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Ausschleichen von Levetiracetam

Anton, Montag, 04. März 2019, 16:30 (vor 19 Tagen) @ KaptainKuddel

Hallo,

und danke für die weiteren Informationen. Ich erkläre kurz, warum ich gefragt habe. Und zwar bin ich im Juni 2006 am rechten Temporallappen operiert worden bei der Diagnose Hippocampus-Sklerose. Die Operation ist erfolgreich verlaufen, ich seither anfalls- und aurenfrei. Allerdings unter Medikation, und zwar nehme ich seither Levetiracetam 500 --- 500 mg und Trileptal (Oxcarbazepin) 450 --- 450 mg.

Gut zwei Jahre nach dem epilepsiechirurgischen Eingriff ist mir von einem Epilepsie-Zentrum empfohlen worden, Levetiracetam zu halbieren. Bevor ich so weitreichende Änderungen vornehme, frage ich immer noch mindestens einen weiteren Neurologen, ob das zu empfehlen ist. So ist mir von 2 weiteren Ärzten davon abgeraten worden unter der Empfehlung, alles so zu belassen wie es ist.

Mittlerweile kenne ich einige Patienten, die nach sich längerer Anfallsfreiheit langsam von Levetiracetam getrennt haben. Es sind damit alle auf die Nase gefallen und haben wieder Anfälle bekommen. Für mich Grund, auch weiterhin alles so zu lassen. Unter dem Motto „Never change a running System“.

Sofern, so wie in Deinem Fall, mit dem Neurologen besprochen worden ist, Levetiracetam herauszunehmen, wird das seine Richtigkeit haben. Denn das Finden der „richtigen“ Medikation kann nur geschehen durch eine längere Ausprobierphase. Ich wünsche viel Erfolg.

Liebe Grüße
Anton

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Dieser Beitrag behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose.


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