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Anfall nach langer Zeit ohne Anfall - Grund?

David, Freitag, 17. Mai 2019, 09:12 (vor 61 Tagen) @ Xandri

Hallo Xandri,

vielen Dank für Deine Antwort / Rückmeldung. Ich kann gut nachvollziehen was Du zu Deiner Situation schilderst. Auch das „nicht mehr darüber nachdenken“ kann ich sehr gut übertragen. Genauso ging es mir auch. Sicher hat man es mal vor Augen, aber man wähnt sich doch safe. Ich dachte ich hätte immer noch den Joker in der Hinterhand, dass ich das Ganze in meiner Jugend ja voll ausgereizt hatte. Das schlimmste sozusagen - zum Glück erfolglos - herausgefordert. Nun aus „heiterem Himmel“ bei keinen greif- oder begründbaren Vorkommnissen ist hart. Die Unterbewussten Faktoren machen es sehr unangenehm. Wüsste ich, dass ich es mit Alkohol oder so total übertrieben habe, aber nichts ... ich habe mich auch schon gefragt, ob ich meine Tabletten vergessen habe, kann mich aber beim besten Willen nicht erinnern, oder irgend etwas rekonstruieren. Man sucht einen Grund und es ist wahrscheinlich, dass es keinen unmittelbaren / den Grund gibt. Frustrierend. Gleichzeitig - das kennst du/ihr sicher, achtet man auf einmal auf jede Nuance, jedes kribbeln, Schwindel oder irgendwie anderes Gefühl. Die Nachdenklichkeit die Du Xandri beschrieben hast. Aber auch die kann ich grade gar nicht brauchen. Was will man machen. Und - es klingt seltsam - man will auch nicht schwach erscheinen, hilflos.


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