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Wie viel Sorge um das Kind ist gut und wann wird es zu viel?

Stefan72, Dienstag, 22. Januar 2019, 06:57 (vor 29 Tagen)

Hallo,

unser 17 jähriger Sohn hatte vor 2 Wochen seinen ersten und einzigen Krampfanfall.
Seine Mutter hatte in der Jugend Absencen und auch einen Krampfanfall: Genetische Vorbelastung liegt vor. In den letzen 2 Jahren berichtete unser Sohn über eine Handvoll kleiner "Blackouts", die in diesem Kontext vielleicht auch Absencen gewesen sein könnten. Das normale EEG ist unauffällig.
Die Empfehlung der Neuropädiatrien lautet: Geben sie ihm Antoepileptika, oder auch nicht. Überlegen sie es sich...
Meine Reaktion: Abwarten, er soll mit Helm radfahren und ein wenig mehr aufpassen. Eine Smartwatch mit Sturzmeldung vielleicht zusätzlich. Wenn ein zweiter Anfall kommt neu bewerten...
Die Reaktion der Mutter: Keine Fahrt mehr alleine mit dem Fahrrad, keine Gebutstagsparty mehr mit seinen Freunden. Engmaschige Betreuung...
Reaktion des Sohns Stand gestern: Ich will jetzt die Medikamente haben, um einfach meine Freiheit zurück zu erhalten...

Hat jemand Erfahrung mit so einem Dilema?

Danke! Stefan


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