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Epilepsie - Entstehung von Anfällen durch Reinsteigern

podi, Dienstag, 26. Februar 2019, 09:40 (vor 206 Tagen) @ Yelena19

Servus! Ich, jetzt 50, bin schon mein ganzes Leben Epileptiker und kenne das Gefühl ganz genau.
Vor 3 Jahren bin ich operiert worden, weil ich therapieresistent war und fast jährlich neue Medikamente in verschiedenen Dosen genommen habe. Manchmal waren es 4 verschiedene, zwei mal täglich. Geholfen hat es aber nie wirklich...
Hab eine Menge GM gehabt und bin auch oft umgefallen. Dabei hab ich sehr viel Glück gehabt, es ist mir nie was wirklich schweres passiert. Einmal bin ich in der Küche umgefallen und dabei auf den Gurken Hobel gefallen. Zum Glück hab ich nur das Ohr aufgeschnitten.
Jedenfalls hab ich immer wieder sehr große Angst gehabt, bekommen, dass ich umfallen könnte. Manchmal hat die Angst Stunden gedauert. Dann war ich völlig fertig. Habe nur gedacht "bitte ja nicht umfallen, bitte lass es mich bis daheim schaffen." Hab gedacht wenn ich mich aufhör zu konzentrier ist es aus.
Manchmal hats geholfen, manchmal nicht.
Hab dabei gelernt, dass ich es nicht wirklich steuern kann, war immer Glück oder Pech.
Also nicht verzagen, egal wie man's macht im Leben Pulver nach der Uhr nehmen, ausreichend Schlaf, kein Alkohol, etc. oder einfach "normal leben" war immer Zufall.
Alles Gute und einfach so normal wie möglich weiterleben!


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