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Aufälliges EEG und sofort Medikamente verschrieben

chrissie @, Freitag, 30. November 2018, 17:11 (vor 171 Tagen) @ Mannsbuid
bearbeitet von chrissie, Freitag, 30. November 2018, 17:15

Hallo Mannsbuid,
wenn der Neurologe im EEG schon Auffälligkeiten sieht und du berichtest von kurzen Aussetzern, dann ist es nur richtig, dass sofort Antikonvulsiva verschrieben werden. Der Arzt muss zu seiner und deiner Sicherheit sofort handeln. Wenn das Medikament jetzt noch wirkt, du also keine Aussetzer bzw. Anfälle mehr hast, dann kannst du mehr als froh sein.
Es gibt genügend hier, die die reinsten Medikamenten-Torturen hinter sich haben, weil alles ausprobiert werden muss und nichts wirkt. Das nennt man dann Therapieresistenz. Dabei gibt es aber auch Ärzte, die zweifeln, ob der Patient die Medikamente wirklich nimmt (so ist es mir mit meinem ersten Neurologen vor 35 Jahren gegangen, obwohl ich damals schon therapieresistent war).
Oder man erklärt dem Arzt die Anfälle, er findet aber nichts im EEG, also behauptet er, man würde sich das einbilden; ist mir noch nicht passiert, stell ich mir aber schlimm vor.
Der Kardiologe soll dich auch noch untersuchen auf Synkopen, da es Ähnlichkeiten geben kann. Aber bedenke, dass das EEG auffällige Muster nachweist.
Das was du vor dem Bewusstseinsverlust hast, was du als Kreislaufproblem beschreibst, könnte vielleicht eine Aura sein. Das ist auch schon ein Anfall. Das muss aber der Neurologe entscheiden, wir sind hier nur Laien. Ich habe vor den dyskognitiven Anfällen auch immer Auren, aber anderer Art (es gibt viele verschiedene Arten)

Ich wünsche dir alles Gute


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