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Status epilepticus Umgang der Angehörigen

Alexandra, Montag, 14. Oktober 2019, 08:01 (vor 29 Tagen) @ Green

Hallo Green,

Danke für deine Antwort.
Es stiegen mir die Tränen in den Augen, als ich laß "zulernen es ist nicht meine Verantwortung was da passiert". Damit hast du ganz sicher Recht. Doch fällt es mir schwer ihm allein die Verantwortung dafür zu überlassen, denn er hat es sich ja auch nicht ausgesucht.

Ja, Notfallmedikamente haben wir nach dem ersten Satus nach Hause bekommen. Das habe ich ihm auch rektal beim zweiten Status verabreicht. Doch hat es zwar den Status unterbunden aber nicht völlig ausgereicht. Nach drei Stunden Pause ging es dann wieder los.

Unser Lifestyle ist schon allein der Kinder wegen ein ganz guter. Wir ernähren uns gesund und kochen fast alles frisch. Wir trinken fast nie Alkohol (wir waren erst eine Woche in Irland zu zweit im Urlaub und haben dort nicht einmal etwas getrunken, obwohl wir Gelegenheit gehabt hätten.) Mein Mann und ich rauchen nicht, gehen früh zu Bett und erinnern uns gegenseitig an unsere Tabletten (wie ein uraltes Ehepaar, nur dass wir eben erst mitte 30 sind).
Ich kann nicht sagen woher ein solcher Status rührt. Ich kann mir nur vorstellen, dass aus irgendwelchen Gründen der Medikamentenspiegel absinkt und die Krampfneigung dann höher ist.

Ich habe das Glück, einen guten Psychotherapeuten zur Hand zu haben. Ich habe mit ihm einen Termin für Ende Oktober ausgemacht. Er sagt man kann so ein Trauma auf mehrere Weisen lösen und zeigt mir Methoden auf.

Ich finde am meisten hilft, zu wissen, dass man damit oft nicht allein ist. Ich würde gern in eine Selbsthilfegruppe gehen, doch mein Mann möchte das als Betroffener nicht. Es ist doch aber nichts dabei, wenn ich dann selbst hingehe oder was denkt ihr?


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