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stepl, Sonntag, 19. August 2018, 21:32 (vor 36 Tagen) @ Lena Münch

Hallo,

Ich bin in der DDR geboren. Ich habe Schlafepilepsie. Ich habe Introvertiertheit.
introvertiert als Form der geistigen Behinderung, Konzentrationsschwäche. Nicht lange dem Lehrer zuhören können. Dann fange ich an mit meinen Schulsachen zu spielen usw.

Ich hatte als Kind daran gedacht Landschaftsgärtner zu werden. Wenn's klappt, Gartenbau studieren.
Mit 14 bekam ich meinen ersten Anfall in der Badewanne.
Ich grübelte, was ich nun werden kann. Als Landschaftsgärtner muss ich ja mit Kettensägen und anderem gefährlichen Geräten arbeiten. „Frag nicht!“ mir viel keine Frage ein.
Was kann ich werden? - Frag nicht. Das blockierte meinen Kopf. Auch später keine Frage.


Jetzt in den Wechseljahren wieder.
Ich erzählte einem guten Bekannten, dass ich mir vielleicht einen Laptop anschaffen will. Später sagte er mir, dass er einen guten Bekannten hätte .....
Er fuhr mit mir zu einem kleinen Computerhändler, der Bekannte von ihm, wir sprachen darüber die Bestellung .... Wir holten ihn ab. Ich wollte noch Fragen stellen, aber es viel mir keine ein. „Willst du nicht bezahlen?“ ich stand wie versteinert da. Ich bezahlte und wir fuhren ab.

Meine Hypothese hat sich bestätigt. In der Pubertät werden wir geschlechtsreif. Daher hat vieles was in der Pubertät passiert, natürliche Ursachen. Mit den Wechseljahren hebt sich die Zeugungsfähigkeit wieder auf. Damit wiederholt sich vieles in den Wechseljahren, was uns schon in der Pubertät passiert ist.
Ich wollte den Keller aufräumen. Als entstehen die Fragen „was hebe ich auf, was schmeiße ich weg?“ Frag nicht!

„Nicht nur die anderen regen sich auf. Ich rege mich auch auf! Nicht mehr und nicht weniger als die anderen auch!“ war meine erste Selbsterkenntnis. Ich bin introvertiert, wie Piere Picasso, Albert Einstein, Charles Darwin und Karl Marx.

„Ein Kind ist noch unvollkommen!“ es ist noch in der Entwicklung, es ändert sich noch.
Manchen in der 2. Generation warf man vor: „feste Vorstellungen zu haben!“ Ich nannte darauf hin die 2. Generation „Vollkommenheit“ - Wie vollkommen sind wir?
„frag nicht!“ hängt wohl damit zusammen, sich an Aufgaben und Verpflichtungen zu halten. „warum soll ich noch bleiben. Ich gehe.“ nicht auf solche Gedanken zu kommen und einfach aufzuhören.

stepl


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