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Unangenehmes Erlebnis bei der Hyperventilation (EEG)

Ben90, Freitag, 16. August 2019, 10:17 (vor 7 Tagen)

Ich bin gerade zwecks Blutabnahme (Medikamentenspiegel) und EEG beim Neurologen (gleichzeitig mein Psychiater wegen einer Angststörung/Anpassungsstörung) gewesen. Er und das Team sind sehr freundlich und fürsorglich, ich fühle mich dort wirklich gut aufgehoben.

Jedenfalls ging es dann nach der Blutabnahmen zum EEG. Die Haube würde vom Angestellten aufgesetzt, Elektroden angeschlossen etc. - alles wie immer. Ich muss auch sagen, er weiss um die aktuellen Ängste und Schreckhaftkgkeit Bescheid. Beispielsweise warnt er vor, wenn er während dem EEG noch Gel nachfüllen muss.

Die erste Hälfte "Augen zu - Augen auf - Augen zu" lief normal. Dann kam die Ableitung mit Hyperventilation, die bei mir tatsächlich früher einmal einen Anfall bewirkt habe.Mittendrin lief er rasch hinaus (könnte es ja hören). Nach gefühlten Minuten kam er wieder zurück und meinte,dass das EEG nun vorbei sei. In der Zeit in der ich im Dunkeln (Augen waren zu) alleingelassen würde, hatte ich wirklich Panik.

Als er die Haube abnahm, war ich zu perplex um etwas zu sagen oder Frage

Gibt es eine Regel die besagt, dass das Personal beim EEG im Raum sein soll. Der Gedanke, dass vielleicht wieder ein Anfall bekommen wäre und niemand ansprechbar in der Nähe ängstigt mich.

Während der psychiatrischen Behandlung am Montag werden die Ergebnisse besprochen. Sollte man den Vorfall dann mal ansprechen?

Ich möchte allerdings auch nicht, dass der sonst superfreundliche Angestellte, der mich auch beim eher unangenehmen Blutabnehmen gut ablenken kann, Ärger bekommt.


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