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Bin seit Jahren austherapierter Epileptiker

alterschwede63 @, 97421 Schweinfurt, Sonntag, 27. Januar 2019, 18:09 (vor 291 Tagen)

Ich leide seit dem 17ten Lebensjahr an Epilepsie Angefangen in Freudenstadt, Tübingen, Freiburg, Basel, Bundeswehrkrankenhaus in Ulm,danach in Erlangen von 1999-2007 ca. halbjährlich, weil sich mein Körper immer so schnell an die Tabletten gewöhnt hatte. Schließlich war auch da der Punkt erreicht, es gab keine zugelassene Epilepsie-Medikamente mehr auf dem deutschen Markt, die man bei mir nicht in allen erdenklichen Kombinationen ausprobiert hatte.Ergo: ab einem bestimmten Zeitpunkt (2007) war nicht nur ich verzweifelt, nein, auch die Ärzte, Professoren genauso. Sie wussten auch nicht mehr weiter.seit diesem Zeitpunkt war und bin ich in meiner Krankheit „Epilepsie“ austherapiert. Da fing ich im Internet verzweifelt an nach Alternativen mit zu suchen.Unter pflanzliche Arzneien gegen Epilepsie sprang als erstes Cannabis auf. Unter Mithilfe eines Prof. kam ich zum allerersten Mal mit meinen 46-47 Jahren mit Cannabis in Berührung. Nicht, wie wahrscheinlich allgemein angenommen, bzw. vermutet wird, bin ich kein „Kiffer“, der von jungen Jahren an mit Cannabis was zu tun hatte. Ich kannte mich mit diesem überhaupt nicht aus. Mit den Jahren war ich nur fähig am normalem Leben teilzunehmen unter Einnahme von Rivotril (früher Diazepham) und bin schon lange süchtig. Seit dem 36LJ bin ich Frührentner,Morgens nehme ich noch zusätzlich ASS 100 wegen einem kleinen Loch in einer Herzkammer, außerdem hatte ich schon ca. 7 kleine Schlaganfälle im Laufe der Jahre ich möchte unbedingt von dem Clonezepham wegkommen und dies funktioniert nur mit Cannabis.,wenn ich das Rauche, bekomme ich fast keine Anfälle mehr. .Hatte aber ausschließlich das Gras "Jack Herer" geraucht, das in Deutschland unter Bedrocan in den Apotheken verkauft wird. Denn ich hatte mich schon über Monate/Jahre schlau gelesen.Nun hatte ich schon 3mal einen Antrag bei der Krankenkasse gestellt, wurde jedes Mal durch den MDK abgelehnt,Ich bin nun am Ende und weiß mir nicht mehr zu helfen, deshalb wende ich mich an Sie, denn das Einzige was der MDK vorschlägt, wäre ein "Vagusnerv Stimulator" und dies lehne ich ab.Aus folgendem Grund:ich bin am 1955 geboren und werde demnach 63 Jahre alt und in meinem Alter lasse ich nicht mehr an mir herum experimentieren.Ich war schon jahrelang in Erlangen/Kopfklinik und hatte dort alle Untersuchungen über mich ergehen lassen bis zu inversen Silikonplatten mit EEG-Anschluss -Ergebnis gleich Null, sie hatten keinen Herd fassen können. Selbst damals wurde darüber diskutiert über einsetzten eines "Vagusnerv Stimulator" aber in Bonn, aber selbst Prof. Dr.med. Stefan jetzt (i.R.) hatte Bedenken.
Nun ist es aber so weit, dass anhand meiner Blutwerte die Leber schon angegriffen ist (letztes Jahr war noch alles OK.) bei meinem letzten Anfall in der Stadt wurde ich ins Krankenhaus eingeliefert und dort machten sie ein CT, das erhebliche, ich sage mal als Laie, ein Riesengroßes Loch nahe am Sprachzentrum aufwies, das 2014 noch wesentlich kleiner war. wenn ich dieses Alter überhaupt erreiche, unter den jetzigen Bedingungen wohl kaum. Diese Jahr hatte ich durch meine neue Neurologin nochmal einen Antrag eingereicht:ABGELEHNT.Da hatte meine Neurologin mir den Vorschlag gemacht, ich solle doch das Cannabis vergessen und nur noch Rivotril gegen die Anfälle nehmen. Das heißt für mich,ca. 1-2 Tage ist ein Fläschen leer von 10ml. Nun rechnen Sie dies bitte einmal um pro Woche/Monat/Jahr. Ich möchte noch ein paar Jährchen normal leben ohne noch mehr Chemie, die tägliche Ration von normaler Epilepsie- tabletten von insgesamt 1750 mg pro Tag und dies jetzt schon jahrzehntelang. Ich frage mich, wer einmal denkt, so wie ich denke, Cannabis ist natürliche Medizin, die mir devinitiv hilft und ich jetzt am Anfang, von mir aus bis Ende meines Lebens wenigstens und dies auch 100%ig vom Rivotril wegkomme? meine Neurologin sagte wieder, gehen sie einmal wieder in eine Entgiftungs-Klink :-( :mein Comment zu ihr: ich brauche keine Klinik, wenn ich zwei Tage Cannabis rauche, bin ich entgiftet!!!Jetzt habe ich sie endlich dazu gebracht, nochmal einen Antrag zu stellen (läuft gerade),wenn dieser wieder abgelehnt wird, muss ich noch einen hinterher schieben, dann kann erst mein Rechtsanwalt tätig werden.Mit den Jahren haben sich meine Anfälle auch wahnsinnig verändert, sind immer schlimmer geworden. Früher hatte ich immer ca. 1-2 Std. vorher eine Aura, da konnte ich noch Auto fahren, sobald ich die Aura spürte, rechts ran, und gewartet bis der Anfall vorbei war und noch eine halbe Stunde gewartet, dann bin ich weitergefahren.
Aber ca. mit 36/37 Jahren gab ich die Hoffnung auf und bin aufs Landratsamt und habe meinen Führerschein denen auf den Tisch gelegt, dass ich nicht mehr in Versuchung komme, mich hinter das Steuer zu setzten und im gleichen Zug mein KFZ verkauft.Pro Wo.4-9 Anf. se.
Nun bitte ich Sie inständig, dass Sie mir weiterhelfen können und um eine positive Antwort.
MFG Brösamle, sorry, dass es so zusammengestoppelt ist.

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lebe jeden Tag, als ob es Dein letzter wäre !


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