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Rolando

pegasus, Freitag, 18. Mai 2018, 23:06 (vor 157 Tagen) @ skorpion-23

Ähm, ja .... Ich habe mal eben in die BAST Richtlinien nachgelesen und du hättest während des ausschleichens schon nicht mehr fahren dürfen, aber wenn du jetzt wieder eingestellt wirst, kann man das mit sehr viel wohlwollen schon als provozierten Anfall betrachten.

Anfallsrezidiv bei bestehender Fahreignung
Kommt es nach langjährigem anfallsfreien Verlauf zu einem „sporadischen“ Anfall (oder mehreren Anfällen innerhalb von 24 Stunden), so kann die Kraftfahreignung schon nach einer Fahrpause von 6 Monaten wieder bejaht werden, sofern die fachneu-rologische Abklärung keine relevanten Aspekte ergibt, die ein erhöhtes Rezidivrisiko und damit eine Fahrpause von 1 Jahr bedingen. Lassen sich in einer solchen Situation relevante Provokationsfaktoren eruieren, die in Zukunft gemieden oder verhindert wer-den, so kann die Fahrpause auf 3 Monate verkürzt werden.


Beendigung einer antiepileptischen Therapie
Bei schrittweiser Beendigung einer antiepileptischen Therapie bei einem Menschen, der aktuell fahrgeeignet ist, ist die Kraftfahreignung für die Dauer der Reduzierung des letzten Medikamentes sowie für die ersten 3 Monate ohne medikamentöse Therapie nicht gegeben. Ausnahmen sind in gut begründeten Fällen möglich (z. B. insgesamt wenige Anfälle, Epilepsie-Syndrom mit niedrigem Rezidivrisiko, erfolgreiche epilepsiechirurgische Behandlung).

https://www.bast.de/DE/Verkehrssicherheit/Fachthemen/BLL/Begutachtungsleitlinien-2017.p...


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