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LAMOTRIGIN überdosiert

atréju, Freitag, 15. November 2019, 21:18 (vor 27 Tagen) @ Pimkie17

Hallo,

ich bin froh, dass es Ihnen wieder gut geht. Eigenmächtig die Medikation zu ändern, kann bedeutet, zu riskieren, einen Status epilepticus zu bekommen. Falls dann keine Angehörigen anwesend sind, die schnell reagieren, kann es zu bleibenden Schäden führen.

Ich kann Ihnen aus Erfahrung sagen, dass meine Umstellung auf einen anderen Wirkstoff in einer Mehrfachmedikation ambulant bei Berufstätigkeit, Familie und schulpflichtigem Kind ein Jahr und zwei Wochen gedauert hat. Das war 2015.

Das erste Medikament wurde in der Dosierung nicht abgeändert, das zweite Medikament wurde, jeweils in 50 mg Schritten abdosiert, ganz rausgenommen und der neue Wirkstoff in 50 mg langsam aufdosiert. Sobald ich Nebenwirkungen festgestellt habe, habe ich nach Rücksprache mit meiner Neurologin, die Dosierung 2 - 3 Wochen konstant gehalten und dann weiter aufdosiert. Ganz behutsam wurde das Ziel erreicht und meine Lebensqualität stieg um ein Höchstmaß an.

So hatte ich das Glück, dass ich lediglich 1 x für einen Monat krank geschrieben werden musste.

Ich hoffe, das macht Ihnen ein bisschen Mut. Eine gesundheitliche Verbesserung ohne Nebenwirkungen bei Mehrfachmedikation ist möglich.


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