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Klexi, Montag, 03. Dezember 2018, 10:25 (vor 45 Tagen) @ Jasmin_1998

Hallo Jasmin, ich bin mir total unschlüssig. Wie ich bereits beschrieben habe, lebe ich seit über 50 Jahren mit diesen "Anfällen" von denen ich bisher nie von Epilepsie ausgegangen bin. Für mich war es lediglich der Kreislauf der halt mal zusammenbricht. Erst jetzt, als ich Anfang November umgekippt bin, wollte ich meinem Hausarzt mal darüber berichten. Er war der erste, der das Wort Epilepsie aussprach und mich zum Neurologen schickte. Darauf habe ich mich versucht im Internet mal schlau zu machen. Und dort wurden solche Anfälle wie ich sie habe auch beschrieben.
Ich habe schon ein wenig Angst vor der Diagnose. Nicht das ich dann Epilepsie habe. Ist ja egal wie das Kind heißt, das ändert ja nichts an der Tatsache. Aber die Konsequenzen die daraus für mich entstehen. Ich habe ein Hobby, wo ich mein Auto echt brauche. Es gibt ja auch Zeiten in meinem Leben, in denen ich jahrelang keinen Anfall hatte. Ist das dann nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen? Was ändert sich für mich, wenn ich das weiß? Das ist echt schwierig für mich zur Zeit und denke manchmal schon, dass es für mein Befinden vielleicht besser gewesen wäre, auch den letzten Anfall einfach unter Kreislauf abzuhaken. Aber jetzt schwebt so eine Blase über mir, die ich nicht beiseite schieben kann.
Danke für Deinen Rat an mich.
Klexi


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