte ich in der Kindheit.
In der Pubertät hatte ich kurz das Gefühl, den Gedanken: Welche Fehler machen wir wirklich und welche sind nur in unserem Kopf?
– moralische ideologische Vorstellungen von Fehlern?
“Ich muss ..." “Ich muss ..." “Ich muss ..." – Ich bin jetzt im Alter wieder zwang frei. In der Kindheit hörte ich wie die Erwachsenen uns darum beneideten. Wie zwang frei das Kind spielt!

„Ich lerne ja Sprechen! Was ist wichtiger? Sprechen lernen!“
Stellteich ich am Anfang der Schule fest. „Was ist wichtiger?“:
Das Wort Sprechen lernen oder das Wort Schreiben lernen?
Ich komm nicht auf das Fremdwort, 2 Sachen gleichzeitig machen.


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