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Wie geht ihr mit eurer Krankheit um?

stepl, Mittwoch, 29. Mai 2019, 17:35 (vor 21 Tagen) @ Anfall2016

Hallo,

ich hatte den 1. Anfall mit 14. Das ist lange her. Ich werde nächstes Jahr 65.
Ich wachte im Bett auf. Meine Mutter fragte mich, ob ich weiß was passiert ist. Sie sagte mir, dass ich einen epileptischen Anfall hatte.

Meine Eltern waren geschieden. Mein Vater war Prof. für Kinderheilkunde. Als ich mal bei ihm in den Ferien zu Besuch war, machte er ein EEG. Da drauf war ein epileptischer Anfall. Meine Mutter war Hebamme und hatte auch med. Kenntnisse.

Es gibt sogenannte stille Anfälle. Sie sind nur auf dem EEG sichtbar.


Es gibt für mich ein anderes Problem, aber das wird man erst in der Zukunft lösen.
Manchen bezeichnet man als Schlagfertig. Er hat schnell eine passende Antwort. Ich bin das Gegenteil davon. Denken und Handeln sind verlangsamt.
Ich zog als Kind eine Trennung zwischen ,körperlicher Arbeit' und ,geistiger Arbeit'
Hinter beiden steckt Leistung und Anstrengungen. Die machen sich bei uns unterschiedlich bemerkbar.

Es fielen auch Bemerkungen wie »Das ist doch keine Arbeit!«
Irgendwie kann ich der Jugend von heute verstehen „nicht ernst genommen zu werden!“
Meine Schwächen:
Denken und Handeln sind verlangsamt und Konzentrationschwäche (Wie gut kann ich mich konzentrieren?)
Ich kann gut logisch denken. Das Plus zum Abi! Konzentrationsprobleme, Das Minus zum Abi.

Ich schlafe alleine, daher bekomme ich die Anfälle so gut wie nie mit. Es kam paar mal in meiner Jugend vor, dass ich in der Nacht einen Anfall hatte und am Tag darauf viel schlief. Ich konnte auch in der Nacht darauf ohne Probleme schlief.


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