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Diagnose Epilepsie bekommen! Wie damit umgehen?

basel, Montag, 29. Juli 2019, 14:55 (vor 83 Tagen) @ Ahorn

Hallo,

ich habe die Diagnose Epilepsie gerade erst bekommen und es geht mir richtig schlecht damit. Ich weiß gar nicht wie ich damit umgehen soll. Ich habe so viele Fragen, aber mein nächster Arzttermin ist erst in drei Monaten. Ich würde mich gerne dazu beraten lassen. Gibt es so etwas wie eine Epilepsie Beratung? Eigentlich weiß ich gar nichts über diese Krankheit, außer ein paar bestimmten schlimmen Vorstellungen die man so hat.

Ich bin 56 Jahre alt und das EEG ließ eine Anfallsbereitschaft erkennen. Das MRT war in Ordnung. Ich hatte vor zwei Jahren eine Situation in der ich kurz weggetreten war. Außer mir hat es niemand gemerkt, obwohl zwei Personen dabei anwesend waren. Eine zweite Situation gab es in meiner Kindheit. Da war ich ebenfalls ganz kurz weggetreten. Machen diese beiden Vorfälle, zusammen mit einer Anfallsbereitschaft im EEG schon eine Epilepsie aus?

Ich habe das Medikament Lamotrigin verschrieben bekommen und muss es jetzt langsam aufbauen.

Ich habe so viele Fragen dazu. Vielleicht hat ja hier jemand antworten für mich.

Gibt es eine Epilepsie Beratung? Telefonisch oder persönlich in Berlin?

Habe ich die Krankheit tatsächlich? Sollte ich mir einen Spezialisten suchen und noch ein EEG durchführen lassen?

Seit zwei, drei Jahren merke ich, dass ich mich immer schwerer konzentrieren kann. Kann das mit der Krankheit zusammenhängen?
Meine Arbeit leidet schon darunter. Ich mache viele Flüchtigkeitsfehler und schweife ständig in Gedanken ab. Das ist sehr unangenehm.

Welche Nebenwirkungen hat das Medikament? Die Ärztin sagte, dass ich mich damit besser konzentrieren kann, aber ich lese als Nebenwirkung das Gegenteil.

Kann ich irgendetwas dagegen tun? Naturheilkunde, Homöopathie, Ernährung, Meditation? Alle positiven Erfahrungen sind willkommen.

Vielen Dank schon mal für alle antworten.


Hallo,
das ist nicht einfach, wenn man solch eine Diagnose mit 56 Jahren bekommt, weil das EEG etwas verändert ist.
Es gibt sicher keine spezielle Beratung für Epilepsie oder eine telefonische Auskunft. Aber vielleicht kann Dir hier weitergeholfen werden.
Ich nehme - seit ich das weiß - den Vitamin B-Komplex täglich, außerdem Aminosäurekomplex und für die Leber als Schutz Mariendistelkapseln von Eingenmarke dm. Und täglich Magnesium, ist auch ganz wichtig, wird aber von den Ärzten nie verordnet. Sicher gibt es in Deiner Gegend eine größere Stadt und auch eine Selbsthilfegruppe für Epilepsie, das wäre für Dich auch hilfreich.
Wenn Du aber keinen epileptischen Anfall hattest, verstehe ich nicht, dass die Ärztin als Diagnose: Epilepsie feststellt.
Von einer Epilepsie spricht man dann, wenn hintereinander Anfälle auftreten, was bei Dir ja nicht der Fall war.
Flüchtigkeitsfehler, Störungen mit der Konzentration können vielfältige Ursachen haben.


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