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Ich bin (war?) EPILEPTIKER nach der Tagung noch mehr!

Petrus, Saarland, Montag, 24. September 2018, 00:52 (vor 77 Tagen) @ podi

Hallo Podi,
Ich habe auch Schlafgebundene Epilepsie

Neulich sollte ich Beruflich ein Projekt für das ich die Projektleitung habe und bereits 3 Wochen vor Ort war erneut weiter betreuen und abermals eine Dienstreise dorthin unternehmen.

Da ich in diesem Jahr aber beruflich und Privat extrem gefordert wurde und werde, hat sich meine EPI sehr verschlechtert dass ich zB auf der Baustelle Nachts im Hotel regelmäßig krampfte.

Da bei mir der Verlauf mit normalem Krampfen beginnt und wenn ich wach werde sofort aufhört, ist es in soweit kein Problem wenn ich wach werde wenn aber nicht kann es zum GM werden. Das Krampfen ist allerdings auch mit Schmerzen verbunden und stresst extrem sodass ich an diesen Tagen eigentlich zu nix zu gebrauchen bin.

Soviel zur Vorgeschichte.
Ich bin also zur Geschäftsführung und bat darum mich nicht mehr außerhalb einzusetzen uns outete mich.
Wunderbar dachte ich da ich nicht weg musste und dies in Zukunft auch nicht mehr muss. Meine Chefs hatten also verstanden, dachte ich.

Kurz darauf kam der eine und bat mich wenigsten für einen Tag da ja keine Übernachtung nötig sei zu fahren.
Ich erklärte dann dass es nicht nur die Übernachtung sei sondern auch der Stress.
Ich sollte ca 750 km an dem Tag fahren und noch ca8 h arbeiten , ein Witz.

Nun habe ich auch das Gefühl irgendwie anders behandelt zu werden was ich mit Merkzetteln von meinen Vorgesetzten begründe was bis Dato nie der Fall war.

Was ich sagen will, es mag zwar selbst wenn das Verständnis gegenüber der Krankheit da ist zu keinen Komplikationen der Kollegen im Umgang mit der Krankheit geben, dennnoch wird sich anders verhalten.

Deshalb sage ich es Jedem aber nicht allen

Euch ne Anfallsfreie Zeit
Euer Petrus


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