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wo sind die Grenzen der Epilepsiebehandlung

Heidi, Mittwoch, 17. Oktober 2018, 09:33 (vor 29 Tagen)

Hallo alle,
ich habe meine Epilepsie seit 62 Jahren (generalisierte tonisch klonische Anfälle). Kann deshalb auch die Behandlungsmöglichkeiten der Epileptologen einschätzen. Meine Diagnose war schon 1955 und da wurde ich auch recht gut eingestellt. Man erreichte eine Anfallsfreiheit mit der ich gut leben konnte, allerding bekam ich 1-mal im Jahr einen grossen Anfall. Lehrzeit, Gessellenzeit und Maschinenbau-Technikum-Studium waren machbar, trotz Langsmkeit. Grund waren die Medikamente, aber die Nebenwirkungen wurden im Laufe der Zeit immer weniger. Nur die Häufigkeit der Anfälle änderte sich nicht, hier war die Grenze der wirksamen Behandlung erreicht. Trotz neuerster technischen Möglichkeiten (MRT, CT, EEG) blieb ich Medikamentenresistent. Für die Forscher müsste das doch sehr frustrierend sein. Ich habe alle bestehenden Möglichkeiten ausprobiert (Homöopathie, Heilpraktiker und psychologische Behandlung). Alles blieb ohne Erfolg, wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?
Lieber Gruss
Heidi


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