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Epilepsie oder nicht?

Anja0487, Mittwoch, 26. September 2018, 21:09 (vor 26 Tagen)

Hallo zusammen,

ich suche hier im Forum Hilfe, da ich mit dem Latein am Ende bin.
Kurz zu der Geschichte:
Mein 5-jähriger Sohn hatte vor zwei Wochen im Mittagsschlaf einen Krampfanfall, er verdrehte die Augen und hatte vermehrten Speichelfluss, nach zwei Minuten war der Spuk vorbei und er versank in den Tiefschlaf. In der Rettungsstelle erbrach er. Wir wurden ins Krankenhaus eingewiesen und blieben 8 Tage. Das EEG zeigte wohl eine erhöhte Anfallsbereitschaft in allen Hirnregionen, also generalisiert. Das MRT war unauffällig. Bereits am Abend war für ihn alles vergessen und es folgte auch kein weiterer. Nun hat man uns ans Herz gelegt ihn medikamentös einzustellen. Für mich ist die Zeit eh schwierig, ich bin dabei ihn nur noch zu "kontrollieren", kann nicht los lassen vor Angst. Allerdings ist die Medikamentengabe ja auch nicht ohne. Der Arzt meinte, dass bei jedem Anfall ein paar Nervenzellen absterben (ich glaube, dass die Ärzte sich hier nicht ganz einig sind. Ein anderer behauptet das Gegenteil). Allerdings sind die Medikamente ja auch reine Chemiebomben. Wenn es nun doch keine Epilepsie ist, er zwar dazu neigt, aber nichts mehr passiert, dann machen auch die Medikamente das Hirn kaputt, bzw. verlangsamen das Hirnwachstum. Hier die richtige Entscheidung zu treffen ist fast unmöglich.
Mika ist ein sonst gesundes Kind, vom körperlichen her ist er genau so wie es sein muss. Bei dem Psychologischen Test zeigte das Ergebnis einen überdurchschnittlichen IQ. Also ist er auch auf "normalen" Stand. Ich habe gelesen, dass es sehr viele Menschen gibt, die eine erhöhte Anfallsbereitschaft zeigen, aber nur ein Bruchteil eine richtige Epilepsie entwickelt. Wie sind hier eure Erfahrungen? Gibt es Kinder/Erwachsene, welche nur einen Anfall hatten und nie wieder?


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