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Epilepsie - Diagnose korrekt? Bitte um Hilfe!

NickiFri, Dienstag, 02. Juli 2019, 11:36 (vor 52 Tagen) @ pegasus

Hallo Pegasus,

ok, danke für die Info. Wer weiß, vielleicht hat er dann ja wirklich solche atypischen Absencen.

Die Neurologin hat meines Wissens nach keine Zusatzbezeichnung für Epileptologie, sie ist wohl "nur" normale Neurologin. Sie ist in einem MVZ tätig, in dem jede Fachrichtung vertreten ist, u.a. eben auch die Neurologie mit drei Neurologen. Sie scheint sich selbst auch nicht sicher zu sein, ob es wirklich Epilepsie ist, daher auch die Weiterleitung an die Ambulanz.

Bezüglich der Ambulanz: der Termin ist in einem Monat, ausgemacht wurde er vor ca. einem Monat - d.h. die Wartezeit beträgt dann insgesamt 2 Monate. Und wer weiß, wie lange es sich dann dort noch hinzieht - wenn die Ärzte dort evtl. ein Langzeitmonitoring machen wollen, ein Schlafentzugs-EEG, was auch immer...

Zum Fahrverbot: das wurde ganz zu Beginn der Diagnostik von dem Kardiologen des MVZ erteilt (er war zuerst in der Kardiologie, dann in der Pulmologie, und zuletzt in der Neurologie). Er bekam es sogar schriftlich, darauf stand, bis zum Abschluss der Diagnostik dürfe er nicht Auto fahren. Im Arztbrief der Neurologin steht, dass das FV vorerst weiterbesteht und die Ambulanz abzuwarten ist. Meine Befürchtung ist jetzt, dass er immer weiter überwiesen wird, ständig neue Untersuchungen machen lassen soll, weil keiner das FV aufheben will... und er in der Zeit dann seinen Job verliert (er ist KfZ-Meister und muss ab und zu Probefahrten machen), obwohl wir die Risikofaktoren (Schlafproblematik etc.) ja beseitigt haben und es ihm jetzt gut geht.

Medikamente muss er auch schon nehmem, laut der Ärztin "zur Sicherheit" und um das Fahrverbot loszuwerden. Lamotrigin. Wir sind damit sehr unglücklich, uns machen die potentiellen Nebenwirkungen Angst...

Viele Grüße,
Nicki


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